40. Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager: Organisations-Team sagt Danke

„Corni“ freut sich auch auf 2021

Mit dem 40. Zeltlager wäre in Cornau das Highlight des Jahres für die Jugendfeuerwehren des Landkreises Diepholz über die Bühne gegangen. Das Organisationsteam (v.l.) Heiko Gröne, Katharina Kammann, Frank Kolkhorst und Marco Striethorst freut sich auf eine zweite Chance im kommenden Jahr.
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Mit dem 40. Zeltlager wäre in Cornau das Highlight des Jahres für die Jugendfeuerwehren des Landkreises Diepholz über die Bühne gegangen. Das Organisationsteam (v.l.) Heiko Gröne, Katharina Kammann, Frank Kolkhorst und Marco Striethorst freut sich auf eine zweite Chance im kommenden Jahr.
  • Simone Brauns-Bömermann
    vonSimone Brauns-Bömermann
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Cornau – Eigentlich wären in diesen Tagen 1 800 Kinder und Betreuer in Cornau für neun Tage zum 40. Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager eingetroffen. Das Maskottchen „Corni“ hätte sie Willkommen geheißen. Doch die Coronapandemie hat auch diesem Event einen Strich durch die Rechnung gemacht und brachte die umfangreichen Planungen ins Trudeln.

„Wir haben bis zum Schluss gehofft, dass das Zeltlager bei uns stattfinden kann“, sagt das Organisationskernteam mit Marco Striethorst, Katharina Kammann, Heiko Gröne und Frank Kolkhorst.

Am 8. Mai stand jedoch fest, dass wegen der Regelung der Bundesregierung zu Großveranstaltungen das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager nicht stattfinden darf. „Dann gingen die Anfragen und Absprachen mit den Orten, die nach uns dran gewesen wären, los“, erläutert Striethorst. Bruchhausen-Vilsen wäre 2021 und Weyhe 2022 Ausrichter gewesen.

Die Diskussionen ergaben letztlich, dass Cornau seine „zweite Chance“ erhält: 2021 wird der Ort das Zeltlager ausrichten, die beiden anderen Ausrichter verschieben jeweils um ein Jahr. „Dafür möchten wir uns sehr bedanken, denn sonst wären wir noch viel trauriger gewesen“, so Heiko Gröne.

Zur Historie der Planung: Die Spitze der Arbeitsgruppe traf sich bereits seit 2017 regelmäßig jeden Mittwoch, um das kreisweite Großevent für die Feuerwehrjugend zu organisieren. Auf dem von der Wehrleitung in Cornau zur Verfügung gestellten 13 Hektar großen Areal rund um Feuerwehrgerätehaus, alte Schule, Dorfgemeinschaftshaus und Sportplatz in nördlicher Ausdehnung gäbe es jetzt rund 360 freiwillige Helfer aus der Region. Die hatten für die neun Tage größtenteils Urlaub beantragt. „Nun haben sie zwar Urlaub, aber nichts gebucht, wo sie alternativ zum Arbeitseinsatz im Zeltlager hinfahren könnten“, bedauert Striethorst und bedankt sich bei den Helfern für das Verständnis. Ob sie im nächsten Jahr wieder zur Stange halten, weiß er nicht, hofft dieses aber inständig. „Meine Frau muss jetzt den Garten auf Vordermann bringen“, schalkt Kolkhorst, er konnte bei seinem Arbeitgeber den beantragten Urlaub verschieben, seine Frau Melanie leider nicht. „Unser Dank gilt auch den Landwirten, die uns die infrastrukturellen Flächen in diesem Jahr zur Verfügung gestellt haben und jetzt noch einmal mit uns im nächsten Jahr planen werden“, betont Gröne.

Der Termin für das nächste Jahr steht bereits fest: Das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager findet vom 24. Juli bis 1. August in Cornau statt.

„Ob es Sondergenehmigungen seitens der Feuerwehrführung für die dann 19-Jährigen mit Blick auf eine verschobene Teilnahme gibt, wissen wir nicht“, ergänzt Kammann zum Reglement der Teilnahme bis zum 18. Lebensjahr. Bedauerungsposts bezüglich der Absage lese man in den sozialen Netzwerken seitens der Jugendlichen immer, weiß Striethorst. Denn Fakt ist, dass das Zeltlager schon von je her entweder ein zweiter oder der Haupturlaub für Kinder und Jugendliche im Sommer ist.

Besonders freut sich das Organisationsteam, dass viele Sponsoren auch noch nach Bekanntgabe der „Corona-Bad-News“ gespendet hätten. Ihnen gilt sein Dank und sie hoffen auf Nachahmer für die Auflage 2021. Die gedruckten Werbe-Banner sind allerdings wohl nicht zu retten: „Überkleben sieht nicht gut aus“, so Striethorst. „Corni“, das Maskottchen, ist dagegen zeitlos, der kleine Maiskolben kann auch 2021 seinen Cowboyhut und die Mistforke tragen. Dem Team ist besonders wichtig „Danke“ zu sagen für das bisherige Engagement der Freiwilligen. Ihr Appell: „Bitte helft uns nächstes Jahr genauso.“

Von Simone Brauns-bömermann

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