Drebber, Drentwede und Eydelstedt in der Bewerbung

Zentralklinik des Landkreises: Drei mögliche Standorte aus der Samtgemeinde Barnstorf

Standort Drebber: Das Bewerbungsgrundstück ist an der Wetschener Straße hinter Casa Claudio in unmittelbarer Nähe zur B 51. Fotos: Ripking
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Standort Drebber: Das Bewerbungsgrundstück ist an der Wetschener Straße hinter Casa Claudio in unmittelbarer Nähe zur B 51.

Barnstorf - Von Jannick Ripking. Gleich mit drei Standortbewerbungen geht die Samtgemeinde Barnstorf ins Rennen um die Zentralklinik im Landkreis Diepholz. „Wir haben innerhalb der Samtgemeinde verschiedene Möglichkeiten geprüft und uns für die – in unseren Augen – drei besten entschieden“, sagte Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers.

Die Standorte wurden zum Teil durch Luftbildaufnahmen geprüft und entsprechen alle in gewisser Weise den Grundkriterien, die für die Zentralklinik ausgerufen wurden, so Lübbers. Die Wahl fiel auf Grundstücke in Drebber, Drentwede und Eydelstedt. „Wir haben bei der Bewerbung der drei möglichen Standorte keine Priorisierung vorgenommen und haben alles offen gelassen“, sagte Lübbers im Hinblick auf mögliche Favoriten. „Wir müssen einfach abwarten, wie die Samtgemeinde insgesamt mit den Bewerbungen abschneidet.“

Insgesamt schaut Lübbers optimistisch auf die Bewerbungen: „Ich sehe schon, dass wir gute Chancen haben, den Zuschlag für die Zentralklinik bei einem der drei Grundstücke zu erhalten.“ Die Samtgemeinde Barnstorf werde es allerdings akzeptieren, wenn ein anderer Standort den Zuschlag erhält, „sofern die Kriterien für die Zentralklinik korrekt angewandt werden“, so Lübbers.

Bei allen drei Grundstücken haben die derzeitigen Eigentümer nach Angaben der Samtgemeinde Barnstorf Verkaufsbereitschaft signalisiert.

Eydelstedt

Der Standort Eydelstedt, mit dem sich die Samtgemeinde Barnstorf für die Zentralklinik beworben hat, befindet sich an der Hülsmeyer Straße angrenzend an den Hülsmeyer-Park in Eydelstedt. „Diese Lage wäre am günstigsten, was den ÖPNV betrifft“, sagte Jürgen Lübbers. Im Rahmen der geplanten Ortsumgehung von Barnstorf wären der Barnstorfer Ortskern und der Bahnhof fußläufig gut zugänglich, erklärte der Samtgemeindebürgermeister. „Der Ortskern von Barnstorf ist dann mit allen wichtigen Einrichtungen wie Supermärkten, Physiotherapie, dem Mehrgenerationenhaus und Freizeitmöglichkeiten super zu erreichen.“

Außerdem wäre durch die Ortsumgehung eine direkte Anbindung an die B 51 möglich. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke spielte bei der Bewerbung dieses Grundstückes für die Samtgemeinde eine Rolle. Lübbers: „Aus der ehemaligen Hülsmeyer-Kaserne könnte ein Angehörigenhotel werden. Oder das alte Casino wird zu einem Café umgebaut.“

Standort Eydelstedt: Bei der Wahl dieses Grundstücks wäre der Barnstorfer Ortskern und der Bahnhof fußläufig zu erreichen.

Drebber

Das Bewerbungsgrundstück in Drebber liegt auf einer Fläche im Bereich der B 51 an der Wetschener Straße hinter „Casa Claudio“ in Richtung der Eisenbahnlinie. „Hier sehen wir den Vorteil einer guten Erreichbarkeit durch die direkte Nähe zur Bundesstraße“, erklärte Jürgen Lübbers.

Auch die verhältnismäßig geringe Entfernung zu den Bahnhöfen in Diepholz und Barnstorf sieht die Samtgemeinde als positiven Standortfaktor. Darüber hinaus seien weitere Anbindungen an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) möglich. „Durch die Nähe zum Ortskern sind in Drebber diverse Einkaufsmöglichkeiten und auch die Kinderbetreuung gut zu erreichen“, erklärte Lübbers weiter.

Standort Drentwede: Vor dem Autohaus Welle und in direkter Nähe zur DRK-Rettungswache hat die Samtgemeinde Barnstorf dieses Grundstück ins Rennen geschickt.

Drentwede

Der Drentweder Standort befindet sich in der Nähe zur DRK-Rettungswache Drentwede mit direkter Anbindung an die B 51 und die K 33. Das Grundstück liegt vor dem Autohaus Welle. „Auch hier sind mit den Bahnhöfen in Twistringen und Barnstorf gleich zwei Bahnhöfe schnell zu erreichen“, so Jürgen Lübbers.

Der Samtgemeindebürgermeister führte weiter aus: „Gerade durch die direkte Anbindung an die Kreisstraße sehen wir hier eine gute Anbindung an den östlichen Teil des Landkreises Diepholz.“ Auch die Rettungswache in direkter Nachbarschaft sei für dieses Bewerbungsgrundstück ein wichtiger Vorteil, weil dadurch kurze Wege möglich seien.

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