Badespaß in Coronazeiten

Freibäder Barnstorf und Diepholz: 350 Besucher erlaubt und Rutschen geöffnet

Weitere Lockerung der Corona-Beschränkungen: Die Rutschen im Barnstorfer Freibad sind seit gestern wieder geöffnet.
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Weitere Lockerung der Corona-Beschränkungen: Die Rutschen im Barnstorfer Freibad sind seit gestern wieder geöffnet.

Barnstorf/Diepholz – Die maximale Besucherzahl ist erreicht – und trotzdem gibt es noch viel Platz in den Becken und auf den Liegewiesen: Wegen der Corona-Auflagen sind in den Freibädern Barnstorf und Diepholz nur jeweils 350 Besucher gleichzeitig erlaubt. Vor der Corona-Pandemie suchten an heißen Tagen bis zu 2 000 Badefreude Abkühlung im Diepholzer Freibad Müntepark – und im Barnstorfer Freibad Hunteholz ähnlich viele. Zur Einhaltung der Hygieneregeln ist die Zahl nun beschränkt. Und: Wer baden will, muss sich vorher anmelden.

Das klappt offenbar gut. Die Badegäste zeigen Einsicht. Da die Regeln von jungen und alten Bad-Benutzern in Barnstorf und Diepholz sehr diszipliniert eingehalten werden, haben die Stadtwerke die maximalen Besucherzahlen pro Zeitfenster von ursprünglich 250 auf 350 erhöht. Auch die Rutschen können seit gestern in beiden Bädern wieder genutzt werden.

Seit Ende Juni sind das Freibad Müntepark und das Freizeitbad Hunteholz unter Corona-Auflagen wieder geöffnet. Derzeit locken die hochsommerlichen Temperaturen vermehrt Badegäste an.

„Gemütliches Schwimmen“, „Dauerschwimmen“- und „Schnellschwimmen“: Das Schwimmerbecken im Diepholzer Freibad ist in drei Bereiche geteilt, was vielen Badegästen gefällt.

Um möglichst vielen Menschen trotz Besucherlimitierung den Freibadbesuch zu ermöglichen, ist die Badezeit weiterhin in drei Zeitfenster eingeteilt. In den Zeiten von 11 bis 14 Uhr und 15 bis 18 Uhr ist eine Reservierung über die Internetseite www.stadtwerke-huntetal.de notwendig. Wer keinen Internetzugang hat, kann auch telefonisch unter 05441/903446 buchen. Die Bezahlung erfolgt bei Vorlage der Reservierungsbestätigung im Bad. Frühschwimmer, die die Bäder in der Zeit von 7 bis 10 Uhr nutzen, benötigen keine Reservierung, da sich um diese Zeit der Andrang noch in Grenzen hält. Nach Ablauf der drei Stunden Zeit müssen die Gäste das Bad verlassen.

In der jeweils einen Stunde zwischen den Zeitfenstern laufen Desinfizierungsarbeiten. Böden, Duschwände, Auflagen, Griffe, Geländer – alles, was von Badegästen angefasst wird – reinigen Kräfte mit einem Spezialmittel.

Auch die Rutsche im Diepholzer Freibad steht seit gestern wieder bereit.

Seit der wegen der Coronakrise verspäteten Saisoneröffnung Ende Juni besuchten laut Betreiber Stadtwerke Huntetal jeweils etwa 10 000 Gäste die beiden Freibäder. Im Vorjahr waren es ohne Besucherlimitierung im Freibad Müntepark gut 33 000 Gäste, im Freizeitbad Hunteholz knapp 25 000.

„Trotz späterer Öffnung war die Nachfrage nach Saisonkarten erstaunlich gut“, berichtet Bäderleiter Marc Krempig, „wir haben in den beiden Bädern fast 300 Karten verkauft, im Vorjahr waren es circa 500.“

„Unsere Besucher halten sich vorbildlich an die neuen Regeln“, berichtet Marc Krempig, „Die Menschen genießen es, bei dem Wetter rauszukommen. Und unsere Sportschwimmer sind froh, nach drei Monaten Pause wieder trainieren zu können.“

An einer Corona-Regelung finden Bad-Besucher viel Gefallen: Das Schwimmer-Becken ist derzeit in die drei Bereiche „gemütliches Schwimmen“, „Dauerschwimmen“- und „Schnellschwimmen“ getrennt. Da können sich Badegäste mit unterschiedlichem Sport-Interesse nicht ins Gehege oder zu nahe kommen

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