Erste Bilanz der „Barnstorfer Weihnacht“/ Hütten, Kutschfahrten und „Hotte“

„Sause“ vor dem Rathaus kommt gut an

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Erstmals gab es im Ratssaal eine Adventsausstellung.

Barnstorf - Regen und milde Temperaturen „versemmeln“ die beste Weihnachtsmarkt-Stimmung. Das weiß jeder. Zwar war das Wetter zur „Barnstorfer Weihnacht“ nicht besser, aber dafür die Stimmung. Dazu zog Rouven Barmbold, Vorsitzender der Barnstorfer Fördergemeinschaft, kurzfristig noch im alten Jahr Bilanz.

„Der Samstag mit der „After-Weihnachtsmarkt“-Party im beheizten Zelt vor dem Rathaus war grandios“, sagte er. Der Besuch am Tag sei schon gut gewesen, aber der Abend toppte die Bewertung mit über 200 Gästen, mehr als doppelt so viele wie im letzten Jahr. „Das Zelt wunderbar eingerichtet, geschmückt und gemütlich“, so wurde es von den Gästen durch die Bank weg beschrieben. In dem Ambiente feierten die Weihnachtsmarktbesucher eine echte Barnstorfer „Weihnachtssause“.

Und wie sich das für kritische Veranstalter gehört, zog die Fördergemeinschaft in ihrer Nachbesprechung auch bereits ein Fazit. „Im nächsten Jahr werden wir wieder um 15 Uhr mit der Budenstadt und der Adventsausstellung beginnen“, in die Dämmerung hinein sei einfach ein Weihnachtsmarkt gemütlicher und die Zeit reiche durchaus aus, um genussvoll zu stöbern und kulinarisch zu schlemmen. Die Weihnachtsbäume, die den Rathausplatz schmücken, sollten bereits am Samstag ihre Käufer für kleines Geld finden und könnten am Sonntagabend abgeholt werden.

Die Hüttenstadt bot mit ihren Buden, Ständen und Mitmachaktionen, Kutschfahrten und der Möglichkeit einmal alles vom Rücken der Pferde zu betrachten, für jeden etwas Passendes: Gemütlicher Snack, Kulinarisches, Informatives und Kult.

Ein solcher ist beispielsweise „Hottes Wintergarten“ die geräumige Holzhütte, die Horst Herter selbst baute und in der er für dieses Jahr einen Holzboden etablierte, gegen Kälte oder Nässe. „Wir sind froh wieder hier zu sein, nach einem Jahr Abstinenz wegen Krankheit“, erzählt der rüstige Senior. Er sei „Kult in Barnstorf“, denn Hotte biete sei 25 Jahren in Barnstorf immer zur Weihnachtszeit das Grillhaus mit Familienanschluss und immer einem netten Spruch auf den Lippen. „Die erste, damals nannte ich sie selbst noch Bude, war bei der Kreissparkasse“, erinnert er sich. Heute nennt er es lieber Wintergarten, denn die Hütte hat Fenster und ist gemütlich geschmückt.

Vom 17. November bis zum 17. Februar steht sie dort und lädt zum gemütlichen Imbiss und Getränken ein. Hotte hörte schon Stimmen aus der Bevölkerung „Gott sei Dank, Hotte ist wieder da“. Und wenn die Barnstorfer Weihnacht zwei Tage veranschlagt, verlängert Horst Herter sie von der Idee her einfach bis in den Februar.

sbb

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