An Oppenweher Straße

Ausschuss stimmt Errichtung einer Ampel zu

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Eine Ampelanlage soll den Zebrastreifen an der Oppenweher Straße in Wagenfeld ersetzen. Nach dem Fachausschuss stimmte auch der Verwaltungsausschuss der Errichtung zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu.

Wagenfeld - Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Wagenfeld hatte bereits vor der Ratssitzung einige Entscheidungen getroffen, über die Bürgermeister Matthias Kreye am Dienstagabend berichtete. Unter anderem segnete der Ausschuss die Errichtung einer Ampel zum nächstmöglichen Zeitpunkt anstelle des jetzigen Zebrastreifens an der Oppenweher Straße ab. Damit soll insbesondere den Grundschülern ein sichereres Überqueren der Straße ermöglicht werden. Der Gemeinde entstehen voraussichtlich Kosten in Höhe von etwa 50 000 Euro.

Darüber hinaus hat der Ausschuss für das Haushaltsjahr 2020 einen Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro für den vom Verein „Unser Bruch“ geplanten Bau eines Radweges entlang der Burlager Straße / Düversbrucher Straße abgesegnet. Die Summe wurde in den Investitionsplan aufgenommen.

Zustimmung von Verwaltungsausschuss und Rat erhielt auch eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 10 000 Euro im Haushaltsjahr 2019 für die Auburg. Sie soll durch eingeplante, aber nicht benötigte Mittel für Obdachlosenangelegenheiten gedeckt werden. Wie Kreye berichtete, musste eine Brandmeldeanlage eingebaut werden. Bei der Sanierung der Auburg vor 20 Jahren sei sie noch nicht gefordert gewesen, inzwischen sei sie aber Pflicht, da dort regelmäßig Veranstaltungen mit vielen Gästen stattfänden. Der Landkreis hatte bei seiner jüngsten Brandverhütungsschau auf den Mangel hingewiesen. Insgesamt kostet die Installation der Brandmeldeanlage etwa 29000 Euro.

Außerdem stimmte der Verwaltungsausschuss zu, dass die Gemeinde für ein Vorhaben des Landwirts Collmoor an der Straße „Am Reuterhof“ ihre Zustimmung erteilt. Er hatte beim Landkreis Diepholz als Genehmigungsbehörde eine Bauvoranfrage für die Umstrukturierung seines Betriebes gestellt. Wie berichtet, möchte er die Schweinehaltung aufgeben und dafür unter anderem einen Boxenlaufstall für 384 Kühe errichten. „Das ist ein klares Signal zu einem unserer ältesten landwirtschaftlichen Betriebe“, freute sich Kreye über das positive Votum.

Darüber hinaus hat der Verwaltungsausschuss eine Einladung von Claude Colin, Präsident des Comité Jumelage, zum Besuch einer Wagenfelder Delegation in Vibraye vom 25. bis 28. September 2020 angenommen. Er beauftragte die Verwaltung damit, den Besuch vorzubereiten. „Ich seid alle herzlich eingeladen mitzufahren“, sagte Kreye in Richtung der Ratsmitglieder.

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