Atemschutzgeräteträger der Kirchdorfer Feuerwehren trainieren für Ernstfall

Schrauben, Klettern, Zielen

In Atemschutzausrüstung über das Klettergerüst – da ist Kondition gefragt.
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In Atemschutzausrüstung über das Klettergerüst – da ist Kondition gefragt.

Holzhausen - Ein bisschen erinnert der Parcours, den die Gastgeber von den Ortsfeuewehren Holzhausen und Bahrenborstel vorbereitet haben, an das „Spiel ohne Grenzen“. Allerdings mit deutlich erhöhtem Schwierigkeitsgrad: 40 Atemschutzgeräteträger aus den zehn Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Kirchdorf absolvieren am Donnerstagabend auf dem Gelände an der alten Schule in Holzhausen die Stationen in voller Montur.

Die jährliche Großübung dient dazu, für den Ernstfall das Agieren in sperriger Schutzkleidung, mit der Atemmaske im Gesicht und der Druckluftflasche auf dem Rücken, zu trainieren. „Den Leistungsnachweis müssen die Atemschutzgeräteträger immer Anfang des Jahres in der FTZ Wehrbleck erbringen. Bei den Diensten in den Ortsfeuerwehren geht es dann aber vor allem um Feuerwehrtechnik – da gibt es kaum Gelegenheit, mal eine Flasche leer zu bekommen“, erläutert Holzhausens Ortsbrandmeister Hartmut Nietfeld. Die reicht übrigens, je nach Konstitution und Belastung, zwischen 20 und 40 Minuten.

In Zweier- und Dreierteams nehmen die Feuerwehrkräfte die Herausforderungen in Angriff: In einer unbeleuchteten Scheune gilt es zunächst, per „Kistenlauf“ eine Strecke zurückzulegen (die Gruppe steht auf Getränkekisten, die letzte wird nach vorne durchgereicht und so weiter). Ebenfalls in der Halle, nur mit dem Licht der Helmlampen, wechseln die Teams dann an einem Auto einen Reifen. Ein kurzer Fußmarsch führt den Tempelberg hinunter zum Spielplatz, wo das Überwinden der Klettergeräte auf dem Programm steht. Dann geht es wieder bergauf, um beim Zielspritzen mit der Kübelspritze eine Reihe Getränkeflaschen „abzuräumen“. Neue Kräften können die Teilnehmer beim anschließenden Grillen am Feuerwehrhaus tanken.

Mit dem Verlauf der Übung ist Nietfeld zufrieden, „wir hätten allerdings noch gut einige Atemschutzgeräteträger mehr durchschleusen können.“ Damit sich den Termin jeder freihalten kann, wird dieser immer auf den letzten Donnerstag im Oktober gelegt.

ab

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