Kinder zimmern eigenes Hüttendorf

Junge Häuslebauer erschaffen im Buez ein Abenteuerland aus Holz

Einen Lotto-Kiosk samt Glücksrad zimmerten die jungen Handwerker komplett aus Holz im Abenteuerland.
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Einen Lotto-Kiosk samt Glücksrad zimmerten die jungen Handwerker komplett aus Holz im Abenteuerland.

Barnstorf – Schon von Weitem ist zu hören, dass diese Tage im Barnstorfer Umwelt- und Erlebniszentrum (Buez) mit Holz gearbeitet wird. Junge Hände wagen sich mit Hammer und Bohrer unter Aufsicht an die Errichtung ihrer eigenen Hüttenstadt. Der Kreativität sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.

Insgesamt sechs Holzhäuser sind in der vergangenen Woche auf dem ehemaligen Wintershall-Gelände am Bremer Dreh in Barnstorf entstanden. In dieser Woche ging es für die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren an die Erweiterung und Verschönerung ihrer Hütten.

„Die Grenze der Teilnehmerzahl lag aufgrund der Corona-Pandemie zunächst bei 25 Kindern, die wir betreuen durften. Kurz vor Beginn der Ferien-Aktion haben sich die Regeln etwas gelockert und wir konnten auf insgesamt 30 Kinder aufstocken“, erklärt Betreuerin und Organisatorin Jasmin Rusch. Bei der Anmeldung seien die Kinder von berufstätigen Eltern bevorzugt worden.

In den vergangenen Jahren hätten jeweils rund 50 Kinder an der beliebten Sommerferien-Aktion in Barnstorf teilgenommen. Im vergangenen Jahr musste diese ausfallen. Auch in diesem Jahr seien einige Eltern aufgrund der Corona-Pandemie vorsichtig gewesen.

Spaß auf allen Seiten: Kinder und Betreuer belebten das Hüttendorf auf dem Gelände des Buez mit Spielen und Holz-Konstruktionen.

Anders sehe dies bei „Stammgästen“ aus. Bei vielen der jungen Zimmerleuten, die nicht zum ersten Mal teilnehmen, durfte der Sommerurlaub auf keinen Fall in die Zeit der Hütten-Aktion fallen.

Mit Eifer machten sich die 30 Handwerker in der ersten Woche in Gruppen an das Errichten ihrer Hütten. Pro Team stand eine Betreuungsperson für Fragen und bei schwereren Arbeiten zur Seite. „Besonders mussten wir auf die Statik achten. Darauf, dass die Holzhütten gefahrlos betreten werden können. Die Sicherheit steht an erster Stelle“, sagt Rusch.

Die Formen der Bauten waren den Kindern überlassen. Auch weitere Ideen, wie Dachterrassen, Garagen oder Zäune zimmerten die sechs- bis zwölfjährigen Bauherren und Baufrauen aus Vierkanthölzern und Baumschwarten. Diese stellte das Sägewerk aus Dickel zur Verfügung und könnten wiederverwendet werden. Der aktuelle Holzmangel auf dem Rohstoff-Markt habe sich bei der Vorbereitung nicht bemerkbar gemacht. „Wir haben alles früh genug bestellt und auch erhalten“, erklärt die Betreuerin.

Erfahrene unterstützen Neulinge

Die meisten Teilnehmer der Sommerferien-Betreuung des Lokalen Bündnisses für Familie Barnstorf würden wissen, wie sie mit dem Holz umgehen müssen. „Viele sind bereits zum vierten oder fünften Mal dabei“, weis die Organisatorin. Die Erfahrenen würden mit ihrem Wissen die Neulinge in ihrer Gruppe unterstützen.

Dass die Jungen und Mädchen stolz auf ihre Konstruktionen sind, zeige sich bei der Abholung zur Mittagszeit. Rusch: „Fast täglich müssen die Eltern den Fortschritt der Hütten begutachten kommen. Auch über das selbst mitgebrachte Werkzeug sind die Kinder stolz.“

Stockbrot statt Übernachtung

Coronabedingt musste das traditionelle Übernachten im Buez in diesem Jahr ausfallen. Auch der Aufwand, aufgrund der Corona-Beschränkungen, sei für einen Grillabend mit den Eltern und Großeltern der Kinder zu groß gewesen. Stattdessen konnten die jungen Zimmerleute Stockbrot über einem Lagerfeuer zubereiten.

In der zweiten Woche gilt es nun das Hüttendorf mit Leben zu füllen.

Spiele und kleinere Konstrukte sorgen für Spaß und fördern die Kreativität der jungen Holzbauer.

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