Ferien-Betreuung soll auch Eltern entlasten

Nur noch wenige Plätze frei: Programm vom „Lokalen Bündnis für Familie Barnstorf“

Christine Trenkamp, Leiterin des Mehrgenerationenhauses vom Igel, stellt das Sommerferien-Betreuungsprogramm vom Lokalen Bündnis für Familie Barnstorf vor.
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Christine Trenkamp, Leiterin des Mehrgenerationenhauses vom Igel, stellt das Sommerferien-Betreuungsprogramm vom Lokalen Bündnis für Familie Barnstorf vor.

Barnstorf – Das Betreuungs-Angebot kommt an. Das zeigen schon jetzt die hohen Anmeldezahlen für das diesjährige Sommerferien-Programm vom „Lokalen Bündnis für Familie Barnstorf“. Koordinierungsstellen-Leiterin Christine Trenkamp erklärt, dass das Programm für die Kinder der Samtgemeinde Barnstorf auch die Eltern in der Zeit der Ferien entlasten soll.

„Aufgrund der unbeständigen Lage der Corona-Pandemie und dem Wegfall einiger Aktivitäten haben wir uns bei den Planungen dazu entschieden, das diesjährige Programm auf vier Wochen zu beschränken. Auch die Gruppengrößen mussten wir verkleinern, sodass wir jetzt zehn Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren pro Woche betreuen können“, sagt die Leiterin des Mehrgenerationenhauses der Interessengemeinschaft gesundes Leben (Igel) in Barnstorf.

In den vergangenen Jahren konnten 20 bis 25 Kinder an den Angeboten teilnehmen. Auch die Anmeldung sei für einzelne Tage möglich gewesen. Doch die Corona-Lage mache nur noch ein wöchentliches Programm für eine bestimmte Gruppe an Kindern möglich. „Sollten Betreuer dazu kommen, könnten wir einzelne Kinder von der Warteliste nachrücken lassen. Der Bedarf ist leider höher als die Platzzahlen, die wir anbieten können.“

Berufstätige werden bevorzugt

Berufstätige Eltern, die in der Samtgemeinde Barnstorf leben oder dort arbeiten, werden bei der Anmeldung ihrer Kinder bis zum 22. Juli für die Sommerferien-Betreuung bevorzugt, erklärt Trenkamp. „Es geht uns mit dem Programm darum, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Ferienzeit zu unterstützen. Die Eltern sollen eine Sicherheit haben, dass ihre Kinder während der Ferien betreut werden.“

In der Zeit vom 2. bis zum 27. August spielt sich die Ferienbetreuung in diesem Jahr auf dem Gelände des Barnstorfer Umwelt- und Erlebniszentrums am Bremer Dreh ab. Neben verschiedenen Bastel-Aktionen errichten in diesem Jahr 25 Kinder wieder ihr eigenes Traumdorf aus Holzhütten. „Das traditionelle lokale Programm kommt an. Wir wollten den Kindern etwas gegen die Langeweile in den Ferien bieten und die Eltern entlasten, damit auch sie die Möglichkeit haben, zur Ruhe zu kommen.“

Kulturelles Leben näher bringen

In den Vorjahren habe das lokale Bündnis für Familie Barnstorf viel Wert darauf gelegt, den Kindern das kulturelle Leben der Samtgemeinde Barnstorf näher zu bringen. Gefördert wurden die Aktivitäten durch den Landschaftsverband Weser-Hunte sowie die Samtgemeinde Barnstorf. Auf Ausflüge hatte das Koordinierungsteam – aufgrund der Corona-Beschränkungen während der Planungen – in diesem Jahr verzichtet. Auch die Vereinswoche müsse ausfallen. Bei dieser konnten sich verschiedene Barnstorfer Vereine vorstellen und einen Tag bei der Ferienbetreuung mitgestalten. „Das Angebot der Sommerferien-Betreuung richtet sich an alle Familien, die einen Bezug zur Samtgemeinde Barnstorf haben. Beispielsweise eignet sich das Programm gut für Kinder, die gerade erst zugezogen sind und vor dem Beginn der Schulzeit bereits Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen wollen“, erklärt Christine Trenkamp.

40 Euro koste ein einwöchiges Programm bei der Sommerferien-Betreuung. Vergünstigungen seien in einzelnen Fällen möglich. Interessierte, die sich vorstellen könnten, als ehrenamtliche Betreuer mitzuwirken, können sich bei Christine Trenkamp unter Tel. 05442/80404110 melden.

Lokales Bündnis für Familie Barnstorf

Unter dem Motto „Familie – Gemeinsame Sache“ gibt es seit 2005 in der Samtgemeinde Barnstorf ein Lokales-Bündnis für Familie unter der Schirmherrschaft des Samtgemeindebürgermeisters Jürgen Lübbers. Mit lokalen Partnern wird Familienpolitik und Familienfreundlichkeit vor Ort gestaltet. Das Bündnis soll vorhandene Aktivitäten, Initiativen und Angebote im Interesse der Bürger sowie der Kommune bündeln und die Grundlagen für eine gemeinsame Kommunikationsplattform schaffen. Durch einen Informations-, Erfahrungs- und Ergebnisaustausch zwischen den Partnern unter Einbeziehung von Öffentlichkeit und Wirtschaft soll aus der Samtgemeinde eine familienfreundliche Kommune werden.

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