Anwohner sprechen von Plage

Barnstorf: Samtgemeindeverwaltung will Ratten vertreiben

Rattenfalle Marke Eigenbau. Die Anwohner des Bereiches „Auf dem Alhorn“ versuchen selbst, der Plage Herr zu werden.
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Rattenfalle Marke Eigenbau. Die Anwohner des Bereiches „Auf dem Alhorn“ versuchen selbst, der Plage Herr zu werden.

Barnstorf – Reges Treiben nachts an und auf der Straße „Auf dem Alhorn“ in Barnstorf. Schon seit Jahren sichten Anwohner immer wieder Ratten, sprechen aktuell sogar von einer Plage. Jetzt rückten Mitarbeiter der Samtgemeindeverwaltung mit Schädlingsbekämpfern an, um der Situation Herr zu werden.

Zunächst hatten die Anwohner versucht, mit Eigenmitteln die Nager zu vertreiben. Sie bestückten unterschiedlichste Fallen mit Ködern und legten diese aus.

Tote Ratte vor der Haustür

Das Aufkommen der Allesfresser im Bereich „Auf dem Alhorn“ sei nicht neu, berichten die Anlieger. In den letzten Wochen sei es sogar so schlimm gewesen, dass sie täglich die Köder in den selbst gebauten Fallen hätten wechseln müssen. „Das macht pro Woche dann eine Packung Rattenköder. Das sind knapp 16 Euro pro Woche. Seit gut acht Wochen geht das schon so.“

Wie ernst das Rattenproblem ist, verdeutlichen auch die Schilderungen eines anderen Anwohners. Dieser habe gerade erst vor einigen Tagen eine tote Ratte vor der eigenen Haustür liegen gehabt. Zerwühlte Beete lassen darauf schließen, dass mehrere Ratten dort ihr Unwesen getrieben haben.

Probleme auch bei der Wohnbau

Selbst Grundstücke benachbarter Immobilien der Wohnbau Diepholz würden von den Nagern heimgesucht werden, bestätigt ein Mitarbeiter des Unternehmens gegenüber der Redaktion.

Wo die Nager Quartier bezogen haben, lässt sich nur vermuten: Einige Anwohner verweisen auf den naheliegenden Bahndamm, andere auf den ehemaligen „Buttermilchkanal“.

Fallen an den Kanalisationsschächten

Neben den Rattenfallen der Anlieger stellten jetzt Mitarbeiter der Samtgemeindeverwaltung gemeinsam mit professionellen Schädlingsbekämpfern zusätzliche im Bereich des Bahndammes und des „Molkereigrabens“ auf. Sie legten Köder und Fallen auch im Bereich der Kanalisationsschächte ab.

Dass die Nager an unterschiedlichen Stellen in der Samtgemeinde auftreten, sei nicht neu, räumt Fachbereichsleiterin Frauke Brüning ein. „Wir holen uns an dieser Stelle professionelle Hilfe, um dem Problem nachzugehen. Von diesen Fachfirmen bekommen wir dann eine Rückmeldung. Gegebenenfalls werden wir dann weitere Schritte einleiten. Auf jeden Fall werden wir die betroffenen Stellen weiterhin beobachten.“

Ergebnisse stehen noch aus

Die Anwohner des Bereiches „Auf dem Ahlhorn“ nehmen die Zusagen der Samtgemeindeverwaltung zufrieden zur Kenntnis. Wie effektiv nun die Fallen und Köder der Samtgemeinde sind, wird man in den nächsten Wochen beobachten können. Die „Rattenplage“ in Barnstorf ist auf jeden Fall noch nicht beseitigt. Jan Scholz

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