Spaß mit den „drei ???“: Nachwuchsermittler schärfen in Barnstorf ihre Sinne

Junge Detektive schauen der Polizei auf die Finger

Interessiert ließen sich die jungen „Detektive“ zeigen, was alles in einem Streifenwagen steckt. Und sie durften auch mal pusten. Die anderen „Detektive“ machten gleich „dicke Backen“ zur Unterstützung. - Foto: Klenke

Barnstorf - Einen eigenen Detektivausweis basteln, die Arbeit der Polizei kennenlernen und dazu noch auf Schatzsuche gehen – das ist für viele Kinder offenbar eine faszinierende Kombination.

In den vergangenen Tagen wurden in Barnstorf 23 Mädchen und Jungen zu Nachwuchsdetektiven. Durch die Sommerferien-Aktion „Spaß mit den drei ???“, organisiert vom Lokalen Bündnis für Familie, hatten die Sechs- bis Zwölfjährigen die Möglichkeit, „dem Verbrechen“ auf die Spur zu gehen.

Die Veranstaltung verlief über drei Tage. Am Dienstagvormittag bastelten die Jungen und Mädchen sich eigene Detektivausweise und schärften ihre Sinne durch Geschmacks- und Hörspiele. Mittwochvormittag lernten die Kinder die Polizeistation in Barnstorf kennen. Die Hauptkommissare Andreas Dennhardt und Harald Eickhoff zeigten den jungen „Detektiven“ nicht nur den richtigen Umgang mit Funkgeräten sondern auch wie man Spuren sichert.

Die Kinder in den zwei Gruppen durften sich gegenseitig Handschellen anlegen und einen Blick in ein Polizeifahrzeug werfen. Neugierig testeten sie einen Abstandsmesser und zogen kugelsichere Westen und Warnjacken an. Besonderheit sei ein Pferdegeschirr und ein Enterhaken im Barnstorfer Polizeiwagen, erklärte Andreas Dennhardt. Nicht selten müssten entlaufene Pferde eingefangen werden oder gestohlene Gegenstände aus Gewässern gefischt werden. Die außergewöhnlichen Hilfsmittel seien daher nicht mehr wegzudenken.

Als Abschluss der drei Tage wird eine Schatzsuche veranstaltet. Die Jungen und Mädchen bekämen eigene „Entdeckerwesten“, in denen Lampen, Kompass und weitere Hilfsmittel einen Platz fänden, so die Bibliothekarin Christiane Roth, die die Kinder zusammen mit Ulrike Dettrich und Jutta Mühl-Fahrenberg betreute.

Mit Hilfe der Ausrüstung und den neuen Kenntnissen können die Kinder die verlorene Beute mit Leichtigkeit aufspüren, da waren sie sich sicher. - mk

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