„Werd’ nicht zum Zombie“

Neues Stück vom Barnstorfer „DJ Thorsten“ soll Hoffnung auf das Pandemie-Ende wecken

„DJ Thorsten“ bringt in seinem neuen Lied „Werd’ nicht zum Zombie“ starke Emotionen zum Ausdruck, mit denen er die Hoffnung auf das Ende der Corona-Pandemie wecken möchte. Scrennshot: Youtube
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„DJ Thorsten“ bringt in seinem neuen Lied „Werd’ nicht zum Zombie“ starke Emotionen zum Ausdruck, mit denen er die Hoffnung auf das Ende der Corona-Pandemie wecken möchte. Scrennshot: Youtube

Barnstorf – „Wir dürfen die Menschlichkeit nicht verlieren und müssen die Hoffnung auf das Ende der Corona-Pandemie bewahren.“ So lautet die Botschaft, die hinter dem neuen Lied „Werd’ nicht zum Zombie“ vom Barnstorfer „DJ Thorsten“ steckt.

Der 50-jährige Thorsten Brüggemann widmet seinen Song „allen Künstlern, Musikern, DJs und allen Menschen, die durch die Pandemie zunächst in eine Existenzkrise und daraus resultierend in eine Identitätskrise geraten sind. Kopf hoch – die Gesellschaft wird uns wieder brauchen“, heißt es zu dem dazugehörigen Musikvideo auf Youtube.

„In dem Song geht es um das positive Vorausdenken. Jetzt ist die Zeit, in der wir die Corona-Pandemie allmählich in den Griff bekommen. Trotzdem müssen wir uns alle auch weiterhin zusammenreißen und auf Normalität hoffen“, sagt der Hobby-Musiker.

Brüggemann wolle durch sein neues Lied den Fokus auf die Künstler, Gaststätten und Kneipen lenken, die besonders unter den Einschränkungen der Pandemie zu leiden haben.

Inspiration aus eigenen Erfahrungen

Die Inspiration für den Text habe der Eventmanager aus eigenen Erfahrungen geschöpft: „Ich bin zwar kein Berufskünstler, der von seiner Musik leben muss, aber es ist auch für mich eine harte Strecke, in der einiges fehlt.“

„Werd’ nicht zum Zombie“ ist eine abgeänderte Coverversion des weltweit bekannten Liedes „Zombie“ von den Bad Wolves. Gesanglich sei es eine Herausforderung für den 50-Jährigen gewesen. Auch sein Gesangslehrer habe von einer „Hausnummer“ gesprochen. „Doch ich habe mich festgebissen und dran gearbeitet“, sagt „DJ Thorsten”.

In den ruhigen Passagen seines Liedes möchte Brüggemann die Hörer dazu verleiten „darüber nachzudenken, was in der Welt aktuell überhaupt so los ist.“ Im ausdrucksstarken Refrain versucht der Barnstorfer Musiker zum Ausdruck zu bringen, dass die Menschlichkeit nicht zugrunde gehen darf und sich bei den Menschen bereits einiges an Emotionen angestaut hat.

Er merke, dass die Freundlichkeit mit Andauern der Pandemie immer mehr fehle „und die Leute auf Kleinigkeiten, wie das falsche Tragen der Mund- Nasenbedeckung schnell sehr gereizt reagieren.“

Bewahrung der Ruhe

Auch um die Bewahrung der Ruhe gehe es in dem Lied, das der Künstler keinem eigenen Genre zuordnen könne.

Das Musikvideo in schwarz-weiß Optik produzierte Thorsten Brüggemann gemeinsam mit dem Dinklager Carsten Meinert im Barnstorfer Gasthaus Schröders. „Die Corona-Beschränkungen haben den gesamten Dreh ziemlich aufwendig für uns beide gestaltet“, so der Barnstorfer.

Unter anderem ist der Barnstorfer Tontechniker einer Band. Seit Monaten dürften die Bandmitglieder nicht mehr proben. „Die Gemeinsamkeit fehlt und auch die Leute, Fans und Gäste wiederzusehen.“

Im vergangenen Jahr habe der Hobby-DJ einige Buchungen für Hochzeiten und Feiern bekommen, die in diesem Jahr zelebriert werden sollten. Aufgrund der verschärften Pandemie-Situation „hagelte es Absagen“. Davon ließ sich Thorsten Brüggemann nicht entmutigen. Er ging auch während des zweiten Lockdowns seiner Leidenschaft, der Musik, nach und veranstaltete unter anderem themenbezogene Live-Streams übers Internet.

„Der Song passt eigentlich nicht in mein Musik-Genre, das ich sonst immer spiele, doch es vermittelt eine eigene Atmosphäre“, meint der Fan von Party-Schlagern. Ein weiteres Lied befinde sich „in der Schublade“. „Ich will es meinen Fans erst präsentieren, wenn wir dieses gemeinsam abfeiern können“, verrät „DJ Thorsten“.

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