Ex-Gemeinden von Pastor Hoffmann

Herzlicher Empfang an der alten Wirkungsstätte

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Mehr als 40 Teilnehmer genossen den Aufenthalt im Harz. Auf dem Programm standen Ausflüge mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Drebber - Auf Initiative des Pfarramtes Drebber verbrachte eine Seniorengruppe sechs erlebnisreiche Tage im Südharz. Für Pastor Rainer Hoffmann war es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Bereits die Hinfahrt führte durch die ehemaligen Gemeinden des Seelsorgers.

Seine Begleiter sahen nicht unbedingt blühende Landschaften, sondern noch viel Tristesse. Als sie aber in Mittelhausen ankamen und am Gottesdienst teilnahmen, zeigte sich ein ganz anderes Bild. Es waren freundliche Menschen, die sich auf ihren ehemaligen Pastor freuten und den Gästen einen tollen Empfang mit Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus bereiteten.

Ihr Quartier bezog die Gruppe in einem Hotel in Stangerode. Weit ab vom Schuss in idyllischer Landschaft bot es den Ausgangspunkt für Ausflüge mit vielen Sehenswürdigkeiten, die an den Folgetagen warteten.

Ein fester Bestandteil des Programms war der Ausflug nach Naumburg. Nach einem Blick auf den berühmten Dom in Mitteldeutschland führte der Weg nach Freyburg an der Unstrut. Bei einer Führung durch die Sektkellerei Rotkäppchen knallten die Korken. Nach diesem prickelnden Erlebnis unternahm die Gruppe einen Abstecher zum Geisetalsee. Das Naherholungsgebiet wurde geschaffen, um das ehemalige und nun geflutete Bergbaugebiet für Touristen attraktiv zu machen.

Vom Bergbau geprägte Region

Dass die Region des Südharzes vom Bergbau geprägt ist, wurde den Drebberanern in Wettelrode in besonderer Weise vor Augen geführt. Pastor Hoffmann hatte eine Fahrt ins Bergwerk organisiert. Gut ausgerüstet ging es in den Stollen. 

Wer sich nicht in die Tiefe begeben wollte, schaute sich das Museum an oder genoss den strahlendem Sonnenschein. Bei einem Abstecher ins Europa-Rosarium Sangerhausen konnten die Gäste erfahren, wie man die Blumen und auch andere Gewächse gut in Schuss hält. Weitere Naturerlebnisse lieferte Aufenthalte in Wald und Wildpark.

Ein Höhepunkt der sechstägigen Reise war der Ausflug nach Weimar, wo bereits „Freiherr Wolfgang von Goethe“ und „Anna Amalia“ auf die Gruppe warteten, um ihre Stadt in zeitgeschichtlicher Form mit schönen Geschichten zu präsentieren. Beeindruckend war auch der Aufenthalt im Werk Töppkes, das im Panorama die Zeit des Bauernkrieges darstellt.

Mit vielen neuen Eindrücken ging es schließlich auf die Heimreise. Die Aussicht, dass es im nächsten Jahr vom 27. Mai bis 1. Juni eine Fahrt in die Region Müritz geben soll, beflügelte die Gemeindemitglieder.

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