Freudentränen in der Oberschule Rehden

Vorlesewettbewerb: Adora Wilms-Kühne gewinnt

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Siegerin des Vorlesewettbewerbs der Oberschule Rehden wurde Adora Wilms-Kühne (sitzend). Mit im Bild von links Linda Wiemker, Christhopher Conrad, Alicia Ziegler, Ralf Lammers, Manja Hustedt-Dulaj, Yvonne Rockendorfer und Laura Herdtfelder.

Rehden - Vorlesen ist Kommunikation, Konzentration und Mehrwert für Zuhörer und Leser. An Rehdens Oberschule, „Schule am Geestmoor“, traten sechs Schüler der Klassenstufe sechs in den Vorlese-Wettstreit.

Die Schüler der 6a und 6b hatten nach Auswahl ihre besten drei „Vorleser“ jeweils in das Rennen in die Aula geschickt. Die stellten sich der dreiköpfigen Jury, die nach dem Hören eines geübten selbst gewählten Textes von etwa drei Minuten-Leselänge, in der zweiten Runde einen fremden Text lasen.

Ein Mitglied der Jury war die letztjährige Gewinnerin Manjana Hustedt-Dulaj, jetzt in der siebten Klasse. Ihr zur Seite Yvonne Rockendorf (Fachleiterin Deutsch) und als gemeindlicher Vertreter Ralf Lammers.

Zuhörer die Klassenkameraden. Die Klassenlehrer Linda Wiemker und Christopher Conrad zitterten mit ihren Probanden bis zur Entscheidung.

Für die Jury hieß es dann Ohren gespitzt und auf Bewertungsbogen eintragen: Bewertet wurden gutes Vorlesen, das heißt Geschwindigkeit, Betonung, Flüssigkeit, Akzentuierung, Charakter-Betonung. Ergo Technik, Interpretation und Textwahl.

Im Vorfeld stellten sich die sechs Schüler mit Namen vor und erläuterten kurz, was die gewählte Passage aus ihrem ausgesuchten Buch parat hielt.

Ergebnis nach zwei Durchgängen klar

Nach den zwei Durchgängen war das Ergebnis klar: Adora Wilms-Kühne siegte mit dem ausgesuchten Text aus dem Buch „Sternenschweif“ von Gill Harvey. Sie konnte auch mit dem Fremdtext, den Lehrerin Wiemker mit dem Buch „Der doppelte Max“ ausgesucht hatte, punkten.

Den ersten drei Gewinnern lockten Buchpreise, das Ergebnis trieb Adora und Alicia Ziegler (Platz zwei) die Tränen in die Augen. Drittplatzierte wurde Laura Herdtfelder mit dem Buch „An der Arche um Acht“ von Jörg Mühle. Alicia Ziegler hatte sich zum Vorlesen das Buch „Londons geheimster Zirkel“ von Barbara Laban ausgesucht. „Adora ist es geworden, weil ihre Mimik verriet, dass sie auch den fremden Text während des ersten Lesens verstanden hatte. Sie lächelte kurz“, urteilt Rockendorf. „Sollen wir Dich für die nächste Runde als Gewinnerin anmelden?“, fragt Wiemker, die noch in Freudentränen taumelnde Adora. Das Nicken war ein klares „Ja, bitte“. Adora hatte sich und stellvertretend für die Oberschule qualifiziert.

Die nächste Station der 59. Runde des beliebten Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels könnte für Adora die Kreisebene sein. Es folgen Bezirks- und Landesentscheid an Terminen in 2018.

Bundesweit lasen durchschnittlich die letzten Jahre jeweils rund 600.000 Kinder an mehr als 7.000 Schulen. Aber auch wenn es für Adora und damit für Rehden nicht weitergeht, beim nächsten Vorlesewettbewerb wird sie mit in der Jury sitzen. 

sbb

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