100.000 Euro Schaden

Feuer in Jugendhilfe-Einrichtung

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In der Nacht zu Sonnabend ist in der Jugendhilfe-Einrichtung in Eydelstedt ein Feuer ausgebrochen.

Eydelstedt - Von Thomas Speckmann. Das hätte böse enden können: In der Nacht zu Sonnabend kam es in einer Jugendhilfe-Einrichtung in der Gemeinde Eydelstedt, Ortsteil Scharrel, zu einem Zimmerbrand.

Das Feuer war gegen 2.15 Uhr in einem Büro des Wohngebäudes ausgebrochen. Eine Betreuerin, die in einem Nebenraum schlief, wurde durch einen Rauchmelder wach und entdeckte eine starke Rauchentwicklung. Sie evakuierte sofort das Gebäude.

Nach Angaben der Mitarbeiterin hielten sich zum Zeitpunkt des Brandes sechs Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren in dem Haus auf. Sie hatten in mehreren Räumen, sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss, geschlafen. Dank der umsichtigen Reaktion ihrer Betreuerin gelangten die Jungen und Mädchen rechtzeitig ins Freie und kamen mit dem Schrecken davon.

60 Einsatzkräfte bekämpfen Brand

Zur Brandbekämpfung waren acht Feuerwehren aus der Samtgemeinde Barnstorf sowie aus der Stadt Twistringen mit etwa 60 Kräften vor Ort. 

Insgesamt 60 Einsatzkräfte halfen bei der Brandstelle.

Sie löschten das Feuer und verhinderten eine Ausbreitung. Die Arbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Rettungsdienste und Notarzt waren vor Ort, brauchten aber nicht einzugreifen. Es sei niemand verletzt worden, hieß es. 

Die jungen Bewohner verbrachten den Rest der Nacht in einer benachbarten Wohngruppe, die sich ebenfalls auf dem Hof befindet. Auch sie gehört zu "Bethel im Norden", einem Unternehmensbereich der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

Feuer in Einrichtung in Eydelstedt - Sechs Kinder gerettet

Beamte der Polizeiinspektion Diepholz nahmen erste Ermittlungen auf. Zur Brandursache könnten noch keine näheren Angaben gemacht werden, erklärte Polizeisprecher Andrick Hackmann. Die genaue Untersuchung des Brandortes werde im Laufe des Tages aufgenommen. Dann würden die Brandermittler der Polizei tätig. Ersten Schätzungen zufolge soll sich der Sachschaden auf etwa 100.000 Euro belaufen.

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