Tausende Besucher am verkaufsoffenen Sonntag

Frischer Wind auf dem Frühlingsmarkt

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Sieben Fahrgeschäfte standen für das junge Publikum bereit. Rose, Audrina und Alexandra (v.l.) drehten ihre Runden im Rock-Express. Die Hände gingen auf Kommando von Schausteller Albert Dormeier in die Höhe.

Barnstorf - Von Thomas Speckmann. Schausteller Albert Dormeier hätte wohl zehn Eisverkäufer zum Barnstorfer Frühlingsmarkt locken können, so groß war die Nachfrage nach Standplätzen. Dass der Organisator nur einen einzigen Anbieter anheuerte, war rückblickend die richtige Entscheidung. Denn wo sich früher lange Schlangen bildeten, hielt sich der Andrang am Wochenende doch merklich zurück. Die niedrigen Temperaturen hatten offenbar vielen Besuchern den Appetit auf Softeis verdorben.

Das wechselhafte Wetter sollte den Schaustellern und Einzelhändlern aber nicht gänzlich das Geschäft verhageln. Nach dem schon aus den Vorjahren gewohnten mäßigen Besuch am Freitag und Sonnabend kam das Volksfest am verkaufsoffenen Sonntag auf Touren. Mehrere tausend Besucher strömten bei anfänglichem Sonnenschein zum „Barnstorfer Frühlingserwachen“. Viele Menschen pendelten mit Auto, Fahrrad oder auch ganz bequem mit der Jan-Spieker-Bahn zwischen dem Marktgeschehen im Ortskern und den Gartentagen im Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrum (BUEZ).

Der Flohmarkt in der Bahnhofstraße hatte schon in den Morgenstunden begonnen. Am frühen Nachmittag öffneten die Läden ihre Türen. Vor allem die Textilgeschäfte erlebten einen regen Kundenandrang. Hier und dort lockten Rabatte oder Gewinnspiele. In einigen Modegeschäften gab es beim Einkauf sogar eine kleine Topfblume gratis. Die kundenfreundliche Geste kam an: „Das kommt auf unsere Terrasse“, freute sich die Sykerin Sabine Kopmann, die mit ihrem Lebensgefährten Hans-Hermann Last zum Shoppen nach Barnstorf gekommen war.

„Wir sind mit unserem Geschäft zufrieden“, zog Ralf Meyer, Mitinhaber des Barnstorfer Sport- und Modehauses, am späten Nachmittag eine erste Bilanz. Aufgrund seiner Tätigkeit im Laden bekam er von dem Rummel auf dem Markt nicht viel mit. Aber als kommissarischer Vorsitzender der Fördergemeinschaft hatte der Geschäftsmann bereits am Freitag den Einsatz der Schausteller gewürdigt, die erstmals für die Organisation des Frühlingsmarktes verantwortlich zeichneten.

Dass rund ums Barnstorfer Rathaus nicht nur wettertechnisch ein frischer Wind herrschte, war am Wochenende deutlich zu spüren. Wo früher häufig Lücken klafften, vermittelten die Fahrgeschäfte und Buden jetzt ein geschlossenes Bild. Mit sieben Fahrgeschäfte, darunter zwei Kinderkarussells, war der Aufbau so groß wie selten zuvor. Mit einem Feuerwerk am Samstagabend setzten die Macher ein weiteres Zeichen für die neue Aufbruchstimmung.

„Es ist heute zwar nicht so viel los, aber ich find´s hier ganz gut“, meinte Nina Kruber, die bereits am Samstagnachmittag mit ihrer Freundin Nele Meyer über den Vergnügungsmarkt schlenderte. Zwischen Rock-Express und Shaker gönnten sich die beiden Schülerinnen eine Portion Schmalzkuchen. So schmeckten die Osterferien! Unterdessen wirkte die zweijährige Hanna beim Besteigen des Kinderkarussells zunächst etwas ratlos. Sie wäre gerne Eisenbahn gefahren, fand dann aber Gefallen an dem Feuerwehrauto.

Wer schon den Führerschein vorweisen konnte, war bei der Autoschau an der richtigen Adresse. Allerdings fiel das Angebot auf dem Marktgelände deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Nur zwei Händler präsentierten ihre Auswahl an Neu- und Gebrauchtwagen, darunter verschiedene Marken und Preisklassen. „Man muss breit aufgestellt sein“, meinte Rainer Bruns. Branchenkollege Alois Bröring zeigte sich mit dem Besucherinteresse ganz zufrieden und will nun die Resonanz der nächsten Tage abwarten: „Ich habe die Hoffnung, dass etwas dabei herauskommt.“

Barnstorfer Frühlingsmarkt

Barnstorfer Frühlingsmarkt
Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
Barnstorfer Frühlingsmarkt
Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
Barnstorfer Frühlingsmarkt
Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
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Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
Barnstorfer Frühlingsmarkt
Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann
Barnstorfer Frühlingsmarkt
Die Besucher strömten am Sonntag nach Barnstorf.  © Thomas Speckmann

Zwischendurch einen Klönschnack halten, eine Kleinigkeit essen oder trinken: Auch das gehörte zum Frühlingsmarkt. Eine beliebte Anlaufstelle war wieder der Getränkestand des Barnstorfer Sportvereins, der mit Blick aufs Wetter einen guten Riecher bewiesen hatte: „Wir haben uns kurzfristig entschlossen, Glühwein ins Programm zu nehmen“, sagte stellvertretender Vorsitzender Detlef Gehrke schmunzelnd.

Der Besucherandrang beim Frühlingsmarkt bewegte sich – auch wenn sich dies nur schwer schätzen ließ – auf dem Niveau der Vorjahre. In Schaustellerkreisen gab es aber wohl einige unzufriedene Gesichter, wie Albert Dormeier am späten Nachmittag auf Anfrage dieser Zeitung berichtete: „Wir sind ein bisschen enttäuscht. Es ist nicht so, wie wir das kennen aus Barnstorf.“

Er hätte sich bessere Geschäfte erhofft, zumal das Angebot erweitert worden sei. Die Hoffnung wollte er aber so schnell nicht aufgeben. Vielleicht dauere es zwei oder drei Jahre, bis sich das neue Konzept herumspreche. „Wir werden es auf jeden Fall noch einmal probieren“, kündigte der Organisator an.

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