Glänzendes Blech, luftige Noten

Kreisposaunenfest zum 60-jährigen Bestehen des St. Veit-Posaunenchores

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Eindrucksvoll: Der 70-köpfige Posaunenchor im Einsatz in der Barnstorfer Kirche St. Veit. 

Sie glänzten um die Wette, die Trompeten, Posaunen und Hörner der Bläser des Kirchenkreises Diepholz, die an diesem Tag in Barnstorf zum Kreisposaunenfest zusammengekommen waren. Anlass war der 60. Geburtstag des Posaunenchores der St. Veit-Kirche.

Barnstorf – Dazu waren Gäste aus Diepholz, Lemförde, Rehden, Sulingen, Brockum und Mellinghausen angereist.

Mit offensichtlich großer Spielfreude wurden gleich die Instrumente ausgepackt und ein Blick in die neuen Noten geworfen. Denn der Kirchenkreis hatte zu diesem besonderen Anlass neue Noten spendiert, die von vielen tatsächlich auch das erste Mal gesehen wurden.

Unter dem Dirigat von Landesposaunenwart Christian Fuchs stellte das für die 70 Bläser aber kein Problem dar. „Es macht unglaublich viel Spaß, mit ihm zu arbeiten. Er ist lustig und locker, aber zugleich auch sehr präzise in seinen Anweisungen“, war aus den Reihen der Musiker und Musikerinnen über den studierten Orchestermusiker zu hören. Er ist unter anderem für die Aus- und Fortbildung der Posaunenchöre zuständig und bildet zudem noch die Chorleiter im Sprengel Osnabrück aus.

Und offensichtlich gelingt es ihm, aus einem anstrengenden Workshop-Tag, denn anstrengend ist es für Bläser und Dirigent allemal, ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten zu machen.

In den Pausen großartig vom Gastgeber mit leckeren Speisen und Getränken versorgt war die Stimmung sehr gut. Es wurde viel geredet, gelacht und die schöne Atmosphäre am Gemeindehaus genossen, bevor es wieder in die Proben ging.

„Alle Noten trennen, alles luftig hier“, war da beispielsweise in der Generalprobe zu hören und beim dritten Anlauf klappte auch diese Anweisung perfekt.

Im Gottesdienst am späten Nachmittag konnte sich die Gemeinde schon gleich zu Beginn an dem „Marsch von Traugott Fünfgeld“ an seinem eindrucksvollen Klang erfreuen. Diesen Eindruck gab Pastor Torben Schröder bei seiner Begrüßung wieder: „Ich begrüße Sie zu einem besonders klangvollen Gottesdienst. Es ist ein schöner Anblick, so viele Musiker zu sehen. Man kann einen Geburtstag nicht schöner begehen, als mit vielen Gästen.“

Ein besonders gern gesehener Gast war auch Pastor Gerald Engeler aus Schwaförden, der als Kreisobmann für die Posaunenchöre geladen war und die Predigt hielt.

Der anspruchsvolle musikalische Rahmen, den Meike Voss-Harzmeier für das Orchester und die von der Kantorin selbst gespielte Orgel, gesteckt hatte, fand bei den zahlreichen Besuchern des Gottesdienstes großen Anklang.

„Gehn wir in Frieden“, der Choral am Schluss des gelungenen Festes passte wunderbar zu dem sehr gut intonierten Ausgangsstück des Posaunenchores „Up and down“ des Komponisten Jochen Rieger und begeisterte die Zuhörer zu recht.  kon

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