Etwa 170 Helfer sind am Sonnabend im Einsatz 

Feuerwehr Drebber rüstet sich für die Kreiswettbewerbe

Die Freiwillige Feuerwehr Drebber richtet die Kreiswettbewerbe aus. Dabei kümmern sich die Kameraden nicht nur um einen reibungslosen Ablauf, sondern gehen natürlich auch selbst an den Start. Am Dienstagabend hat die Gruppe ein letztes Mal geübt. - Foto: Speckmann

Drebber - Von Thomas Speckmann. Am kommenden Sonnabend geht es früh aus den Federn: Um 5.15 Uhr muss Ortsbrandmeister Reimund Alsdorf beim Supermarkt sein, um 25 Kilogramm Mett abzuholen. Dann werden Brötchen geschmiert im Gerätehaus. Dort sind in den Morgenstunden viele fleißige Hände gefragt, um letzte Vorbereitungen für den großen Ansturm zu treffen. Immerhin rechnen die Gastgeber aus Drebber mit mehr als 3 000 Besuchern bei den Kreiswettbewerben der Feuerwehren.

Bei einem Ereignis dieser Größenordnung wäre es nicht verwunderlich, wenn die Macher auf den letzten Metern ins Schwitzen kommen. Aber die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Drebber wirken bei einem ihrer letzten Arbeitsdienste am Dienstagabend recht entspannt. „Es läuft“, lächelt Kommandochef Alsdorf, während er mit Manfred Meyer den Aufbau von Ständen und Buden bespricht.

Dass sich die Gastgeber der Aufgabe gewachsen fühlen, macht allein schon ihr Motto klar: „Drebber kan dat“ steht auf den großen Transparenten am Ortseingang. Aber der Ortsfeuerwehr mit ihren fast 70 Kameraden ist auch bewusst, dass es ohne fremde Hilfe nicht gehen würde. „Allein können wir das nicht reißen“, weiß der Ortsbrandmeister und lobt die große Unterstützung aus der Dorfbevölkerung.

Etwa 170 Helfer werden am Sonnabend im Einsatz sein, um für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe zu sorgen und sich um das Wohl von Aktiven und Zuschauern zu kümmern. Alsdorf ist froh und überwältigt zugleich: „Wir hätten nicht damit gerechnet, dass die Hilfe so groß ist“, sagt er. Als Dankeschön haben die Verantwortlichen bereits eine Helferfete für den 24. Juni angesetzt. Aber wie heißt es so schön: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

112 Gruppen aus dem Landkreis Diepholz

Ob Schützenverein, Sportverein oder Heimatverein, Kindergarten oder Schulförderverein, Petrijünger, Vogelzüchter oder Orchestermitglieder: Alle wollen am großen Tag dabei sein und mit anpacken. Sogar die Konfirmanden der beiden Kirchengemeinden sitzen im Boot. Ihr Auftrag ist es, die Teilnahmescheine der einzelnen Gruppen von der Wettkampfbahn ins Feuerwehrhaus zu bringen, damit Zeiten und Fehlerpunkte zügig ausgewertet werden können.

Bei 112 Gruppen aus dem Landkreis Diepholz bekommen Wertungsrichter und Helfer eine Menge zu tun. Ebenso aufwendig ist die Bewirtung am Rande des Wettkampfplatzes. Frauen aus dem Dorf backen rund 80 Torten für die große Kaffeetafel. Als zusätzliche Stärkung gibt es Bratwurst, Brötchen, Pizza und Fisch. Bier, Wein und Eis dürfen ebenfalls nicht fehlen. In einem eigens aufgebauten Zelt besteht Gelegenheit zum Verweilen.

Heißes Vergnügen: Eine riesige Hüpfburg im Feuerwehr-Design erwartet die jungen Besucher am Sonnabend in Drebber.

Hauptattraktion für die Kinder dürfte die riesige Hüpfburg sein, die mit ihrem Feuerwehr-Design genau ins Bild passt. 12 Meter lang, 10 Meter breit, 6 Meter hoch. Die Durchlaufstrecke beträgt rund 50 Meter. „Das hat es hier in der Region noch nicht gegeben“, sagen die Gastgeber, die sich schon frühzeitig um diese Spielmöglichkeit bemüht haben. Aber auch die großen Feuerwehrleute sollen ihren Spaß haben. Sie können sich an einer Rallye beteiligen. Wer beim Einrollen der Schläuche gewinnt, darf sich auf ein Preisgeld von 100 Euro freuen.

Die Wettkämpfe beginnen um 8.45 Uhr, die Siegerehrung ist für circa 18.30 Uhr vorgesehen. Die Gastgeber werden zu Beginn an den Start gehen. Ihr Ziel ist es, den Verbleib in der A-Gruppe zu sichern. Dafür haben die Drebberaner am Dienstag noch einmal geübt, motiviert durch ihren jüngsten Erfolg bei den Samtgemeinde-Wettkämpfen in Rechtern. Doch auf Kreisebene gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied. Sechs von neun Kameraden haben keine feste Zuteilung, ihnen werden die Aufgaben für den Löschangriff zugelost. „Da muss jeder alles können“, sagt Gruppenführer Nick Ziegler.

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