Ressortarchiv: Landkreis Diepholz

Letzte Feier im Twistringer Kaktus

Letzte Feier im Twistringer Kaktus

Das war’s: Zum letzten Mal haben in der Nacht zu Silvester um die hundert Gäste im Twistringer Kaktus gefeiert. Die Kult-Kneipe ist damit Geschichte. Bis in die frühen Morgenstunden ließen die Betreiber, Maik Theißen, Markus Benesch und Heiko Huntemann, die Theke geöffnet.
Letzte Feier im Twistringer Kaktus
Silvestermarsch in Bassum

Silvestermarsch in Bassum

Bei schleppendem Beginn und zunächst durchwachsenem Wetter fanden sich letztlich wieder mehr als 800 Silvestermarschierer in den Bassumer Stiftsfuhren ein, wo ab 14 Uhr die Sonne zu einem herrlichenNachmittag an freier Natur einlud. Groß und klein hatten einmal mehr ihren Spaß bei der Traditionsveranstaltung, die es seit 1972 gibt und seit 1979 von den Schwerathleten des TSV Bassum vorbereitet und durchgeführt wird. Foto: BBKollschen
Silvestermarsch in Bassum
„Kameraden mit Eindrücken nicht allein lassen“

„Kameraden mit Eindrücken nicht allein lassen“

Barnstorf - Von Thomas Speckmann. Sonntag, 11.15 Uhr, an der Hunte in Eydelstedt: Angler entdecken eine männliche Leiche. Die Ortsfeuerwehr wird alarmiert und holt den leblosen Körper aus dem Fluss. Kein schöner Anblick für die Helfer, die an der Bergung kurz nach dem Weihnachtsfest beteiligt sind. Ihnen wird der Einsatz wohl noch lange im Gedächtnis bleiben – wie so viele Ereignisse, denen die ehrenamtlichen Kräfte im Laufe der Jahre begegnen.
„Kameraden mit Eindrücken nicht allein lassen“
„Genäht, was gerade modern war“

„Genäht, was gerade modern war“

Hüde - Sie hat zwar kein Haus am See, lebt aber seit 2010 im „Haus am See“ in Hüde. Da ist Martha Preuß noch 96 Jahre, am 29. Dezember feierte die Seniorin aus Osnabrück ihren 102. Geburtstag in der Seniorenresidenz in Hüde. Ihr Wunsch auf die Frage „Was wünschen Sie sich für die Zukunft?“ „Weiterhin Gesundheit und noch lange zu leben.“
„Genäht, was gerade modern war“
Nach vier Jahren nun vollständig ein Mann

Nach vier Jahren nun vollständig ein Mann

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Sechs große Operationen, heftige Schmerzen, Risiken und Sorgen: Falk-Ruben Crämer hat all das auf sich genommen und nun – nach vier Jahren – sein großes Ziel erreicht: Er ist ein Mann. Als Frau war er vor 54 Jahren geboren worden, hatte sich aber immer männlich gefühlt.
Nach vier Jahren nun vollständig ein Mann
Gesucht: Mitstreiter beim Lösen historischer Rätsel

Gesucht: Mitstreiter beim Lösen historischer Rätsel

Rüssen/Goldenstedt - Von Julia Kreykenbohm. Es muss ein gewaltiges Bild gewesen sein: Rund 4 000 Menschen laufen geschäftig hin und her, schleppen Erde, Lehm und Flechtwerk und errichten damit eine Burg. Viel Zeit dafür dürfen sie sich nicht lassen, denn es herrscht Krieg im 8. Jahrhundert. Die Franken drängen in das Land und wollen die aufständischen Sachsen, die unter ihrem Anführer Herzog Widukind immer wieder erbitterten Widerstand leisten, endlich zur Räson bringen. Auch in der Gemeinde Goldenstedt. Die Burg soll also nicht als Erholungsort für einen wohlhabenen Grafen dienen, sondern einzig und allein militärischen Zwecken. „Hertekenborch“ wird ihr Name sein. Übersetzt heißt das soviel wie „Burg (mit dem) Heerzeichen“. Im Laufe der Jahrhunderte wird der Name immer weiter abgeändert, bis das Bauwerk irgendwann nur noch Arkeburg genannt wird.
Gesucht: Mitstreiter beim Lösen historischer Rätsel
16 Jahre vom Traum zum Titel

16 Jahre vom Traum zum Titel

Twistringen - Von Heiner Büntemeyer. Es ist normal, dass ein Sechsjähriger sich Kaninchen wünscht. Aber dass dieser Junge 16 Jahre später Deutscher Meister mit der von ihm gezüchteten Rasse wird, ist eher die Ausnahme. Vor allem dann, wenn sich vor ihm niemand in der Borweder Familie mit der Kaninchenzucht beschäftigt hat.
16 Jahre vom Traum zum Titel
„Unser Hof ist unser Urlaub“

„Unser Hof ist unser Urlaub“

Katenkamp - Von Maik Hanke. Kennen Sie den Bergischen Schlotterkamm? Wenn ja, gehören Sie zu den Letzten in Deutschland. In wenigen Jahren wird diese robuste alte Haushuhnrasse vielleicht niemand mehr kennen. Sie ist vom Aussterben bedroht. Es gibt nur noch ein paar Hundert Tiere in der Bundesrepublik. Fünf davon leben in Katenkamp bei Bassum auf dem Hof von Norbert und Ruth Tilger. Das tiervernarrte Ehepaar betreibt eine von bundesweit rund 250 Nutztier-Archen.
„Unser Hof ist unser Urlaub“
Hohler Baum gerät in Brand

Hohler Baum gerät in Brand

Sulingen - In Brand geriet am Mittwochnachmittag das Innere eines hohlen Baumes im Bereich eines Verbindungsweges zwischen Hoher Straße und Promenadenweg in Sulingen.
Hohler Baum gerät in Brand
Wo Sportler turnten und Hollywood lief

Wo Sportler turnten und Hollywood lief

Kirchweyhe - Von Wilfried Meyer. 1910 hatte Aline Koch, die Witwe des 1909 verstorbenen Gastwirts Johann Koch, auf dem Hinterhof ihres Gasthauses einen großen Saal anbauen lassen, in dem zahlreiche Tanzabende, Theateraufführungen, Versammlungen und Familienfeiern über die Bühne gingen. Im März 1915 erhielt sie vom Syker Landrat die „jederzeit widerrufliche Genehmigung, in ihrem Saal kinematografische Vorführungen zu veranstalten“. Gleichzeitig erging ein Rauchverbot während der Vorführungen, und auch die Polizeistunde sei „strengstens einzuhalten“.
Wo Sportler turnten und Hollywood lief
Segelnde Dirigenten gehen von Bord

Segelnde Dirigenten gehen von Bord

Seit über drei Jahren segeln Captain Ben und Smutje Hannes auf ihrer Neun-Meter-Nussschale „Marianne“ um die Welt, um Musik aufzunehmen. Am Donnerstag, 4.
Segelnde Dirigenten gehen von Bord
„Die Mütter erhalten immer weniger Unterstützung“

„Die Mütter erhalten immer weniger Unterstützung“

Stuhr - Von Katrin Köster und Sandra Bischoff. Die Folgen der Schließung der Bassumer Geburtsstation vor einigen Jahren und den fortschreitenden Mangel an Hebammen spüren nicht nur frisch gebackene Mütter, sondern auch Ehrenamtliche. Christiane Kämke ist seit acht Jahren Stillberaterin bei der La Leche Liga und fängt immer öfter die Arbeit der Hauptamtlichen auf.
„Die Mütter erhalten immer weniger Unterstützung“
Mit Musik geht alles besser

Mit Musik geht alles besser

Syke - Von Michael Walter. „Rhythmus und Fragmente“ heißt die Ausstellung, in der die Bremer Künstlerin Silvia Brockfeld ab Samstag eine Auswahl ihrer Bilder in Café und Spieker der Alten Posthalterei zeigt.
Mit Musik geht alles besser
„Haschisch freigeben ist Augenwischerei“

„Haschisch freigeben ist Augenwischerei“

Syke - Von Dieter Niederheide und Michael Walter. Die Freigabe von Cannabis bewegt zur Zeit die politischen Gemüter in Niedersachsen und Bremen. Der Bremer Bürgermeister Carsten Sieling hat eine legale Abgabe über lizensierte Ausgabestellen als Modellversuch vorgeschlagen.
„Haschisch freigeben ist Augenwischerei“
Zwei Trompeten: Besonders festlich

Zwei Trompeten: Besonders festlich

Kirchweyhe - Von Philipp Köster. „Wer geht denn am Silvesterabend noch in ein Konzert?“, mag mancher denken, der gerade seinen Raclettegrill zusammenbaut und das Feuerwerk bereitstellt. „Es sind von Jahr zu Jahr mehr“, sagt Thomas Gerlach. Der Trompeter aus Brinkum bestreitet schon seit vielen Jahren mit Kantorin Elisabeth Geppert das festliche Konzert am 31. Dezember in der Felicianuskirche. So auch in diesem Jahr um 20 Uhr.
Zwei Trompeten: Besonders festlich
Schluss mit dem Kassenkampf

Schluss mit dem Kassenkampf

Bassum - Von Maik Hanke. Wenn Dr. Jürgen Falck die letzte Ziffer in seinen Computer eintippt, das letzte Mal von seinem Bürostuhl aufsteht und die Tür von außen schließt, will er nicht viel Aufhebens darum machen. „Ich weine nicht, ich lache nicht, ich bin ganz gelassen“, kündigt er an. Denn er kann loslassen. Nach 38 Jahren in eigener Praxis geht der über die Stadtgrenzen Bassums hinaus bekannte Arzt zum Jahresende in den Ruhestand.
Schluss mit dem Kassenkampf
Zeit der Sehnsüchte – und Enttäuschungen

Zeit der Sehnsüchte – und Enttäuschungen

Asendorf/Twistringen - Von Anke Seidel. Drei Tote und zwei Schwerverletzte nach zwei Beziehungstaten im Abstand von nur fünf Tagen: Die Realität hat im 3000-Seelen-Ort Asendorf die schlimmsten Vorstellungen überrollt.
Zeit der Sehnsüchte – und Enttäuschungen
Ein Geldsegen und viele Lügenmärchen

Ein Geldsegen und viele Lügenmärchen

Martfeld - Von Regine Suling. Unerwartet zu Geld kommen: Besser kann es eigentlich nicht gehen. In dem neuen Dreiakter der Theatergruppe des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVV) Martfeld gelingt dies sogar mehrmals: Horst-Dieter Schmelzer und seine Ehefrau Franziska (gespielt von Rolf Bröer und Marion Hoffmann) kommen unabhängig voneinander zu viel Geld. Der Haken an der Sache: Beide versuchen, diesen Umstand voreinander zu verbergen.
Ein Geldsegen und viele Lügenmärchen
Das fehlende Glanzlicht am Eingang zur Innenstadt

Das fehlende Glanzlicht am Eingang zur Innenstadt

Syke - Von Michael Walter. „Wir brauchen Architektur, mit der man sich in der Stadt identifizieren kann.“ Davon ist Timo Fleckenstein, der Leiter des Fachbereichs Bau, Planung und Umwelt bei der Stadtverwaltung, überzeugt. „Etwas, wovon man sagen kann: Das ist Syke!“
Das fehlende Glanzlicht am Eingang zur Innenstadt
„Aus den Tiefen der russischen Seele“

„Aus den Tiefen der russischen Seele“

Martfeld - Die Maxim Kowalew Don Kosaken treten am Donnerstag, 28. Januar, ab 19 Uhr in der Catharinenkirche in Martfeld auf. Einlass ist ab 18 Uhr.
„Aus den Tiefen der russischen Seele“
Gesellig bis ins hohe Alter

Gesellig bis ins hohe Alter

Barver - Gut gelaunt hat Barvers älteste Einwohnerin am Montag ihren 104. Geburtstag gefeiert. Ihr gratulierten an ihrem Ehrentag in ihrem heimischen Wohnzimmer ihre Tochter Adele Uhlenberg mit Schwiegersohn Heinrich, vier Enkelkinder, sieben Urenkel und der Ururenkel Collin.
Gesellig bis ins hohe Alter
Brand am Imbiss an der Bundesstraße 51

Brand am Imbiss an der Bundesstraße 51

Ein seit Monaten leer stehender Imbiss an der Bundesstraße 51 in der Graftlage brannte am späten Montagabend. Die Ortsfeuerwehr Diepholz wurde gegen 23 Uhr per Funkmeldeempfänger zu der Einsatzstelle im Süden der Kreisstadt gerufen.
Brand am Imbiss an der Bundesstraße 51
Wagenfeld: Baden wird teurer

Wagenfeld: Baden wird teurer

Wagenfeld - Der Rat der Gemeinde Wagenfeld hat in seiner Jahresabschlusssitzung beschlossen, die Eintrittspreise für das Hallenfreibad zum 1. Januar 2016 zu erhöhen. Durch die geänderten Preise werden Mehreinnahmen von 9000 Euro erhofft. Das Defizit des Bades beläuft sich im Jahr 2015 trotz des engagierten Einsatzes des Fördervereins auf 344100 Euro.
Wagenfeld: Baden wird teurer
Sprache als Schlüssel für gelungene Integration

Sprache als Schlüssel für gelungene Integration

Barnstorf -Von Simone Brauns-Bömermann. Vanesa Lulja ist Stammgast in der Barnstorfer Bibliothek. Immer wieder schaut sich die 17-Jährige nach passender Literatur um. Aktuell hält sie das Buch „Deutschland – meine Option? Junge Migranten am Start“ in den Händen. „Das werde ich als nächstes lesen“, sagt sie und diese Aussage ist symptomatisch für die junge Albanerin. Sie freundet sich mit ihrer neuen Heimat an, lernt Kultur und Menschen kennen.
Sprache als Schlüssel für gelungene Integration
Sven Kracke fühlt sich wohl

Sven Kracke fühlt sich wohl

Asendorf/Scholen - Sven Kracke hat das Gefühl, angekommen zu sein. Seit Juli leitet er das Asendorfer Jugendhaus und den Jugendtreff in Scholen – und fühlt sich in beiden Einrichtungen richtig wohl. Entsprechend positiv fällt das Fazit des gelernten Erziehers nach dem ersten halben Jahr aus.
Sven Kracke fühlt sich wohl
„Den Scheiß mach‘ ich nicht nochmal mit“

„Den Scheiß mach‘ ich nicht nochmal mit“

Bassum - Von Maik Hanke. Als er sich nach dem ersten Schluck Bier übergibt und trotzdem weiter trinkt, weiß er, dass er ein Problem hat. Der Mann, der namentlich nicht genannt werden möchte, ist Alkoholiker.
„Den Scheiß mach‘ ich nicht nochmal mit“
Keiner verliert sein Gesicht

Keiner verliert sein Gesicht

Twistringen - Von Theo Wilke. Ob Beleidigung, üble Nachrede oder Ärger über den Gartenzaun hinweg: Streithähne in Ruhe und ohne Zeitdruck auf neutralem Boden an einen Tisch zu bringen, sei das Ziel. „Dann kommt auch eine Einigung zustande. Da haben wir gute Erfahrungen gemacht“, sagt Lüder Steenken aus Borwede. Der 63-Jährige ist seit März Twistringens Schiedsmann.
Keiner verliert sein Gesicht
„Die Leute wollen‘s laut“

„Die Leute wollen‘s laut“

Syke - Von Frank Jaursch. „Syke feuerwerksfrei – das wär doch was!“ Mit diesem Satz hat Mandy Hayen vor einigen Wochen eine angeregte Diskussion in der Syker Facebook-Gruppe entfacht. Ein Zeitungsartikel diente ihr als Aufhänger: In den Niederlanden, so hieß es dort, hätten 56 Kommunen die private Knallerei verboten. Und in Syke?
„Die Leute wollen‘s laut“
Silvesterknaller – Spaß oder Geldverschwendung?

Silvesterknaller – Spaß oder Geldverschwendung?

Stuhr/Weyhe - Von Vanessa Siemer. Muss man an Silvester böllern? Wie viel Geld geben die Stuhrer und Weyher für Knaller aus? Und wie reagieren die Tiere? Seit gestern können Kunden Knaller kaufen: Raketen, Böller, Batterien, Vulkane, Knallerbsen und Tischfeuerwerke – alles, was das Herz begehrt. Und die alljährlichen Fragen sind wieder aktuell. Begrüßt man das neue Jahr mit Feuerwerken, vertreibt man böse Geister oder schießt man nur unnötig das Geld in die Luft? Die Meinungen spalten sich, wie eine nicht repräsentative Umfrage zeigt.
Silvesterknaller – Spaß oder Geldverschwendung?
Kirchengemeinde: Umbau statt Verkauf

Kirchengemeinde: Umbau statt Verkauf

Brinkum - Von Rainer Jysch. „Anfang Februar 2016 sollen die Renovierungsarbeiten am neuen Pfarrhaus abgeschlossen sein“, sind sich Peter Gehrmann, Henri Marquardt und Willi Waßmann sicher. Die drei sind innerhalb des Vorstands der Brinkumer Kirchengemeinde für die Koordination der Bauangelegenheiten zuständig.
Kirchengemeinde: Umbau statt Verkauf
Hobby unter der Wasserlinie

Hobby unter der Wasserlinie

Erichshof - Von Heiner Büntemeyer. Mario Peters ist Gründungsmitglied des Vereins „Freunde des Stückgutfrachters MS ,Bleichen‘“. Der Seemaschinist aus Erichshof ist zwar während seiner Dienstzeit nie auf der MS „Bleichen“ gefahren, aber er kennt sich mit diesem Schiffstyp aus, denn er fuhr auf dem baugleichen Schwesterschiff „Gertrud Rust“.
Hobby unter der Wasserlinie
„Weyhe ist bunt“ als gelebter Alltag

„Weyhe ist bunt“ als gelebter Alltag

Weyhe - Frank Seidel erzählt gern eine Geschichte, die er bei einem Geburtstagsbesuch in seiner Funktion als ehrenamtlicher Bürgermeister erlebt hat: Er sei gefragt worden, was er zu den vielen Flüchtlingen sage. „Moin! Und herzlich willkommen“, so seine schlagfertige Antwort. Und der kommissarische Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales, Udo Petersohn, ist schon gefragt worden, ob denn auch nach Weyhe bald Flüchtlinge kämen. Hinter diesen beiden Anekdoten verbergen sich zwei Aspekte: Zum einen die unaufgeregte Willkommenskultur, die in Weyhe gelebt wird, zum andern, dass die Gemeinde mit der dezentralen Unterbringung der Hilfesuchenden auf das richtige Pferd gesetzt hat. Von Auseinandersetzungen von Migranten in Massenunterkünften hat man in der Wesergemeinde noch nichts gehört. Geräuschlos bedeutet aber nicht arbeitsarm. Unterbringung und Betreuung der Neuankömmlinge – bis morgen Abend werden es mehr als 300 Flüchtlinge sein, die in Weyhe ein dauerhaftes oder vorübergehendes Zuhause gefunden haben werden – erfordert von den haupt- und ehrenamtlichen Helfern ein hohes Maß an Anstrengung und Engagement, bilanziert Eva Dierkes vom Bürgerbüro. Für die Gemeinde gelte der Slogan „Weyhe ist bunt“ als gelebter Alltag.
„Weyhe ist bunt“ als gelebter Alltag
Johannes Eickhorst räumt beim Doppelkopf ab

Johannes Eickhorst räumt beim Doppelkopf ab

Fahrenhorst - War das ein Endspurt, den Johannes Eickhorst beim Preisdoppelkopf des Kartenclubs „Zum Grünen Walde“ am Montag hingelegt hat. In der ersten Runde hatte er vergleichsweise „mittelprächtige“ 64 Punkte erspielt, aber bei den dann folgenden 28 Spielen der zweiten Runde blieb er nur bei drei Spielen ohne Punkte und erreichte 112 Zähler. So viele wie einige der 52 Teilnehmer, darunter auch sieben Frauen, nicht in beiden Runden zusammen erspielten. „Wenn de Korten loopt, denn schall dat woll gahn“, sagte der 86-Jährige verschmitzt nach der Siegerehrung. Auch die beiden Organisatoren Günther Ahlers und Hans Möller freuten sich über den Sieg, denn Johannes Eickhorst ist seit 60 Jahren Mitglied des Kartenclubs, der diesen Preisdoppelkopf im Gasthaus „Zur Linde“ veranstaltete. „Doppelkopp un n Steenhäger darto“ sind seine große Leidenschaft.
Johannes Eickhorst räumt beim Doppelkopf ab
Forscher untersuchen Wasserprobleme am Dümmer mit markierten Fischen

Forscher untersuchen Wasserprobleme am Dümmer mit markierten Fischen

Hüde / Lembruch -  Im Kampf für eine bessere Wasserqualität am Dümmer setzen Forscher auf die Unterstützung markierter Fische. Im Auftrag der Behörde Laves hat das Institut für Binnenfischerei aus Potsdam-Sacrow Mitte Dezember damit begonnen, über Zugnetze Karpfen und Brassen zu fangen, sie schonend mit Plastikfäden zu markieren und wieder zurückzusetzen.
Forscher untersuchen Wasserprobleme am Dümmer mit markierten Fischen
Sohn tötet Mutter und verletzt Vater

Sohn tötet Mutter und verletzt Vater

Asendorf - Einen Tag nach der Familientragödie in Asendorf wird klar, was passierte: Nach Angaben der Polizei hat der 32-jährige Sohn seine 55-jährige Mutter mit einem Messer getötet, den Vater verletzt und einen Brand gelegt. Der Täter starb an einer Rauchgasvergiftung. Unklar bleibt das Motiv.
Sohn tötet Mutter und verletzt Vater
Fusion: Vereine biegen auf die Zielgerade ein

Fusion: Vereine biegen auf die Zielgerade ein

Affingh./Sudw. - Viel Zeit haben die Vorbereitungen für die anvisierte Fusion des Turn- und Sportvereins Affinghausen und der Turn- und Sportfreunde Sudwalde mit dem gemeinsamen „Kind“ der beiden Vereine, dem FC AS Hachetal, in Anspruch genommen – jetzt biegen die Sportler mit dem Vorhaben auf die Zielgerade ein: „Der Verschmelzungsvertrag wird den Mitgliedern des FC AS Hachetal im März, denen des TSV Affinghausen bereits am 15. Januar und denen des TuS Sudwalde am 29. Januar zur Zustimmung vorgelegt“, teilte Peter Strauß, Pressewart des FC AS Hachetal, mit.
Fusion: Vereine biegen auf die Zielgerade ein
Neu formiert ins neue Jahr

Neu formiert ins neue Jahr

Schwaförden - Neu formiert geht das Team von „Essen auf Rädern“ in der Samtgemeinde Schwaförden in das Jahr 2016. Für Verstärkung sorgt der Schwafördener Heinz-Hermann Bobrink – dafür gilt es, nach zwei Jahrzehnten, Friedrich Coors zu verabschieden. Aus diesem Anlass bat Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker die Mitstreiter des gemeinsamen Angebotes von Samtgemeinde und DRK-Kreisverband zu einem gemütlichen Kaffeetrinken am Montagnachmittag in das Schwafördener Rathaus.
Neu formiert ins neue Jahr
Tragischer Unglücksfall: 24-Jähriger ertrinkt in der Hunte

Tragischer Unglücksfall: 24-Jähriger ertrinkt in der Hunte

Eydelstedt - Der Tote, der am Sonntagmorgen von zwei Anglern in der Hunte gefunden wurde, ist identifiziert. Es handelt sich nach Polizeiangaben um einen 24-Jährigen aus der Nähe von Diepholz. Der Mann sei ertrunken.
Tragischer Unglücksfall: 24-Jähriger ertrinkt in der Hunte
Weihnachtsgeld 2013 noch gezahlt

Weihnachtsgeld 2013 noch gezahlt

Kirchdorf/Freistatt - Es ist ein spätes Happy-End: Die Mitarbeiter der Altenpflegezentrums Kirchdorfer Heide in Kirchendorf und Heimstatt in Freistatt haben ihr volles Weihnachtsgeld für 2013 erhalten. Dafür hatten sie vor zwei Jahren mit Herzblut gekämpft.
Weihnachtsgeld 2013 noch gezahlt
Früheres Firmengebäude für Flüchtlinge angemietet

Früheres Firmengebäude für Flüchtlinge angemietet

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Die Stadt Diepholz will nach der Videothek am Heldenhain ein weiteres größeres Haus für Flüchtlinge umbauen: Ein ehemaliges Firmengebäude der früheren Elastogran/BASF an der Maschstraße in direkter Nachbarschaft zur Landes-Flüchtlingseinrichtung am Fliegerhorst. Etwa 30 ihr zugewiesene Asylbewerber will die Stadt dort unterbringen.
Früheres Firmengebäude für Flüchtlinge angemietet
Ein Haus aus Schiffscontainern

Ein Haus aus Schiffscontainern

Martfeld - Von Anne Schmidtke. „Ich habe mir meinen Traum erfüllt. Das ist einfach geil, ein irres Gefühl“, sagt Reiner Janßen. Der Martfelder ist vor ein paar Wochen in einen ganz besonderen architektonischen Hingucker gezogen: Er lebt seit Anfang Dezember in einem zweigeschossigen weiß-blauen Eigenheim aus Überseecontainern im Neubaugebiet Alter Kamp.
Ein Haus aus Schiffscontainern
Elektrogerät steht in Flammen

Elektrogerät steht in Flammen

Lemförde - „Auslösung Brandmeldeanlage Wohnpark 1” – das war das Einsatzstichwort für die Ortsfeuerwehren Lemförde und Marl am Sonntag um kurz nach 19 Uhr. Als die ersten Kräfte die Einsatzstelle erkundeten, stellten sie laut Axel Hofmeister, Pressesprecher der Feuerwehren in der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde” fest, dass ein Elektrogerät in einer Wohnung im ersten Obergeschoss aus bislang nicht geklärten Gründen brannte.
Elektrogerät steht in Flammen
Die Kunst, aus Zitrone Limonade zu machen

Die Kunst, aus Zitrone Limonade zu machen

Bassum - Von Frauke Albrecht. „Es ist sehr gut gelaufen. Wir sind absolut zufrieden.“ Dieses Fazit ziehen Birgit Meyer-Borchers und Gisela Buschmann, die beiden Vorsitzenden der Bassumer Land-Frauen. Es ist das erste Jahr, das sie als Vorstandsduo hinter sich gebracht haben.
Die Kunst, aus Zitrone Limonade zu machen
Stühlerücken im Rathaus

Stühlerücken im Rathaus

Sulingen - Widerstände aus den Reihen der Mitarbeiterschaft oder den politischen Gremien blieben weitgehend aus. Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb krempelt die Strukturen der Sulinger Stadtverwaltung um. Zum 1. Januar reduziert der Hauptverwaltungsbeamte die Zahl der Fachbereiche von vier auf drei und führt dafür neu ein „Büro des Bürgermeisters“ ein. „Die Mitarbeitervertretung hat die Planungen von Anfang an begleitet“, sagt der Bürgermeister. Deren Vorsitzender Eckhard Post bestätigt das auf Anfrage: „Wir tragen die Veränderungen mit.“ Auf eine Bewertung der Maßnahme verzichtet Post.
Stühlerücken im Rathaus
Störungsfreie Saison

Störungsfreie Saison

Hüde - „Die vergangene Segelsaison auf dem Dümmer verlief störungsfrei ohne gravierende Wasserprobleme am See. Der Einsatz der Motorboote funktionierte problemlos. Das Meldeverfahren zu den Regatten ohne die Meldestelle hat sich erneut bewährt. Dies alles wird durch die konstruktive Zusammenarbeit der Vereine miteinander und mit dem Vorstand ermöglicht.“
Störungsfreie Saison
Harmonie ist das Wichtigste

Harmonie ist das Wichtigste

Cornau - Von Thomas Speckmann. Grüner Pullover, roter Pullover, Mütze auf, Mütze ab: Marian Kammann kam ein bisschen ins Schwitzen. Immer wieder musste er sich hinter den Kulissen umziehen. „Ganz schön warm auf der Bühne“, berichtete der Laiendarsteller nach der gelungenen Aufführung der Theatergruppe Cornau, die ihm in diesem Jahr einiges abverlangt hatte. Er verkörperte nämlich Zwillingsbrüder, tauschte daher ständig die Rollen und sorgte für reichlich Verwirrung auf der Bühne im Gasthaus F.H. Koch.
Harmonie ist das Wichtigste
Initiative Tierwohl: „Kosmetik für den Konsumenten“

Initiative Tierwohl: „Kosmetik für den Konsumenten“

Landkreis Diepholz - Von Robin Grulke. Lautes Grunzen, schrilles Quieken und dumpfes Rummsen sind zu hören, wenn die Schweine gegen eine der Trennwände rammen. Die rosa Vierbeiner stehen nicht still, sie springen über liegende Artgenossen und schrecken zunächst zurück, wenn sie ein unbekanntes Gesicht erblicken.
Initiative Tierwohl: „Kosmetik für den Konsumenten“
Aus der sanierten Schule direkt auf die Quarterpipe und die Jumpbox

Aus der sanierten Schule direkt auf die Quarterpipe und die Jumpbox

Weyhe - Ein Riesenerfolg für die Gemeinde war in diesem Jahr die Aufnahme Weyhes in das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Damit sind der Kommune viele Fördermillionen von Bund und Land für die Entwicklung des Leester Zentrums sicher (wir berichteten).
Aus der sanierten Schule direkt auf die Quarterpipe und die Jumpbox
Auf dem Postberg die erste Kippe geraucht

Auf dem Postberg die erste Kippe geraucht

Kirchweyhe - Von Wilfried Meyer. Seit Anfang 1993 rollt der Weyher West-Ost-Verkehr hauptsächlich über die Eisenbahnüberführung und veränderte auch das Ortsbild in diesem Bereich ganz erheblich.
Auf dem Postberg die erste Kippe geraucht
Clown, Einhorn und Hexe

Clown, Einhorn und Hexe

Twistringen - Von Theo Wilke. „Ich möchte Clown sein“, erzählt Greta begeistert. Auch eine Zauberin oder eine Fee. Die Neunjährige liebt das Theaterspiel, ebenso wie ihre Schwester Lilly (11) und deren Freundinnen Kim (11) und Lotte (10). Im neuen Jahr möchten sie eine Theater-Gruppe starten. „Auf eigene Faust“ soll sie heißen. Gesucht werden weitere Mitspieler.
Clown, Einhorn und Hexe