Ausstellung im Meyer-Köster-Haus zum „Tag des offenen Denkmals“

Das Thema Heuerlingswesen künstlerisch umgesetzt

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Neben Malereien werden auch Skulpturen aus Ton ausgestellt.

Barnstorf - Der „Tag des offenen Denkmals“ machte auch in diesem Jahr allerorten mobil. Insgesamt rund vier Millionen Besucher zählten die Veranstalter bei den Denkmalen und Themenführungen in bundesweit etwa 7700 historischen Bauten, Parks und archäologischen Stätten.

Erstmals war das Meyer-Köster-Haus in Barnstorf dabei, und die Verantwortlichen des Barnstorfer Heimatvereins sahen mit Genugtuung, dass viele Besucher den Weg ins historische Gebäudeensemble am Roggenberg gefunden hatten. „Die Resonanz ist eindeutig positiv“, zog Jürgen Rattay, der 2. Vorsitzende des Vereins, am Sonntagnachmittag eine erste Bilanz.

Neben dem Meyer-Köster-Haus von 1669 waren auch der Tabakschuppen, das Backhaus, das Bleichehäuschen, die Feldscheune mit Göpel, die Stellmacherwerkstatt und der alten Kornspeicher zu besichtigen. Die Nebengebäude wurden in den letzten 20 Jahren im Bereich der Samtgemeinde Barnstorf abgebaut und am Meyer-Köster-Haus originalgetreu wieder aufgebaut. In allen Häusern gibt es Ausstellungen zu Landwirtschaft und altem Handwerk. Wie wurde früher Wäsche gewaschen? Wie wurde Korn gedroschen? Wie sah es in einer Schule aus? Viele der alten Geräte und Maschinen wurden von den Heimatfreunden in Funktion vorgestellt.

Die Heimatfreunde hatten die Besucher nicht nur mit ihren historischen Ausstellungstücken „geködert“, sondern auch mit einer Kunstausstellung.

Unter der Überschrift „Wohnen und Leben der Heuerlinge“ zeigt die Arbeitsgemeinschaft „Atelier Ruth Stephan“ (ARS) aus Vechta in diesen Wochen Malereien und Skulpturen in der oberen Etage des Heimat- und Kulturhauses Meyer-Köster.

Etwa 40 Interessierte fanden sich bereits zur Vernissage ein. Ludwig Niermeyer, langjähriges Vorstandsmitglied im Barnstorfer Heimatverein, hatte auf das Heuerlingswesen in der Region zurückgeblickt. Den ganzen Nachmittag sahen sich weitere Besucher die Kunstwerke ein, die nicht nur das Heuerlingswesen abbilden, sondern auch Motive aus dem Moor und der heimischen Landschaft.

14 Künstlerinnen unter der Leitung von Ruth Stephan hatten, inspiriert von einer Ausstellung in Lohne, die Werke in den zurückliegenden Monaten geschaffen.

Die Ausstellung ist auch an den kommenden beiden Sonntagen (20. und 27. September) von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Dazu wird Kaffee und Kuchen angeboten.

sr

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