Allos Hof-Manufaktur modernisiert Produktion / Neue Arbeitsplätze

Dreieinhalb Millionen für das Werk in Drebber

Erst im vergangenen November war der Neubau einer Lagerhalle bei Allos in Drebber fertiggestellt worden.
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Erst im vergangenen November war der Neubau einer Lagerhalle bei Allos in Drebber fertiggestellt worden.

Drebber – Die Allos Hof-Manufaktur will weitere dreieinhalb Millionen Euro in das Werk in Drebber investieren. Das Geld soll unter anderem für modernere Maschinen aufgewendet werden. Auch in das Werk am Standort Freiburg im Breisgau sollen anderthalb Millionen Euro fließen. Die neue Investition sei „ein klares Signal für die Standorte und die Regionen“, schreibt der Bio-Pionier in einer Pressemitteilung.

Durch die gestiegene Nachfrage der Verbraucher nach Bio-Lebensmitteln sei Verstärkung in der Produktion gefragt. Die gebe es zum einen durch technische Innovationen, gleichzeitig werde aber auch nach helfenden Händen gesucht: „Schon jetzt besteht Bedarf für motivierte und qualifizierte Mitarbeiter, die im Werk in Drebber tatkräftig unterstützen“, heißt es in der Mitteilung von Allos. Wie viele Jobs dazukommen sollen, darüber gab es gestern zunächst keine Angaben.

Das jüngste Baugeschehen an der Produktionsstätte in Drebber liegt noch nicht lange zurück: Im letzten Jahr wurde dort bereits eine neue Lagerhalle eingeweiht (wir berichteten).

Mit der neuen Investition soll nach Unternehmensangaben der gestiegenen Nachfrage nach den Allos-Produkten – insbesondere bei den Cerealien – gerecht und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen weiter verbessert werden. Durch die Investition in den Standort in Drebber sollten die Kernkompetenzen, die hier in der Herstellung von Cerealien und Riegeln liegen, durch modernere Maschinen, einen neuen Röstofen und Abfüllanlagen weiter ausgebaut werden, wie es heißt.

„Wir freuen uns, damit ein klares Signal für unsere Standorte zu setzen und weiter in unsere Produktionsstätten zu investieren“, sagt Eike Mehlhop, Geschäftsführer der Allos Hof-Manufaktur laut Mitteilung. Gleichzeitig setze die Modernisierung ein weiteres Zeichen für die nachhaltige Unternehmensstrategie und wirke sich positiv auf Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit aus. Als Mitglied der B Corp-Bewegung habe sich das seit 2018 zertifizierte Unternehmen freiwillig dazu verpflichtet, zum Fortschritt beizutragen und so an einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung mitzuwirken.

Zusätzlich spreche die erneute Investition in Drebber für die Stärkung der Region: „Mit dieser Entscheidung bietet sich uns die Möglichkeit, zukunftsfähige Arbeitsplätze hier in Drebber zu schaffen. Neben erfahrenen Mitarbeitern würden wir uns freuen, auch den Nachwuchs mit unserer Bio-Vision anzusprechen und sie für die Arbeit bei uns zu begeistern“, so Christoff Wark, Werksleiter des hiesigen Produktionsstandortes.

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