„Barnstorfer Frühlingserwachen“ lockt mehrere tausend Besucher an

Gartentage erweisen sich als Ideen-Lieferant

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Originell bemalte Vogelhäuschen weckten das Interesse der kleinen und großen Besucher.

Barnstorf - Von Thomas Speckmann. Das „Barnstorfer Frühlingserwachen“ erlebte zum Finale seinen Höhepunkt. Nach zwei eher wenig frequentierten und teilweise verregneten Tagen tummelten sich am verkaufsoffenen Sonntag tausende Menschen im Hunte-Flecken. Als Besuchermagnet erwiesen sich einmal mehr die Gartentage im Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrum (BUEZ). Dort informierten etwa 50 Aussteller rund ums Thema Garten.

„Man kann sich hier gute Ideen holen“, meinte das Ehepaar Meyburg aus Diepholz. Die Mischung der Aussteller sei interessant und abwechslungsreich. Darum würden sie immer wieder gerne zu den Gartentagen kommen, so die Kreisstädter weiter. Meistens nutzten sie gleich den ersten Veranstaltungstag, weil der Andrang dann noch nicht so groß und mehr Ruhe für Beratungen sei.

Am Samstagnachmittag kehrte das Ehepaar gleich an einem der ersten Stände ein. Hier standen Eiderstedter Strandkörbe zur Schau – und der Fachmann Gewehr bei Fuß: „Mit nur einem Finger lässt sich die Liege-Position ganz leicht verändern“, demonstrierte Ferdinand Büsching die Handhabung der schmucken Körbe, die ihren Siegeszug von der Nordsee ins Hinterland längst geschafft haben.

Nur wenige Meter weiter hieß es: Inne halten. Als Blickfang mit Gestaltungsideen erwies sich der große Stand von „Blumen Heinrich“ aus Barnstorf. Die Mitarbeiter hatten einige Tage der Vorbereitung investiert, um das ansprechende Ensemble aus Teich, Bachlauf, Brunnen, Sandsteinmauer und Kräuterspirale samt Bepflanzung anzulegen. Eine kleine Oase, die Lust weckte, auch dem heimischen Grün ein neues Gesicht zu verleihen.

Für alle Gartenfreunde, die mit Unkraut zwischen Pflastersteinen zu kämpfen haben, hielt Firmenchef Jürgen Heinrich noch eine Geheimwaffe parat. Auf der Ladefläche seines Transportes befand sich ein Kessel samt Schlauch und Gießvorrichtung. Statt chemische Stoffe wurde hier auf reines Wasser gesetzt, nur eben fast kochend. „Das Unkraut wird einfach verbrüht“, verriet der Gartenexperte.

„Barnstorfer Frühlingserwachen“

Nützliche Tipps gab es auch an anderen Ständen. Mit der Beratung einher gingen häufig Geschäfte, wie an den Einkaufstüten unter den Armen vieler Besucher unschwer zu erkennen war. „Nicht nur schauen, sondern auch kaufen“, lautete die Devise. Jennifer Jakobsen aus Diepholz begab sich auf Kräuter-Fang. Ihre Beute: Thymian und Sauerampfer. Dazu ein Feigenbäumchen, das sogar schon kleine Früchte trug.

Wer Dekorationen für Haus und Garten suchte, wurde in der Ausstellung ebenfalls fündig. Vogelhäuschen, Windspiele und andere Accessoires weckten das Interesse. Selbst gefertigte Rankhilfen und Dekorationen aus Schwarzeisen warteten am Stand von Daniela Gringel. Für die Hobbykünstlerin aus Barnstorf, die erst kürzlich beim Oster-Hobby-Markt ausstellte, war es die zweite Veranstaltung innerhalb weniger Wochen. Das nötige Zubehör für die Grill-Saison gab es ebenfalls auf den Gartentagen.

Neben der Verkaufsausstellung boten die Veranstalter ein Rahmenprogramm mit Live-Musik und Tombola. Beliebt waren die Touren mit der Moorbahn. Lokführer Marek Bruzda entführte die Besucher in die Tiefen des weitläufigen Geländes. Etwas kleiner fielen die Runden beim Eselreiten aus. Damit hatten sich auch für Amina (7) die Gartentage gelohnt!

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