Mit Elan ins neue Sängerjahr

Silke Husmann leitet seit zehn Jahren die Chorgemeinschaft Drebber

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Der Vorstand überreichte Blumen und Urkunden an die geehrten Mitglieder (v.l.): Werner Buns, Gunda Holst, Irma Meyer, Lisbet Wiche, Lydia Reinhardt, Gerhard Völkner, Helmut Engels, Ilse Karraß, Stefanie Piel und Renate Meyer-Scheunemann.

Drebber - Die Chorgemeinschaft Drebber geht mit frischem Elan ins neue Jahr. Angetrieben von ihrer Leiterin Silke Husmann, die bereits seit mehr als zehn Jahren den Ton angibt. Sie freut sich über neue Mitglieder und blickt den nächsten Aufgaben zuversichtlich und motiviert entgegen: „Auch in diesem Jahr soll die gute Mischung zwischen Jung und Alt und Traditionellem und Modernem ausgebaut werden. Das zeichnet die Chorgemeinschaft aus.“

Bei der Jahreshauptversammlung im Schützenhof Friemann blickte Husmann auf ihre bisherige Tätigkeit zurück. Sie hatte den inzwischen mehr als 125 Jahre alten Chor im August 2008 übernommen und wurde dann im Januar 2009 offiziell durch die Mitgliederversammlung bestätigt. Im Laufe der Jahre habe es ein paar freudige, aber auch traurige Ereignisse gegeben, stellte die 41-jährige Drebberanerin rückblickend fest.

Zu den musikalischen Höhepunkten im vergangenen Jahr zählte das Überraschungskonzert, das die Sänger anlässlich des 80. Geburtstags von Sangesbruder Alfred Holst gaben. Außerdem trat die Chorgemeinschaft Drebber beim 98. Chorfest in der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Rehden auf. Dort hatte Husmann in ihrer Funktion als Vorsitzende der Chorkreisgruppe Diepholz auch durch das abwechslungsreiche Programm geführt. Die Probendisziplin sollte im neuen Jahr etwas besser werden, meinte die Chorleiterin.

An dem guten Miteinander gibt es aber offenbar nichts zu rütteln. Das Zusammenspiel mit den beiden übrigen Chören, also mit dem Popchor sowie dem Kinder- und Jugendchor, die ebenfalls unter Husmanns Leitung stehen, sei gut. Einige Sängerinnen seien sogar in zwei Chören aktiv. Zwei Jugendliche seien aus dem Kinderchor in den Popchor gewechselt. „Da muss man dranbleiben“, hob die Chorleiterin die hohe Bedeutung der Nachwuchsarbeit hervor.

Nach einem ausführlichen Bericht von Schriftführer Hans Mauer über die 15 Auftritte der Gruppe im vergangenen Jahr stellte Kassenwartin Claudia Menzel die Einnahmen und Ausgaben des Vereins dar. Dass bei den vielen Zahlen ein Überschuss von 2,30 Euro herauskam, deutet auf ein ausgeglichenes Haushalten hin. Gegen die Buchführung gab es keine Einwände. Die angekündigte Satzungsänderung fand ebenfalls die volle Zustimmung.

Bei den Vorstandswahlen setzten die Mitglieder auf Kontinuität, sodass Vorsitzende Angela Overbecke weiterhin mit dem gewohnten Team zusammenarbeiten kann. Stellvertretende Vorsitzende Stefanie Piel, stellvertretende Kassenwartin Petra Fennig und auch stellvertretende Schriftführerin Renate Meyer-Scheunemann wurden im Amt bestätigt. Für die freigewordene Stelle eines Kassenprüfers gab es zwei Bewerber. Bei der Abstimmung erhielt Gerd Völkner die meisten Stimmen.

Der Titel „Sänger des Jahres“ ging an Helmut Engels. Er hatte als einziges Mitglied an allen 38 Übungsabenden teilgenommen. Den zweiten Platz teilten sich Irma Meyer, Georg Hafer, Werner Buns und Gerhard Völkner. Den dritten Platz belegten Lisbet Wiche, Gunda Holst und Sigrid Hafer. Eine Ehrung für 50-jährige Treue wartete auf Ilse Karraß, Werner Buns und Ludwig Gieseke. Letzterer konnte an der Versammlung nicht teilnehmen. Eine Ehrung für 30 Jahre erfuhr Lydia Reinhardt.

sp

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