Telekom will Antennenanlage am Muna-Turm installieren

Dünsen: Handy-Empfang soll demnächst „super“ sein

Dünsen - Von Jürgen Bohlken. Eine Mobilfunk-Antennenanlage will die Telekom am Muna-Turm in etwa 30 Metern Höhe montieren. Danach solle der Handy-Empfang in Dünsen nach Angaben des Unternehmens „super“ sein, berichtete Bürgermeister Hartmut Post jetzt im Gemeinderat.

Weniger erfreulich sah der einstimmig verabschiedete Haushaltsplan für das laufende Jahr aus. Im Ergebnisetat klafft ein kalkulatorisches Defizit von 225. 000 Euro.

Umlagen mit einem Volumen von 751. 000 Euro stehen erwartete Steuereinnahmen in Höhe von nur 693. 200 Euro gegenüber, gab Heinz-Jürgen Greszik (SPD) zu bedenken. Dem Zahlenwerk zufolge muss die Gemeinde also mehr Geld an übergeordnete Gebietskörperschaften (vor allem Samtgemeinde und Landkreis) abführen, als sie überhaupt aus Steuern zu vereinnahmen hofft. Das heißt auch: Für Investitionen bliebe null Spielraum, hätte die Kommune nicht noch liquide Mittel von gut einer Million Euro, aus denen sie schöpfen kann.

Mit Investitionen hält sich Dünsen sehr zurück. Das Bürgerauto findet sich im Etat mit 100. 000 Euro auf der Ausgabenseite wieder. 80. 000 Euro erwartet die Kommune indes auf der Einnahmenseite als Investitionskostenzuschuss vom Bund. Dass diese Mittel bewilligt werden, gilt als ziemlich sicher.

Das Bürgerauto, ein Van mit E-Antrieb, soll ähnlich wie ein Anrufsammeltaxi funktionieren und nicht so mobilen Bürgern mehr Mobilität ermöglichen. Die Fahrdienste, etwa zu Einkaufsmärkten, Veranstaltungsorten oder Arztpraxen, übernehmen ehrenamtliche Fahrer, und zwar unter dem Dach eines Vereins, der nach Auffassung von Hartmut Post gegründet werden sollte, noch ehe der Bewilligungsbescheid kommt. Der Haushaltsansatz berücksichtigt nicht nur die Kosten für das elektrobetriebene Auto selbst, sondern auch die Aufwendungen für ein „Solar-Carport“ mit Photovoltaikzellen auf dem Dach nebst Ladestation für E-Autos und E-Bikes. Dafür ist ebenfalls zeitnah ein geeigneter Standort zu finden.

Weitere Haushaltsmittel stehen bereit für die Anschaffung eines Rasenmähers (15. 000 Euro) und den Breitbandausbau „Im Waldeck“ (10. 000 Euro).

Die Steuerhebesätze bleiben 2017 zwar konstant; die Frage, wie die Gemeinde ihre Einnahmenseite verbessern kann, ist aber ungeklärt und dürfte in Zukunft noch einigen Diskussionsstoff bieten.

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