Jugendfeuerwehr Heede unterhält mit abwechslungsreichem Programm

„Vorhang auf“ im Jubeljahr

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Alle in einem Boot: Nicht nur auf Gewässern wie der Grawiede, wie eine Darbietung zeigte, sondern auch als Leitbild der Jugendfeuerwehr Heede.

Heede - Jugendwart Niels Oke Haase und seine Mitstreiter hatten im Vorfeld nicht zu viel versprochen. Es war ein unterhaltsames Programm, das die Jugendfeuerwehr Heede beim traditionellen Theaternachmittag und -abend präsentierte. Dass die Nachwuchsabteilung der Ortsfeuerwehren Sankt Hülfe und Heede zugleich auf ihr 40-jähriges Bestehen zurückblicken konnte, gab den Veranstaltungen eine besondere Note.

Etwa 100 Gäste füllten am Freitagnachmittag den Saal des Hotel Restaurant Castendieck in Sankt Hülfe. Am Samstagabend kamen dann nochmal rund 160 Besucher, die sich vom schauspielerischen Talent der jungen Leute überzeugen wollten. Dabei wurde deutlich, dass Jugendfeuerwehr viel mehr ist als Nachwuchsförderung innerhalb der freiwilligen Feuerwehren. Nämlich gemeinsame Freizeitgestaltung, Lernen von Verantwortung für sich und andere, Team und Sportsgeist. Und für das jährlich sich wiederholende Theaterspiel gehört auch dazu, das verborgene Schauspieltalent einmal auspacken zu dürfen.

Den Startschuss gaben die Jüngsten in der Jugendfeuerwehr: Die Jungen und Mädchen ab zehn Jahren spielten Eltern, Geschwistern, Trainern und Vorgesetzten vor, was sie sicher längst von Zuhause kannten. Wie funktioniert das mit dem Aufstehen im Jugendzeltlager? Bei den Jungs mit markantem T-Shirt-Aufdruck („Hart, härter, Heeder“) lief das ganz einfach: Recken, Jogginghose und Turnschuhe übergestreift, Zahnbürste geschnappt und nochmal geschüttelt – fertig fürs Frühstück! Bei Sophie war die Sache schon etwas kompliziert: Doppelter Weckruf, runterfallen von der Liege, Koffer auf, Sachen raus und Aufschrei: „Ich weiß nicht, was ich anziehen soll!“. Da haben es Jugendwart Niels Oke Haase und sein Team in der Praxis vermutlich schwer, aber im Großen und Ganzen geht ja immer alles gut bei den beliebten Kreiszeltlagern.

Die Nachwuchsabteilung bot dem Publikum einen lustigen Überblick über ihre Übungstreffen und Rituale. Das reichte von einer Bootsübung auf der Grawiede und dem Stakkato-Anfeuerungsruf „Kugel-Blitz“ über simulierten Löschangriff und Knotentraining bis zur Siegerehrung. „We Are The Champions“, das hören die Teilnehmer immer am liebsten.

Krönung des Programms war der Dreiakter „Wellness, Witwen und heiße Wünsche“. Hier wurde aus einer einfachen Pension mal schnell ein Wellnesshotel gezaubert. Stallknecht Max avancierte kurzerhand zum „Wellnesscoach“, während die Angestellte Rita den Empfang mondän leitet. Neue Aufgaben und Herausforderungen, fast wie im wahren Leben der Feuerwehr, warteten im Verwirrspiel auf der Bühne.

Die Darbietungen kamen an, das Publikum spendete kräftig Beifall. Tombola und Gala rundeten den Abend für Akteure und Gäste ab und ein Unisono war zu spüren: „Schön, dass sie da ist, die Jugendfeuerwehr“.

sbb

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