Sechstes Pop- und Gospelkonzert des Chorverbandes Diepholz im Theater

Lob für Aufurths „Kind“

Diepholz - Zum sechsten Pop- und Gospelkonzert hatte die Kreisgruppe Diepholz im Chorverband Diepholz eingeladen. Diejenigen, die trotz des herrlichen Spätsommerwetters erschienen waren, wurden gesanglich belohnt.

Klemens große Klönne, der Vorsitzende der Kreisgruppe, begrüßte die Chöre und Zuhörer. Besonderes Lob erhielt Friedrich Aufurth für sein „Kind“, das Pop- und Gospelkonzert.

Gleich der erste Chor, „Gemischt for fun“ unter der Leitung von Gudrun Michalski, begann rasant. Mit „Wake me, shake me“ , ein Traditional, flog der Funke ins Publikum über. Choreografisch hatte Gudrun Michalski ihre in schwarz/weiß gemischt gekleidete Truppe gut aufgestellt. Georg Michalski begleitete zeitweise mit der Gitarre. Mit „With a little help from my friends“ und „Bridge over troubled water“ endete der Vortrag.

Der „Kleine Popchor Wetschen” machte stimmungsvoll da weiter, wo die anderen aufgehört hatten. Bei zwei afrikanischen Liedern („Nkosi Sikeleli Afrika“ und „I Pharadiso“, ein Lob auf das Paradies) zeigte der Chor sein Potential, harmonisch einheitlich und schön gestaltet, unterstützt von Djembe-Trommel sowie Gitarre und Bassgitarre. Unverkennbar die Handschrift von Chorleiterin Ria Rehm. Lang anhaltender Applaus war der Lohn.

Nach der Pause brillierte Gudrun Kröger als Solo-Sopranistin. Begleitet wurde sie von Monika Zilke am Flügel, die auch für all die anderen Chöre spielte. Mit Welterfolgen, wie „Slipping through my fingers“ von Abba oder „What a wonderful world“ von Louis Armstrong legte Gudrun Kröger, sauber intoniert und emotional dargebracht, den Grund für tosenden Applaus. Die Solistin, die schon im Kinderchor mit dem Singen begonnen hatte, Opernarien immer wieder geübt hat, hat ihre Art zu singen selbst erarbeitet. „Mein Repertoire ist weit gegriffen, doch am liebsten singe ich aus Musicals“, so Gudrun Kröger.

Mit „Pfeffer und Salz“ kamen Routiniers auf die Bretter, sie sind seit Beginn dabei, und das merkte man. Chorleiter Friedrich Au furth hat seinen Chor mit mehr als nur Pfeffer und Salz gewürzt. Ob „Deep river“, sehr gut in Ton gesetzt, oder „If you´re happy“, ein Spiritual, bei dem das afrikanische Feeling wunderbar herüberkam, oder der fast schon Klassiker „Ich war noch niemals in New York“, reihten sich nahtlos in die Pop- und Gospellieder ein. Dieser „Gewürzküche“ muss weiterhin Beachtung geschenkt werden.

Den Schlusspunkt setzten die Sängerinnen aus dem „Popchor Wagenfeld“ mit Chorleiterin Leta Henderson. Gleich beim ersten Potpourri klatschte das Publikum kräftig mit. Auch wenn Leta Henderson mal nicht vor den Damen steht, sondern am Klavier sitzt, wissen sie, wie sie zu singen haben. Das aus der Rocky Horror picture Show entliehene Lied „Time warp“, war nicht nur gesanglich, auch optisch ein Genuss. Lange schwarze Umhänge, innen rot taffiert, hatten sich die Sängerinnen übergeworfen.

Die Plakate für die Bühnendekoration hat Horst Harms (Heede) gezeichnet.

Für seine Gesangsgruppe, die TonArtisten des MGV Diep holz, entschuldigte sich Klemens große Klönne, da sie wegen einiger Erkrankter nicht auftreten konnte. · spa

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