„Kunst mit Kaffee und Kuchen“ begeisterte zahlreiche Besucher / Ausstellung von Wagenfelder und Ströher Künstlern

Auburg fungierte als Begegnungsstätte

Die Hobbymaler im Außengelände (v. l. n. r.): Sylvia Scheland, Linda Puppe, Sacha Kropp, Sigrun Hagelmann, Monika Jahnke, Marianne Symkenberg, Hilde Collmoor, Manuela Wolter und Irma Haake. Es fehlen August Döpke, Nele Hartmann und Luise Säbel.

Wagenfeld - Von Barbara KarlUnerwartet viele Besucher waren am Sonntagnachmittag in die Auburg gekommen, um die Ausstellung der Wagenfelder und Ströher Hobbymaler zu besichtigen. Sie waren nicht nur begeistert von der Vielfalt der Bilder, sondern auch von deren Anordnung in den Räumen der Auburg und der Atmosphäre, die sie ausstrahlten.

Dazu kam, dass das Wetter mitspielte: Einige Künstler hatten auch im Außenbereich Bilder ausgestellt, auf Staffeleien oder einfach an Bäume gelehnt oder zwischen Blumen gestellt. So war der Auburgpark in den Kunstgenuss eingeschlossen und die Besucher nahmen dieses Angebot mit großem Interesse wahr.

Und immer wieder kamen neue Besucher, viele auch von weiter her, unter anderen aus Diepholz, Vechta, Sulingen. Sie kamen allein oder in kleineren oder größeren Gruppen. So ließen die Organisatoren das „traditionelle Volksradfahren“ des Heimatvereins Wagenfeld, das jedes Jahr am Sonntag vor dem Wagenfelder Großmarkt durchgeführt wird, bei „Kunst mit Kaffee und Kuchen“ in der Auburg enden.

Der Gemischte Chor Wagenfeld, der zu Mittag einem Chormitglied ein Geburtstagsständchen gesungen hatte, traf sich anschließend in der Auburg, um alle Besucher und ein weiteres Geburtstagkind mit einigen Liedern zu erfreuen.

Chorleiterin Leta Henderson wies in ihrer Ansage der Lieder auf Gotthilf Fischers Aktion „Liederteppich“ hin, bei der alle Gemeinden, Chöre, Firmen, Familien – kurzum die ganze Bevölkerung – aufgerufen ist, ein Volkslied zu singen und einzuschicken. Diese Lieder werden der Gemeinde, der Stadt, der Region zugeordnet, aus der die Sänger stammen, so dass auf diese Weise ein musikalischer Liederteppich über Deutschland entsteht. Vielleicht erscheint das Lied „Da unten im Tale“, das der Chor anschließend sang, einmal auf diesem Teppich für die Region Wagenfeld.

Der Kulturkreis und die anwesenden Künstler waren angenehm überrascht von dem überwältigend guten Besuch mit großem Interesse an den Bildern, aber auch von Kaffee und Kuchen, den die Künstler gebacken  hatten.

Drinnen und draußen schlenderten die Besucher durch die Ausstellung und kamen miteinander ins Gespräch. Die Auburg war an diesem Tag nicht nur Veranstaltungsort, sondern auch Begegnungsstätte.

Kulturkreis, Künstler und Besucher waren sich einig: So eine Veranstaltung ist eine Wiederholung wert. Und dann sollte auch das schöne Außengelände noch mehr mit einbezogen werden.

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