Zuschuss für Sporthallen-Neubau

Barnstorf: Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt Millionen-Förderung

Mit der Zusage einer Millionen-Förderung des Bundes dürfte ein Ersatzneubau für die Sporthalle Sundering (Bild) näher gerückt sein.
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Mit der Zusage einer Millionen-Förderung des Bundes dürfte ein Ersatzneubau für die Sporthalle Sundering (Bild) näher gerückt sein.

Barnstorf – Endlich hat es geklappt: Der Flecken Barnstorf erhält die lang ersehnte Förderung für den Ersatzneubau für die Sporthalle Sundering. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages stimmte in seiner gestrigen Sitzung einer Förderung in Höhe von 1 056 600 Euro zu. Damit trägt der Bund bis zu 45 Prozent der bislang geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 2 348 000 Euro.

Von einer „fantastischen Nachricht“ spricht Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers. „Wir hatten es immer wieder probiert, eine Förderung für unser gutes Konzept zu bekommen. Jetzt können wir in aller Ruhe die Planungen vornehmen, die für den Sporthallen-Neubau nötig sind.“

Bisher waren die Förderanträge aus Barnstorf im Sand verlaufen. Enttäuschung hatte sich beim Samtgemeindebürgermeister und seinen Mitstreitern breitgemacht. Überlegungen, auf einen Neubau zu verzichten und alternativ die Sportstätte sanieren zu lassen, waren bereits im Rat der Samtgemeinde laut diskutiert worden. Jetzt fehlt für den Sporthallen-Neubau nur noch der Grundsatzbeschluss vom Samtgemeinderat.

Probleme bei Hochwasser

Die Nutzung der Vereinssporthalle am Sundering-Sportplatz in der Nähe des Barnstorfer Schulzentrums war in der Vergangenheit nicht immer unproblematisch. Führte die Hunte Hochwasser, stieg das Grundwasser im Bereich der Sporthalle.

Die Finanzierung des bereits seit Jahren geplanten Sporthallen-Neubaus übernehme die Samtgemeinde. Der Kostenvoranschlag dürfte heute allerdings höher ausfallen, als beim Ursprungskonzept, sagt Lübbers. Ob der Verwaltungsvorschlag, den Neubau tatsächlich in Angriff zu nehmen, die ungeteilte Zustimmung des Rates findet, bliebe abzuwarten. „Ich sehe es als einmalige Chance für die Samtgemeinde, über einen langen Zeitraum das Angebot an Sporthallen in besonders gutem Maße zu gewährleisten.“

Mit dem Ersatzneubau an der Sporthalle im Flecken Barnstorf würde es künftig drei Sporthallen in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum geben.

Statements zum Beschluss

Stimmen zu dem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages kamen unter anderem vom hiesigen Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig: „Das freut mich sehr“, so Knoerig in einer Pressemitteilung. „Dies ist bereits das dritte Vorhaben aus dem Wahlkreis, das im stark nachgefragten Sanierungsprogramm für Sportstätten ausgewählt wurde.“

Der Abgeordnete überbrachte die Nachricht der Förderung persönlich per Videoschalte an Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers sowie Holger Rabbe, Mitglied im Vorstand des MTV Barnstorf, und Ludolf Roshop, Vorsitzender von CDU-Samtgemeindeverband und CDU-Fraktion im Rat der Samtgemeinde.

Ein Statement kam zudem von der Bremer SPD-Bundestagsabgeordneten Sarah Ryglewski: „Ich freue mich sehr, dass sich der Einsatz für diesen Zuschuss für Barnstorf gelohnt hat. Kommunale Sportstätten sind wertvolle Begegnungsorte, die gerade in dieser Zeit unsere Unterstützung benötigen. Deshalb war es uns als Große Koalition und als SPD wichtig, die Kommunen bei ihren Sanierungsvorhaben nicht alleine zu lassen, gezielt und spürbar in die soziale Infrastruktur zu investieren, und damit den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu stärken. Dass es nun mit dem Zuschuss geklappt hat, ist ein gutes Zeichen für den Schul- und Vereinssport in der Gemeinde Barnstorf und alle, die sich darin haupt- und ehrenamtlich engagieren.“

„Das ist eine gute Nachricht für Barnstorf“, freute sich auch Victor Perli, Umverteilungspolitischer Sprecher der Fraktion der Partei „Die Linke” und Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages. Er habe sich im Haushaltsausschuss für die Förderung eingesetzt, heißt es in einer Mitteilung. Insgesamt sind Fördermittel für Sportstätten und Kultureinrichtungen in Höhe von rund 200 Millionen Euro auf den Weg gebracht worden. Bundesweit wurden 1 300 Förderanträge von Städten und Gemeinden eingereicht.

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