„Brücke“ zur Jugend

Jugendpfleger halten gemeindeübergreifend Kontakt zu Jugendlichen durch Online-Spiele

Ein Blick ins Raumschiff des Spiels Among Us.
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Ein Blick ins Raumschiff des Spiels Among Us.

Barnstorf/Rehden/Diepholz/Lemförde – Um den Kontakt zu Jugendlichen über die Zeit des erneuten Lockdowns nicht zu verlieren, organisieren Jugendpfleger und Mitarbeiter von Jugendhäusern gemeindeübergreifende Online-Angebote.

Corona hat nach wie vor auch die offene Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Diepholz getroffen. Pandemiebedingt können offene Treffs der Jugendhäuser und Jugendtreffs nicht stattfinden.

Besonders Kinder und Jugendliche zählen neben den medizinischen Risikogruppen zu den Hauptleidtragenden der Pandemie; insbesondere durch die massive Einschränkung der Kontakte zu Gleichaltrigen.

Jugendpfleger auch weiterhin erreichbar

Die Jugendpfleger und Mitarbeiter der Jugendhäuser sind und bleiben nach wie vor für die Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden auf diversen „Kanälen“ erreichbar und haben stets ein „offenes Ohr“ für alle Themen, die sie gerade in dieser schwierigen Zeit beschäftigen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Es bleibt in vielen Jugendhäusern oder Jugendtreffs im Landkreis weiterhin möglich nach vorheriger Terminabsprache unter Einhaltung der Coronaregeln Unterstützung beim Schreiben von Bewerbungen und Lebensläufen zu bekommen.

Bestimmte „analoge“ Angebote wie Tagesausflüge (Zoos, Freizeitparks), Sportangebote und weiteres dürfen nach wie vor nicht stattfinden.

Online-Angebote bisher gut angenommen

Im letzten Jahr sind aber neue digitale Angebote entstanden, die kommunenübergreifend sehr gut angenommen worden sind (Online-LIVE-Quiz in Lemförde und Barnstorf, Rocket-League-Turnier in Rehden und Barnstorf).

Mit den Online-E-Sports-Turnieren verfolgen Tim Dalley und Ole Sterzik mehrere Ziele: „Wir bringen Kinder- und Jugendliche virtuell zusammen, die sich aufgrund der Coronapandemie ziemlich isoliert und alleine fühlen. Wir schaffen ein lokales Spielernetzwerk mit dem Ziel, dass sich die Spieler auch real kennenlernen und verabreden können, sobald das die Corona-Situation wieder erlaubt. Wir wählen Spiele aus, die einen pädagogischen Wert haben im Gegensatz zu diversen erwachsenen „Ballerspielen“, die ansonsten gerne verbotenerweise von Kindern und Jugendlichen gespielt werden (zum Beispiel Counter Strike, GTA). Man darf nicht alle Onlinespiele „verteufeln“. Es gibt durchaus Spiele, in denen Teamplay, Geschicklichkeit, Strategie und Wissen gefordert und gefördert werden Rocket League und Among Us sind bereits ab sechs Jahren freigegeben. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Jugendpfleger und Pädagogen in Jugendhäusern/ Jugendtreffs auf digitale Onlineangebote für ihre Jugendlichen zurückgreifen. Diese dienen ihnen, vor allem nun im Lockdown, als „Brücke“, um den Kontakt zu ihren Jugendlichen weiter auszubauen und zu erhalten.“

Neue „Among Us“-Gruppe

Neben dem lokalen „Rocket League“ Netzwerk gibt es nun auch seit Kurzem eine kleine „Among US“ Gruppe. Zum Spiel: Seit der Corona-Pandemie ist Among Us ein weltweites Phänomen. Über 500 Millionen Menschen spielten im November 2020 Among Us. Damit hat es in einem Monat mehr Spieler, als je ein Spiel zuvor.

In Among Us geht es darum, dass man auf einem gestrandeten Raumschiff Aufgaben erledigt, um wieder flugtauglich zu werden. Unter den Spielern befinden sich allerdings bis zu drei Verräter, die als Ziel die Sabotage der Mission haben. Nach jeder Runde wählen die Spieler gemeinsam eine Person aus, die laut ihnen, einer der Verräter ist und katapultieren diesen ins Weltall. Erwischt es die Richtigen, gewinnt das Team. Ist am Ende die Anzahl der Crewmitglieder gleich der Anzahl der Verräter, haben die Verräter gewonnen. Aus dieser simplen Idee ergeben sich ganz unterschiedliche Szenarien, die in diesem Jahr viele Spieler begeistert haben.

Kontakt zu den Jugendpflegern

Wer Interesse hat Among Us oder Rocket League kennenzulernen und sich den jeweiligen Spielergruppen anzuschließen kann sich an Tim Dalley (mobil: 0151/65 85 22 45 ; Email: tim.dalley@rehden.de ) und Ole Sterzik (mobil: 0160/92 41 25 75; E-Mail: ole.sterzik@barnstorf.de) wenden.

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