Millionenschwere Projekte abgeschlossen

Huntebrücke bei Dreeke und K30 zwischen Dickel und Aschen offiziell eingeweiht

Symbolisch für die Freigabe der Huntebrücke bei Dreeke wurde ein Flatterband durchgeschnitten. Die Einweihung nahmen (von links) Detlef Moss (Barnstorf), Hartmut Bloch (Rehden), Cord Bockhop (Landkreis) und Florian Marré (Diepholz) vor.
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Symbolisch für die Freigabe der Huntebrücke bei Dreeke wurde ein Flatterband durchgeschnitten. Die Einweihung nahmen (von links) Detlef Moss (Barnstorf), Hartmut Bloch (Rehden), Cord Bockhop (Landkreis) und Florian Marré (Diepholz) vor.

Barnstorf/Diepholz/Rehden – Rund 50 Wochen hatten diese beiden Bau-Projekte des Landkreises Diepholz gedauert, die insgesamt mehr als drei Millionen Euro gekostet haben. Nun wurden die Huntebrücke bei Dreeke und die sanierte Kreisstraße 30 zwischen Dickel und Aschen offiziell freigegeben.

„Wir sind stets bemüht, die Infrastruktur im Landkreis qualitativ hoch zu unterhalten und folgen dabei einem Plan. Auch wenn viele Bürger Tiefbauarbeiten nicht so zu schätzen wissen, wie beispielsweise den Neubau einer Bibliothek, so ist es trotzdem eine wichtige Aufgabe, denn Straßen verbinden“, so Landrat Cord Bockhop während der Freigabe.

Die Vertreter der betroffenen Gemeinden und Städte äußerten Zustimmung. Detlef Moss als allgemeiner Vertreter von Barnstorfs Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers erklärte, dass er froh sei, dass die Strecke wieder frei ist. „Das Bauwerk bedurfte einer neuen Struktur, die nun geschaffen wurde.“

Ersatzneubau der Huntebrücke

Insgesamt 1 511 000 Euro hat der Ersatzneubau der Huntebrücke gekostet. Fördermittel in Höhe von 813  000 Euro nahm der Landkreis nach dem niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in Anspruch. Die Besonderheiten während des Baus waren unter anderem, dass die alten Widerlager erhalten bleiben mussten, damit die Wehranlage bis zum Umbau durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Verankerung behält. Außerdem erschwerte Hochwasser in der Hunte im Frühjahr 2020 die Maßnahme. Baugruben mussten speziell gesichert werden.

Auch die Kreisstraße 30 zwischen Dickel und Aschen wurde offiziell freigegeben.

Auf einer Länge von 7,946 Kilometern wurde die K 30 zwischen Dickel und Aschen erneuert. Rehdens Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch betonte, wie wichtig die Kreisstraße 30 als „Verbindungsachse“ zwischen den Gemeinden sei.

Dies unterstrich auch Florian Marré, Bürgermeister von Diepholz: „An den Unterhaltungsmaßnahmen erkennt man das Verantwortungsbewusstsein des Landkreises Diepholz. Im Vergleich zu anderen Landkreisen zeugen die Verkehrswege von einer hohen Qualität und das ist aller Ehren wert.“

Keine Fördergelder für Erneuerung

Die Erneuerung und Verstärkung der oberen Asphaltschicht und der Entwässerungsrinne der K 30 kostete den Landkreis Diepholz 1 572 000 Euro. Fördergelder konnten nicht in Anspruch genommen werden, da es sich um eine Erneuerung der Verbindungsstraße handelte und nicht um einen Ausbau.

Zur Reduzierung der Geschwindigkeit und somit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit haben die Stadt Diepholz und die Gemeinde Drebber die Bauarbeiten an der Straße genutzt, um Fahrbahnteiler anlegen zu lassen.

Mehrwertsteuer konnte gespart werden

Für beide Bauvorhaben gilt, dass wegen der Abnahme im Jahr 2020 für die jeweiligen Baukosten nur der reduzierte Mehrwertsteuersatz gezahlt werden musste. Dadurch konnten insgesamt 92 500 Euro eingespart werden, heißt es in einem Mitteilungsschreiben des Landkreises.

„Man muss schon sagen, dass die Straßen einfach schön geworden sind“, so Landrat Bockhop während der Freigabe.

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