„Cornauer Sporttage“

Team „Hütte“ feiert den Sieg

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Erfahrene Torhüterin: Marina Schmitz stellte sich für die „Schnapsallee“ zwischen die Pfosten.

Cornau - Das Team „Hütte“ trumpfte bei den „Cornauer Sporttagen“ ganz groß auf. Die Fußballer sicherten sich nicht nur den Samtgemeinde-Pokal, sondern setzten sich auch im Elfmeterschießen der Vereine, Cliquen und sonstigen Institutionen durch.

Korrektur, 29. Juli: Neuer Sieger

In unserem Bericht über das Elfmeterschießen in Cornau gab es eine Verwechslung auf dem Siegertreppchen. Den ersten Platz belegte das Team „Hütte“, das zu später Stunde den großen Siegerpokal in die Höhe stemmen konnte. Es folgten die Teams „Deckauer Heide Bomber“ und „Jura Jungs“. Den feucht-fröhlichen Wettstreit um den Meterpokal gewann das Team „Moorbutze“, gefolgt von den Teams „Reise Rund“ und „Drebber Bahnhof“.

Der Ursprungstext:

Der TSV Cornau konnte zwar nicht an die Rekordbeteiligung aus dem Vorjahr anknüpfen, aber mit 24 Mannschaften war das Teilnehmerfeld des Jux-Turniers gut besetzt. Fast 200 Leute tummelten sich bis zu später Stunde auf dem Sportplatz. „Wir sind sehr zufrieden“, resümierte stellvertretender Vorsitzender Dirk Hilmerring.

Der Einsatz des leichteren Balles sollte sich erneut bewähren. Allerdings war es gar nicht so einfach, die Kugel im Gehäuse unterzubringen. Im Gegensatz zur üblichen Ausführung war das Spielgerät etwas windanfällig und flog nicht immer in die gewünschte Richtung. Der Wettbewerb ging reibungslos über die Bühne. Die Vorrunde wurde auf drei Toren ausgetragen. Die Herren schossen aus elf Metern, Frauen und Kinder durften aus neun Metern antreten. Die Schiedsrichter Ulrich Woydt, Markus Schröder und Holger Buns notierten jeden einzelnen Treffer.

„Mama, schieß oben links in die Ecke!“, rief Maximilian Wegener. Aber anstatt auf den Achtjährigen zu hören, hatte die Mutter ihren eigenen Plan. Sie guckte sich den Torwart aus und schob den Ball flach ins rechte Eck. Hier machte sich die langjährige Erfahrung aus der aktiven Zeit bemerkbar. Immerhin hatte Birte Wegener früher für mehrere Vereine in der Bezirks- und Landesliga gekickt. Nun lief sie im Trikot für den Drebber Bahnhof auf. Die Anwohner stellten gleich zwei Mannschaften.

Auch der Wajemanns Kamp nahm an dem Wettbewerb teil. Das Team trug den Namen „Schnapsallee“. So hatten die Nachbarn vor einigen Jahren ihre Straße in Drebber getauft und sogar mit einem entsprechenden Schild gekennzeichnet. „Das ist uns am 18. Juli 2018 geklaut worden“, berichtete die Truppe. Die gute Stimmung ging mit dem Diebstahl aber nicht verloren. Die zwölf Spieler hatten reichlich Zielwasser dabei und mit Marina Schmitz eine Torhüterin, die früher für den DJK Watzerath in der Eifel gespielt hatte.

Am Rande des Wettbewerbs konnten die Teilnehmer ihre Schussstärke unter Beweis stellen. Beim Laserschießen wurde die Geschwindigkeit gemessen. Bei den Herren siegte Mario Nolting mit 115 Stundenkilometern, gefolgt von Daniel Wehrenberg mit 110 Stundenkilometern. Bei den Damen setzte sich Anina Henrichs mit 71 Stundenkilometern durch, gefolgt von Stefanie Gerding mit 68 Stundenkilometern. Im Kampf um den Meterpokal siegte das Team „Drebber Bahnhof“, gefolgt von „Reise Rund“ und „Moorbutze“.

An Erfrischungen sollte es bei der Hitze am Freitagabend nicht mangeln. Die Gastgeber hatten vorsorglich mehrere Fässer Bier kaltgestellt, nachdem im vergangenen Jahr die Kühlung im Schankwagen ausgefallen war. „Man lernt immer wieder dazu“, sagte Vereinsvorsitzender Marco Husmann lächelnd. Als weiterer Pluspunkt erwies sich die neu installierte Rasensprengung. Sie setzte zu später Stunde ein und lud zu einer Dusche auf dem Sportplatz ein.

Zum Abschluss der Sporttage rollte am Sonntagnachmittag noch einmal der Ball. In der ersten Runde des Kreispokals empfing der TSV Cornau den SC Twistringen II. Die Mannschaft um ihren neuen Trainer Eckhardt Kotrade musste gegen die eine Klasse höher spielenden Gäste eine 1:4-Niederlage einstecken und verpasste damit den Einzug in die nächste Runde.

An der insgesamt positiven Bilanz der Sporttage sollte das Ergebnis aber nichts ändern. Die Gastgeber waren mit dem Besuch der Spiele um den Samtgemeinde-Pokal sehr zufrieden, zogen sich sportlich gut aus der Affäre und setzten mit dem Elfmeterschießen eine schöne Tradition fort.

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