Dietmar Thomsik informiert Bauausschuss

Bäume müssen weg: Ausbau der L 776

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Auch die Klosterbachbrücke wird erneuert. Für den Ausbau der Fahrbahn muss die erste Baumreihe zum Park der Freudenburg weichen. ·

Bassum - Im März 2013 möchte die Straßenbauverwaltung Nienburg mit dem Ausbau der Landesstraße 776 „Am Damm“ (Ortsdurchfahrt Bassum) beginnen. Das teilte der stellvertretende Leiter der Behörde, Dietmar Thomsik, am Donnerstagabend den Mitgliedern des Bauausschusses Bassum mit. Thomsik informierte über den derzeitigen Planungsstand.

Wie bereits berichtet, hat das Land nach langem Warten Mittel bereit gestellt: 750 000 Euro.

Der Ausbau gliedert sich in drei Abschnitte: 1. Fahrbahndeckenerneuerung von Helldiek bis zur Klosterbachbrücke, 2. Erneuerung des Brückenbauwerks, 3. Tiefausbau von der Brücke bis zur Bremer Straße mit Nebenanlagen.

Da geplant ist, den größten Teil der Fahrbahn auf einer Breite von 6,50 Metern auszubauen (in der Kurve sogar noch etwas breiter) und zusätzlich auch die Geh- und Radwege erneuert werden, ist ein Eingriff in das Landschaftsbild unumgänglich. So wird es vor allem an der Grünfläche zum Park der Freudenburg zu Veränderungen kommen. Thomsik versprach, so viele Bäume zu erhalten, wie möglich. Dennoch werde voraussichtlich die komplette erste Baumreihe samt Buschwerk weichen müssen. Auch der Graben muss verlegt werden.

Man habe mit der Stadt und dem Landkreis lange verschiedene Lösungen diskutiert, gab Thomsik bekannt. „Ein Eingriff in die Landschaft lässt sich nicht vermeiden.“ Es werde aber Neuanpflanzungen geben.

Im ersten Teilstück der Straße „Am Damm“, von der Bremer Straße kommend, begrenzt die vorhandene Bebauung die Breite der Fahrbahn samt Geh- und Radweg.

Der Einmündungsbereich zur Bremer Straße soll als rechts abknickende Vorfahrtsstraße gestaltet werden. Damit soll der Verkehr aus der Innenstadt herausgehalten werden.

Derzeit werde das Planfeststellungsverfahren vorbereitet, so Thomsik. Die Straßenbauverwaltung möchte das Verfahren zügig abarbeiten: So soll bereits im August mit der Auslegung die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange beginnen. Im September, so die Vorstellung Thomsiks, könnten die Einwände bereits beantwortet werden. Im Oktober ist ein Erörterungstermin geplant, sodass bereits Weihnachten der Planfeststellungsbeschluss gefasst werden könnte. Im März 2013 könnte der Bau begonnen werden. Soweit der Plan: Thomsik räumt zeitliche Verzögerungen durchaus ein. · al

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