Wie einst Diogenes

Außergewöhnlich: Auf Campingplatz in Ihlbrock schlafen Gäste in einer Tonne

Ab in die Tonne: Das bieten Jörg „Jockel“ und Anika Behrens ihren Campinggästen in Ihlbrock. - Foto: Dufner

Drebber/Ihlbrock - Von Reinhold Dufner. Freizeit in Ihlbrock: Dafür stehen schon seit Jahrzehnten „Jockels Pinte“, die rustikale Kultkneipe, und der nur wenige Schritte entfernt gelegene malerische Campingplatz „Huntesee“. Dort kann man jetzt übernachten wie einst Diogenes – in einer Tonne.

Die Familie Behrens, die Gaststätte und Campingplatz führt, will am 2. September bei einem „Sommertag auf Ihlbrock“ ihre Neuerungen vorstellen. Auf dem Gelände an der Hunte bieten seit einigen Tagen sechs geräumige Holzfässer ein besonderes Schlaferlebnis an – zum Entspannen und Abschalten direkt bei Mutter Natur.

Die originellen Unterkünfte aus Kiefernholz sind 4,60 Meter lang, haben einen Durchmesser von 2,30 Meter, bieten Platz für die ganze Familie und haben Strom, Licht und eine Infrarotheizung. In jedem Fass ist im hinteren Bereich ein zwei Mal zwei Meter großes Bett, darunter ein großer Stauraum.

Im vorderen Bereich befinden sich zwei Sitzbänke und ein Tisch, die im Handumdrehen Platz schaffen für zwei weitere Schlafstellen.

In dritter Generation weitergeführt

Der Campingplatz mit großzügig geschnitten Stellflächen war vor mehr als 50 Jahren von dem 1974 verstorbenen Landwirt Hansjörg Behrens angelegt worden. 40 Jahren wurde er von seinem Sohn und dessen Frau Anke geleitet. In dritter Generation wird er nun von seinem Sohn Jörg und dessen Ehefrau Anika weitergeführt.

Die Anlage zwischen Wald, Wasser und Wiesen ist vor allem bei Campern aus Nordrhein-Westfalen beliebt. Allerdings kommen auch immer mehr Urlauber aus dem Raum Bremen, um sich hier zu erholen und wohl zu fühlen – und vielleicht schon bald auch immer mehr Einheimische, um die neuen „Ferienwohnungen“ näher kennen zu lernen. Und sei es „nur“ für eine Nacht.

Viel investiert wurde auch in „Jockels Pinte“, eine kleine und urige Kneipe. Dazu gehört ein behaglicher Biergarten unter alten Obstbäumen – ein malerisches Ambiente.

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