Barnstorf ist Gastgeber für „Tag des Moores“ / Verlosung von Ballonfahrten

Barfußpfad regt die Sinne an

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Mit einem Miniatur-Barfußpfad, ähnlich wie auf dem „Tag der Niedersachsen“ in Hildesheim, werden sich die „Moorwelten“ beim „Tag des Moores“ in Barnstorf präsentieren.

Barnstorf - Ob Kompost, Ton oder Schafwolle: Auf den gezielt bestückten Feldern des Miniatur-Barfußpfades bekommen die Besucher ein Gefühl dafür, wie sich der Untergrund in den heimischen Mooren anfühlt. Diese sinnliche Erfahrung können Jung und Alt beim „Tag des Moores“ machen, der im Rahmen des Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festivals (BBFF) am Sonnabend, 22. August, im Sundering-Stadion stattfindet.

Die Diepholzer Moorniederung ist Niedersachsens am besten erhaltene und renaturierte Moorlandschaft. Sie erstreckt sich über mehrere Gemeinden und besteht aus 15 Hoch- und Niedermooren. Welche Vielfalt an Naturschönheiten und Freizeitmöglichkeiten diese Region zu bieten hat, wird den Besuchern in einer Ausstellung aufgezeigt.

Dabei ziehen mehrere Kommunen und Institutionen an einem Strang. Sie präsentieren die umfangreichen Angebote und Sehenswürdigkeiten der Diepholzer Moorniederung. „Ziel ist es, auf diese Angebote verstärkt hinzuweisen und der heimischen Bevölkerung wie auch den Gästen unserer Region die Schönheit und den Erholungswert der heimischen Moore näher zu bringen“, erklären die Veranstalter.

Bereits vor zwei Jahren fungierte Barnstorf als Ausrichter dieser gemeindeübergreifenden Ausstellung. Dabei erwies sich das BBFF mit seinen mehreren tausend Besuchern als idealer Schauplatz. „Die Resonanz war noch nie so groß wie heute“, stellte Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers damals bei einem Rundgang über die informative Meile fest. An diesen Erfolg wollen die Initiatoren nun anknüpfen.

Neben der Samtgemeinde Barnstorf als Gastgeber sind die Partnerkommunen Diepholz, Rehden, Wagenfeld, Uchte, Kirchdorf und Freistatt mit verschiedenen Einrichtungen vertreten. Da ist beispielsweise das Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrum (BUEZ), das in anschaulicher Form auf seine Umweltbildung aufmerksam macht. Nur ein paar Schritte entfernt wartet das Team der Schäferei Ulenhof. Sie betreut im Rehdener Geestmoor rund 1500 Hektar Weideland und hält dort unter anderem die beliebten Diepholzer Moorschnucken als Markenzeichen der Region.

Eine große Bedeutung in der Diepholzer Moorniederung hat der Tourismus. In jeder Jahreszeit erlebt der Gast bei Wanderungen durch die faszinierende Naturlandschaft eine fast unwirkliche Ruhe. Mit dem Rad oder zu Fuß, auf eigene Faust oder durch geführte Exkursionen: Interessante Moorbahnfahrten, fahrradähnliche Fortbewegung mit der Draisine, Begegnungen mit Schafherden sowie Beobachtungen von Kranichen und anderen seltenen Vogelarten von diversen Aussichtstürmen laden dazu ein, das Moor mit seiner Tier- und Pflanzenwelt hautnah mitzuerleben.

Ausflugstipps bekommen die Besucher unter anderem am Info-Mobil der „DümmerWeserLand Touristik“ an die Hand. Der „Förderverein Europäisches Fachzentrum Moor und Klima“ rührt die Werbetrommel für die „Moorwelten“ in Ströhen. Dabei dient der Miniatur-Barfußpfad als praktisches Beispiel. Unterdessen ist der „Förderverein Moorbahn Uchter Moor“ mit einer Lore am Start. Solche Anhänger werden normalerweise von einer Feldbahnlokomotive gezogen und befördern Naturfreunde über den fast zehn Kilometer langen Moorerlebnispfad Uchte.

Der „Tag des Moores“ wird um 14 Uhr durch die stellvertretende Landrätin Ulrike Schröder eröffnet. Der Rundgang ist mit einem Gewinnspiel verbunden. Das Moorquiz besteht aus wissenswerten Fragen zum Thema Moor. Die ersten zwei Preise sind je eine Ballonfahrt im Rahmen des Festivals. „Außerdem erwarten Sie weitere tolle regionsbezogene Preise“, verspricht Mitorganisatorin Nicole Steinhöfel.

sp

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