Christian-Hülsmeyer-Schule Barnstorf: „Willkommen an Bord“

80 neue Schüler im „Schiff“

Schulleiterin Regina Meyer sprach in der Aula der CHS zum Thema „Segel setzen“.
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Schulleiterin Regina Meyer sprach in der Aula der CHS zum Thema „Segel setzen“.

Barnstorf – Die 80 neuen Fünftklässler hatten vor der offiziellen Einschulungsveranstaltung an der Christian-Hülsmeyer-Schule (CHS) in Barnstorf eine schwere Entscheidung zu fällen: Darf Mama oder Papa mitkommen? Pro Schüler durfte aufgrund der coronabedingten Einschränkungen nur ein Elternteil die Schule als Begleitung betreten. Am Eingang bildete sich eine Schlange, denn jedes Schüler-Eltern-Paar wurde beim Eintreten in das Schulgebäude in einer Liste registriert und bekam vom Kollegium einen festen Sitzplatz zugewiesen.

Damit sich nicht zu viele Personen in einem Raum befanden, wurden drei Einschulungsreden parallel gehalten. Schulleiterin Regina Meyer, Konrektor Andreas Beine sowie die Koordinatorin der Eingangsstufen Saskia Rauer hielten zeitgleich eine Ansprache und begrüßten die fünf neuen Schulklassen.

Die Einschulungsveranstaltung an der CHS stand unter dem Motto: „Segel setzen – Wir gehen auf große Fahrt“. Mit gebastelten Rettungsringen aus Pappe, die die Aufschrift: „Willkommen an Bord“ trugen, wurde das Schulgebäude zu dem feierlichen Anlass geschmückt. Zudem erhielt jedes Kind am Eingang ein Papierboot mit einem Bleistift, auf das sie ihre Wünsche notieren sollten.

Jeweils zwei Stühle standen – mit dem nötigen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Paaren – zusammen.

In der Aula der Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf stellte sich die neue Schulleiterin Regina Meyer vor: „Auch für mich ist heute ein Stück weit der erste Schultag. Für Euch ist aber vieles anders: An der Grundschule wart Ihr die Großen.“

Sie beschrieb die Schule mit ihren 540 Schülerinnen und Schülern sowie 61 Lehrern als großes Segelboot. Um dieses zu lenken und auf Kurs zu halten benötige es mehrere Menschen, die ein Team darstellen. „Mich könntet Ihr als Steuerfrau sehen, die die Route immer wieder nach dem Wind anpassen muss, sodass wir alle auf Kurs bleiben. Es kann aber auch mal vorkommen, dass wir das Segel ganz neu setzen müssen. Jeder Einzelne ist in der Besatzung wichtig“, so die Schulleiterin.

Meyer wünschte den anwesenden Fünftklässlern, dass sie „stets Mitsegler finden“.

Auch die Eltern würden „mit im Boot sitzen“ und für die Schüler den „sicheren Hafen“ darstellen, zu dem sie jederzeit fahren können.

Während der rund 15-minütigen Ansprache betonte Meyer die Gelegenheit der Mitgestaltung von Schule, die die Kinder, wie auch die Eltern wahrnehmen können. Ihr liege besonders der Schüler- und auch der Elternrat am Herzen. Abschließend bedankte sich die Rektorin beim Kollegium und dem Organisationsteam, „das diese Einschulung unter den vorherrschenden Umständen erst möglich gemacht hat“.

Nach der jeweiligen Rede, gingen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrern in das Klassenzimmer. Die Eltern erhielten in der Zwischenzeit Informationen zum Schulablauf und zu den gesonderten Hygiene- und Abstandsmaßnahmen an der CHS.

Konrektor Andreas Beine berichtete nach der Veranstaltung von zufriedenen Eltern, mit denen er gesprochen habe: „Sie sind dankbar, dass überhaupt eine Einschulung in der aktuellen Corona-Zeit stattgefunden hat.“ Bei den Schülerinnen und Schülern sei es schwierig gewesen ein Lächeln unter dem Mund-Nase-Schutz zu erkennen, allerdings konnte er an den „leuchtenden Augen“ sehen, dass auch sie mit ihrer Einschulung in die weiterführende Schulform zufrieden waren. Die 80 neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen an der CHS teilen sich in fünf Klassen: Jeweils zwei Haupt- und zwei Realschulklassen sowie eine gymnasiale Klasse.

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