Zeichen für den Neubeginn

Drebber-Lauf light ein Erfolg: 101 Anmeldungen bei 22. Auflage unter Corona-Bedingungen

Mit 101 Startern war das Teilnehmerfeld coronabedingt etwas dünner als in früheren Jahren.
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Mit 101 Startern war das Teilnehmerfeld coronabedingt etwas dünner als in früheren Jahren.

Beim 22. Drebber-Lauf sorgten Helfer-Teams um die Organisatoren des TSV Drebber für einen reibungslosen Ablauf unter Corona-Beschränkungen.

Drebber – Die Freude darüber, dass endlich wieder eine größere Veranstaltung möglich ist, war Teilnehmern und Organisatoren am Samstagnachmittag beim 22. Drebber-Lauf anzusehen. Zwar lief alles unter Corona-Beschränkungen ab, und das Programm war im Vergleich zu früheren Jahren etwas abgespeckt, trotzdem zählte Mitorganisatorin Nicole Maschmeyer 101 Anmeldungen für die Läufe. 250 Zuschauer waren entlang der Strecke zugelassen.

Schüler-, Kindergarten- und Staffelläufe fielen dieses Mal aus, die Sportler hatten jedoch die Wahl zwischen Marathon, Halbmarathon, 9,4 und 4,7 Kilometer. Start war an der Schule. Der Rundkurs führte durch den Ortsteil Jacobidrebber, die kürzeste Strecke zählte zwei Runden, die Marathonläufer hatten 18 Runden zu absolvieren.

„Unser Dank geht an das gesamte Dorf. Alle haben die Strecke bunt geschmückt“, freute sich Nicole Maschmeyer, die gemeinsam mit Elke Maschmeyer und dem 1. Vorsitzenden des TSV Drebber Heinfried Maschmeyer für eine top Organisation verantwortlich zeichnete. „Die Zuschauer müssen auf den Stühlen sitzen, dürfen sich nicht auf sie stellen und jubeln“, erklärte Elke Maschmeyer. „Ziel der Veranstaltung als erste dieser Art ist das reibungslose Gelingen, damit andere nachziehen können.“

Elke Maschmeyer hatte noch vor dem Start der Marathonläufer um 14.30 Uhr den Helferteams viel zu erklären. Da waren die Streckenposten in gelben Warnwesten, die entlang des Kurses für Ordnung sorgten, und die Teams, die sich entlang der Strecke um einen geregelten Einlass der Besucher kümmerten. Sie waren mit einer Kiste voller Schnelltests zum Verkauf für fünf Euro und Anmeldeformularen ausgerüstet. So konnten Besucher, die weder geimpft noch genesen waren, und keinen negativen Testnachweis dabei hatten, mit einem Schnelltest unter Aufsicht Einlass erhalten. Kinder unter 14 Jahren mussten gemäß Corona-Verordnung nicht getestet werden.

Vor der Sporthalle fanden die Läufer eine Außendusche, falls Abkühlung erwünscht war, für Verpflegung sorgten Birthe Wegener, Yvonne Evers und Mathias Scharf vom Vorstand des Fördervereins der Grundschule Drebber – diesmal „to go“. Und es gab klassisch Bratwurst und Eis auf dem Schulhof.

Einige Teilnehmer hatten sich besonders gut vorbereitet, so Marathonläuferin Daniela Jasper aus Lienen, die ihren eigenen Campingtisch für die mitgebrachte Verpflegung aufbauen wollte. „Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass es hier auch Verpflegung geben wird.“

„Wir wollten mit der Umsetzung des Drebber-Laufes ein Zeichen setzen und wieder beginnen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers, der später selbst den 9,4-Kilometer-Kurs lief. „Früher lief ich Ultra-Marathon, rund 100 Kilometer, dann Halbmarathon, dann kam die neue Hüfte“, so Lübbers.

Um 14.30 Uhr gab Drebbers Bürgermeister Friedrich Iven schließlich den Startschuss für die 20 Marathonläufer, von denen Petra Niemeyer aus Frankfurt am Main die weiteste Anfahrt gehabt hatte, und eröffnete damit die Veranstaltung. Lokalmatador Ralf Uffenbrink vom TuS Wagenfeld holte am Ende den zweiten Platz.

Moderator und Läufer Jürgen Lübbers begrüßte zum Marathon alte Bekannte, hier Maria Rolfes vom Lauftreff Waldschleicher Lohne.
Nicole Maschmeyer und „Drebbie“, das Maskottchen des TSV Drebber, begrüßten am Samstag als erstes die Marathonläufer.

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