Band belegt dritten Platz unter 450 Bewerbern

„Endstation“ im Radio

Die Band „Endstation“ bei einer Proben-Pause (von links): Marco Stelljes, Susann Cordes, Mario Leupers und Philipp Jaksch.
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Die Band „Endstation“ bei einer Proben-Pause (von links): Marco Stelljes, Susann Cordes, Mario Leupers und Philipp Jaksch.

Barnstorf/Diepholz – Bei ihrer Musik geht es etwas härter zur Sache. Die Band „Endstation“ aus Barnstorf/Diepholz macht deutschen Punkrock – aber durchaus melodischen. „Wir spielen eigene Songs, kein Cover“, sagt Sängerin Susann Cordes. Der Proberaum der Band im Hülsmeyer-Park in Eydelstedt bleibt derzeit wegen der Corona-Pandemie ungenutzt. Dennoch ist „Endstation“ nicht untätig, probt online – und ist erfolgreich.

Von 450 Bands aus ganz Deutschland, die sich am Newcomer-Wettbewerb des privaten Radiosenders „Rock Antenne“und dem Fachgeschäft Music Store (Köln) beteiligt hatten, erreichte sie den dritten Platz. Am Mittwoch, 21. April, ist „Endstation“ daher abends bei „Rock Antenne“ zu hören und erreicht damit – nach vielen Live-Auftritten in Kneipen und kleineren Locations – ein größeres Radio-Publikum. Auf Streaming-Diensten wie Deezer, Spotify, Amazon und Tunes sind „Endstation“-Songs schon länger zu hören.

Eine Fachjury hatte aus den 450 Bewerbern 40 Rockgruppen ausgesucht, die sich dann dem Voting der Hörer stellten. „Zeitweise lagen wir auf Platz eins“, freute sich Susann Cordes (31), die aus Prinzhöfte bei Harpstedt stammt, auch über den sehr guten dritten Platz – genau wie ihre Bandkollegen. Das sind Gitarrist Philipp Jaksch (32) aus Vechta, Bassist Mario Leupers (36) aus Wildeshausen und Schlagzeuger Marco Stelljes (39) aus Barnstorf.

Die vier Hobby-Musiker gründeten „Endstation“ im Herbst 2016. Im September 2019 nahm die Band die EP „Schwarzer Diamant“ auf. Darauf ist auch der Song „Kein Applaus“, mit dem sich „Endstation“ bei dem Wettbewerb beworben hatte.

„Mit unseren Texten erzählen wir Geschichten sowie Erlebtes und möchten auch unsere Meinungen verdeutlichen“, erklärt Sängerin Susann: „,Endstation’ nennen wir uns, weil wir einen einprägsamen deutschen Namen wollten, der keiner Stilrichtung zuzuordnen ist.“

Der aktuelle Erfolg bei dem Bandwettbewerb ist sicherlich keine Endstation für die vier Musiker.

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