Kandidat(in) Nummer drei

Elke Oelmann will Samtgemeindebürgermeisterin in Barnstorf werden

Wie will Samtgemeindebürgermeisterin werden: Elke Oelmann steigt als dritte Kandidatin in den Ring.
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Wie will Samtgemeindebürgermeisterin werden: Elke Oelmann steigt als dritte Kandidatin in den Ring.

Barnstorf – Bewerber(in) Nummer drei: Für die Barnstorfer Samtgemeindebürgermeisterwahl am 12. September liegt ein w eiterer „Hut im Ring“: Elke Oelmann – amtierende Bürgermeisterin des Fleckens Barnstorf – verkündete im nichtöffentlichen Teil der Samtgemeinderatssitzung am Mittwochabend ihre Kandidatur. Das machte sie am Donnerstagabend bekannt.

„Ich selbst wollte und will viel verändern, die Probleme der Menschen ernst nehmen und die Samtgemeinde nachhaltiger gestalten“, sagt Oelmann. „Dies gelingt nicht im Ehrenamt, sondern nur als Hauptverwaltungsbeamtin und deshalb kandidiere ich.“ Oelmann wäre nicht nur die erste Bürgermeisterin von Bündnis 90/Grüne, sondern auch die erste grüne Samtgemeindebürgermeisterin in Barnstorf, sollte sie die Nachfolge von Jürgen Lübbers antreten. Insgesamt stellen die Grünen bundesweit nur wenige Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, erklärt Oelmann. Wahlen in beispielsweise Hannover, Osnabrück oder Bad Bevensen hätten aber gezeigt, „dass die Parteienzugehörigkeit nicht das Wichtigste ist, sondern dass Motivation, Glaubwürdigkeit und Inhalte entscheidend sind.“ Auch das sei ein Grund, so Oelmann, sich für die Kandidatur zu entscheiden.

Gleichzeitig gab Oelmann bekannt, nicht mehr als Bürgermeisterin für den Flecken Barnstorf zur Verfügung zu stehen.

In der Erklärung vor dem Samtgemeinderat sagte sie unter anderem:

„Jetzt stellen sich der Einen oder dem Anderen wahrscheinlich mehrere Fragen. Warum will Elke Oelmann Samtgemeindebürgermeisterin werden und warum teilt sie sich hier mit?

Ich möchte zuerst die zweite Frage beantworten. Warum hier und jetzt?

Auf der Suche nach einer geeigneten Kandidatin oder einem geeigneten Kandidaten tauchte immer wieder die Frage auf, ob ich nicht selbst als Samtgemeindebürgermeisterin kandidieren möchte. Ich habe dies in der Vergangenheit oft verneint, weil ich an meinen Fähigkeiten gezweifelt habe und weil ich glaubte, dass eine von den Grünen vorgeschlagene Samtgemeindebürgermeisterin keine Mehrheiten findet. Mittlerweile denke ich anders darüber!

Zehn Jahre Bürgermeisterin Im Flecken Barnstorf

Durch zehn Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Bürgermeisterin im Flecken Barnstorf habe ich bewiesen, dass ich die nötigen Fähigkeiten besitze, die es braucht, um eine Gemeinde zu leiten. Ich verfüge über ein gutes Netzwerk. Ich kann vermitteln und gestalten! Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen und mich um Probleme und Fragen der Bürger und Bürgerinnen zu kümmern. Die Menschen glauben mir und schätzen meine Ehrlichkeit und meine offene Art. Durch die enge Zusammenarbeit mit Jürgen Lübbers, als Mitglied des Kreistages und durch die Teilnahme an vielen öffentlichen Veranstaltungen, Versammlungen und Seminaren habe ich das notwendige Handwerkszeug gelernt.

Die Wahl eines grünen Oberbürgermeisters in Hannover, einer grünen Landrätin in Osnabrück, eines grünen Samtgemeindebürgermeisters in Bad Bevensen und viele weitere positive Beispiele haben mir gezeigt, dass die Parteienzugehörigkeit nicht das Wichtigste ist, sondern dass Motivation, Glaubwürdigkeit und Inhalte entscheidend sind.

Ich gebe meine Kandidatur in diesem Rahmen bekannt, weil ich es fair finde, alle Fraktionen- auch die im Flecken Barnstorf vertretenen – und die Verwaltung, gleichzeitig und offen über meine Kandidatur zu informieren. So kann sich niemand übergangen fühlen und alle haben dieselben Informationen. Miteinander sprechen entspricht nämlich meinem Politikstil.

Die zweite Frage ist einfach zu beantworten. Warum kandidiere ich als Samtgemeindebürgermeisterin?

Als ich Bürgermeisterin im Flecken Barnstorf geworden bin haben mir viele diesen Job nicht zugetraut. Ich habe die hohen Erwartungen nicht enttäuscht. Trotzdem konnte ich vieles nicht umsetzen, weil eine Bürgermeisterin eher repräsentative Aufgaben hat, besonders, wenn sie aus der kleinsten Fraktion kommt.

Ich selbst wollte und will viel verändern, die Probleme der Menschen ernst nehmen und den Flecken nachhaltiger gestalten. Das ist mir zusammen mit anderen an vielen Stellen gelungen.

Aber ich möchte mehr! Etwas flapsig gesagt: Ich habe noch nicht fertig!

Bislang zwei weitere Kandidaten

Ich möchte mehr Verantwortung übernehmen und die Samtgemeinde Barnstorf gemeinsam mit allen Mitgliedsgemeinden gestalten. Ich möchte, dass wir uns gemeinsam für die Zukunft aufstellen. Dazu müssen wir soziale, ökonomische und ökologische Aspekte gemeinsam denken. Ich möchte mich voll und ganz dafür einsetzten. Dies gelingt nicht im Ehrenamt, sondern nur als Hauptverwaltungsbeamtin und deshalb kandidiere ich.

Ich freue mich auf einen fairen Wahlkampf. Die Bürger und Bürgerinnen werden am Ende entscheiden wer SamtgemeinebürgermeisterIn wird.“

Bislang hatten bereits Alexander Grimm, der von der SPD unterstützt wird, und Dr. Christina Radons, die von der CDU unterstützt wird, ihre Kandidatur für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters erklärt.

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