Zum fünften Mal öffnet Lore Staas ihren sehenswerten Garten für Besucher

Im Fokus: Pflanzen und Jubiläums-Fotos

Lore und Egon Staas (Mitte) mit Besuchern vor dem stattlichen Wasserdost. - Foto: Dufner

Barnstorf - Hier Bilder, da Blumen. Die „Kinder Floras“ und Farbfotos vom Festumzug anlässlich des 1100-jährigen Bestehens des Fleckes Barnstorf am 1. Juli 1990 zogen beim fünften „Tag der offenen Gartenpforte“ von Lore Staas an der Gartenstraße in Barnstorf die Blicke der vielen Besucher auf sich.

„Sind die auch drauf?“ fragte besorgt die Gastgeberin den Fotografen und zeigte voller Stolz auf den üppig blühenden Wasserdost, der Höhen von fast zwei Metern erreicht und zwischen Juli und September zart lilafarben blüht. Der Wasserdost, auch Kunigundenkraut genannt, gehört zur Pflanzenfamilie der Korbblüter und hat einen hohen Stellenwert als pflanzliches Anti-Infektivum beispielsweise bei Erkältungen. Schon die Indianer wussten um die heilenden Kräfte dieser außergewöhnlichen Pflanze.

Ins Auge fielen den Besuchern beim Rundgang durch den großen, gepflegten Garten vor allem die knallroten Knollenbegonien und die recht robusten und pflegeleichten japanischen Anemonen, deren Farbenpalette von Weiß bis Zartrosa reicht. Diese Blütenstauden sollten in keinem Garten fehlen. Und dann – einige Schritte weiter – der Gelbe Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) mit der originellen „Kopfbedeckung“, der – biologisch gesehen – den Sonnenblume nahe steht. Nein, das gelbe Mädchenauge war das nicht, wie eine Besucherin mutmaßte. Eine gewisse Ähnlichkeit allerdings war schon vorhanden.

Früher als sonst waren auch die Astern aus ihrem „Sommerschlaf“ erwacht. Wenn die Tage kürzer und kälter werden, kommt die Zeit dieses Herbst-Klassikers. Die farbenfrohen Blumen sind ein letzter Gruß des Sommers. Sie blühen bis in den Oktober hinein.

Täglich viele Stunden halte sie sich – und das schon seit mehr als 40 Jahren - im Garten auf, beantwortete Lore Staas die Frage einer Besucherin und hörte gerne auch das Kompliment „Einen schönen Garten hast Du!“ Sie blieb auch keine Antwort auf Fragen in Richtung Pflanzenpflege schuldig.

Ein Hingucker waren nicht nur die Zierpflanzen und Stauden, sondern auch die gut 100 großformatigen Farbfotos vom eingangs erwähnten Festumzug mit 66 Wagen und Gruppen, aufgenommen von Gerhard Kruse aus Ohe. Die weitere Bearbeitung der Negative besorgte per PC Lore Staas‘ Großkind Johann. Eine echte Fleißarbeit!

Viele Besucher erkannten sich oder Bekannte auf den Fotos wieder. „Inge ist hier. Da läuft sie. Und das ist doch Helmsmüllers Günther und hier Günther Lettmann.“ Der Bummel durch die Ausstellung in der Garage war höchst spannend und amüsant. - rdu

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