Feuerwehr gibt Einblick in erste Vorbereitungen / Jahresbilanz: 15 Einsätze

Drebber rüstet sich für die Kreiswettkämpfe 2017

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Ortsbrandmeister Reimund Alsdorf (l.) und sein Stellvertreter Ralf Grabowski (2.v.r.) gratulierten Wilhelm Aßling (2.v.l.) zur Wahl des Sprechers der Alterskameradschaft. Ein Dank für die geleistete Arbeit ging an den bisherigen Amtsinhaber Helmut Meyer.

Drebber - Ein Großereignis wirft seine Schatten voraus: Die Freiwillige Feuerwehr Drebber richtet die Kreiswettkämpfe 2017 aus. Mehr als 100 Feuerwehren aus dem Landkreis Diepholz werden dann zu Gast an der Hunte sein. „Das wird ein großes Ding“, ist das Kommando um Ortsbrandmeister Reimund Alsdorf überzeugt.

Einen kleinen Ausblick auf die Veranstaltung gab es bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr. Ihren Segen zu den Wettbewerben brauchten die Mitglieder an diesem Abend nicht mehr zu geben, das hatten die Kameraden bereits bei der letzten Halbjahresversammlung 2015 getan. Danach gab es den offiziellen Zuschlag durch die Entscheidungsträger auf Kreisebene.

Hinter den Kulissen laufen schon die ersten Vorbereitungen für die Veranstaltung am 10. Juni 2017, wie Alsdorf durchblicken ließ. Demzufolge sollen die Wettbewerbe rund ums Feuerwehr über die Bühne gehen. Ackerflächen sollen als Wettkampf- und Parkplätze genutzt werden. Bereits im kommenden Sommer wollen die Aktiven einen Bereich für die Wettkampfbahn ansäen.

Ganz unerfahren sind die Drebberaner nicht, was die Ausrichtung von Wettkämpfen angeht. Bereits 2011 waren die Wehren aus der Samtgemeinde Barnstorf zu Gast. Die Kreiswettkämpfe sind allerdings eine Nummer größer. Die Gastgeber rechnen mit bis zu 1500 Teilnehmern und Besuchern. Aus eigener Kraft wird die Ortsfeuerwehr das nur schwer meistern. Daher hoffen Alsdorf & Co. auf Unterstützung der örtlichen Vereine. „Wir brauchen etwa 100 Helfer“, erklärt der Ortsbrandmeister.

Die Vorbereitungen werden den Kameraden und ihren Helfern viel Zeit und Mühe abverlangen. Aber die Wettbewerbe sind nicht alles. Im Mittelpunkt steht nach wie vor die Einsatzbereitschaft. Denn wie wichtig die Feuerwehr ist, das hat das vergangene Jahr einmal mehr gezeigt. Insgesamt 15 Einsätze in Drebber stehen zu Buche. Darunter befinden sich drei Brandeinsätze, acht technische Hilfeleistungen inklusive Sturmschäden sowie zwei sonstige Einsätze und zwei Fehlalarme.

In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Friedrich Iven, zugleich stellvertretender Samtgemeindebürgermeister, das Engagement der Feuerwehr. Stellvertretender Gemeindebrandmeister Guido Schruth schloss sich den Dankesworten an und gab einen Überblick über das Einsatzgeschehen auf Samtgemeindeebene. Derweil berichtete Gemeindejugendfeuerwehrwartin Melanie Kolkhorst über die Aktivitäten des Nachwuchses.

Die Wahlen gingen flott über die Bühne. Andreas Kunst hatte schon im Vorfeld seine Bereitschaft erklärt, das Amt des Gerätewartes übernehmen zu wollen. Er wurde in Abwesenheit zum Nachfolger von Olaf Curth gewählt. Als Stellvertreter wurden Nick Ziegler und Dennis Leymann gewählt. Wilhelm Aßling löste Helmut Meyer als Sprecher der Alterskameradschaft ab.

sp

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