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17 Konfirmanden und ein Zauberlehrling in Mariendrebber

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Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Mariendrebber: Oben v.l.: Torge Klausing, Jeremy-Noel Kleine, Evelyn Meyer, Kevin Krüger, Nele Renner, Chantal Dietzmann und Pastor Rainer Hoffmann. Unten v.l.: Janne Zaga, Felix Mark, Lucas Runge, Fabian Titjung, Mia Hauschild, Helene Stegmann, Carina Schäfer, Jolina Iven, Ella Sophie Humburg, Charlotte Fiefeick, Luisa Brokering.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Mariendrebber: Oben v.l.: Torge Klausing, Jeremy-Noel Kleine, Evelyn Meyer, Kevin Krüger, Nele Renner, Chantal Dietzmann und Pastor Rainer Hoffmann. Unten v.l.: Janne Zaga, Felix Mark, Lucas Runge, Fabian Titjung, Mia Hauschild, Helene Stegmann, Carina Schäfer, Jolina Iven, Ella Sophie Humburg, Charlotte Fiefeick, Luisa Brokering. © Michaela Kellenberg

Diese Konfirmation war nicht wie jede andere: Harry Potter und Hogwarths spielten bei der Einsegnung von 17 Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Marienkirche in Mariendrebber eine Hauptrolle - sowohl den Altarschmuck als auch die Predigt von Pastor Rainer Hoffmann betreffend.

Drebber – Die sachlich-nüchterne Nachricht war diese: In zwei feierlichen Gottesdiensten in der jeweils gut besetzten Marienkirche in Mariendrebber wurden 17 Konfirmanden und Konfirmandinnen eingesegnet. Was damit aber nicht gesagt ist: Es war eine alles andere als gewöhnliche Konfirmation, die die Mädchen und Jungen erlebten. Die Gottesdienste waren unter das Thema „Besuch eines Zauberlehrlings“ gestellt – Harry Potter und Hogwarths spielten also eine große Rolle.

Gleich zu Beginn gab es bei den zahlreichen Gästen fragende Gesichter, als bei einer den meisten bekannten Filmmusik in der mit vielen bekannten Symbolen und großen Transparenten geschmückten Kirche nur der Kirchenvorstand einzog. Wo die Konfirmanden blieben? Des Rätsels Lösung sollte bald erfolgen. Nachdem Pastor Rainer Hoffmann die Gemeinde und das „Kollegium“ von Hogwarths, der bekannten Zauberschule, auf die Harry Potter ging, begrüßte, hörte die Gemeinde fast gespenstisch anmutend aus einem sprechenden Hut, den das Konferteam gut sichtbar auf der Kanzel platziert hatte, nacheinander die Namen der Konfirmanden. Diese kamen daraufhin von ihren Eltern oder Paten begleitet in die Kirche. Ein Moment, der vielen gefiel, denn so wurden sie besonders wahrgenommen.

Der Altarraum der Marienkirche war im Harry-Potter-Stil geschmückt.
Der Altarraum der Marienkirche war im Harry-Potter-Stil geschmückt. © Kirchengemeinde

Nach diesem ungewöhnlichen Auftakt und einer „dumbledorisch“ geprägten Hinführung zum Glaubensbekenntnis warteten alle gespannt darauf, ob Pastor Hoffmann in seiner Predigt auch Gedanken aus der Potter-Saga aufnehmen würde. Und er tat es. Anhand von vier besonders relevanten Aspekten aus den Rowling-Büchern: „Voldemort beim Namen nennen“, „seinen Dementor wahrnehmen“, „fünf Punkte Abzug für Gryffindor“ und „magische Helfer im Leben“, gab er den Konfirmanden vier Weisheiten für ihre Zukunft mit: Wahrhaftig sein, sich an das Gute im Leben erinnern, um dem Bösen habhaft zu werden, Niederlagen und Sorgen mit humorvoller Distanz und langem Atem zu betrachten und den Glauben als „Geheimwaffe“ im Leben zu verankern.

Die Einsegnung der 17 Konfirmandinnen und Konfirmanden war wegen des Ereignisses an sich, aber auch wegen des mit Harry-Potter-Symbolen geschmückten Altarraums ein besonderer Moment. Direkt nach dem Gottesdienst blickten die Konfirmanden gut gelaunt auf diesen zurück und verschickten erste Fotos an Freunde und Verwandte.

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