Auf Tour durch Deutschland

VNB-Team gestaltet und betreut mobile Flucht-Ausstellung

Nach einwöchigem Probelauf im Landkreis Diepholz wurde der „Flucht-Truck“ vor dem Reichstagsgebäude in Berlin offiziell eingeweiht. Ehrengast war Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.

Barnstorf - Der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) ist für innovative, multimediale Lern-Erlebnis-Ausstellungen bekannt. Nun schicken die Mitarbeiter aus Barnstorf ein neues Projekt auf die Reise, das in den vergangenen Monaten mit Unterstützung von heimischen Firmen entstanden ist. Der „Flucht-Truck“ beschäftigt sich mit den weltweiten Fluchtbewegungen.

Nach einem einwöchigen Probelauf an der Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf und weiteren Bildungseinrichtungen im Landkreis Diepholz sowie beim Eine-Welt-Tag in Twistringen folgte am Mittwoch die offizielle Eröffnung in Berlin. Dazu begrüßten die Verantwortlichen einen prominenten Ehrengast: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller besichtigte die mobile Ausstellung auf einem Platz vor dem Reichstagsgebäude.

Auch Österreich und die Schweiz werden angesteuert

„Der Inhalt, die Flucht aus Ostafrika, ist derzeit total aktuell und für das Verständnis der weltweiten Fluchtbewegungen wichtig“, sagt VNB-Geschäftsstellenleiter Reinhold Bömer. Wichtig sei, dass die Weltgemeinschaft eine verträgliche Unterbringung für Flüchtlinge organisiere und an den Ursachen gearbeitet werde. Der Verein könne mit dem Truck dazu beitragen, Verständnis in der Bevölkerung zu schaffen.

Aufgrund ihres aktuellen Inhalts und des multimedialen Medieneinsatzes sei die Ausstellung sehr gefragt, sodass der Truck gleich in doppelter Ausführung fast das ganze Jahr auf Tour gehe, so Bömer weiter. Neben Stationen in Deutschland würden auch Österreich und die Schweiz angesteuert. Auftraggeber des Projektes sei das Internationale Katholische Missionswerk „Missio“ in Aachen. Der VNB sei aber die nächsten Jahre mit dem Betrieb und der Präsentation des Mobiles betraut.

Bei der europäischen Leitmesse für digitale Spielekultur, der „Gamescom“ in Köln, ist des Spielkonzept der mobilen Ausstellung bereits mit dem „Serious Games Award“ ausgezeichnet worden. Dazu beigetragen hätten nicht nur Programmierer, sondern auch die realistischen Figuren und Geschichten, die Reinhold Bömer und seine Tochter Sophia mit Unterstützung von „Mutoto Chaud“ entwickelten. Die Gruppe aus dem Kongo gastierte vor wenigen Tagen in Barnstorf.

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