Quote im Januar wie vor einem Jahr 6,5 Prozent / 70 neue Stellenangebote registriert

178 Arbeitslose mehr in der Region

Diepholz - Die Zahl der Arbeitslosen in der Region Diep holz ist im Januar um 178 auf 1 643 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in diesem Bereich der Diep holzer Arbeitsagentur-Geschäftsstelle 32 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Januar 6,5 Prozent, genauso wie vor einem Jahr.

Im Arbeitgeberservice wurden für die Region Diep holz 70 neue Stellenangebote registriert. Das sind zehn weniger als im Vormonat. Im Januar meldeten sich 462 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 29 Personen oder 5,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig beendeten 291 Menschen ihre Arbeitslosigkeit, 51 oder 21,3 Prozent mehr als im letzten Jahr.

Die Zahl der Arbeitslosen im gesamten Nienburger Agenturbezirk, zu dem Diep holz gehört, ist zum Jahresanfang weiter gestiegen. „Die Folgen der Rezession und die anhaltend frostigen Temperaturen belasten weiterhin den Arbeitsmarkt in der Region. Ohne den weitsichtigen Einsatz der Kurzarbeit durch die hiesigen Betriebe wären zu diesem Zeitpunkt noch wesentlich mehr Menschen arbeitslos“, erklärte der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Nienburg, Harald Büge.

Insgesamt gab es im Januar im Agenturbezirk Nienburg 9 918 arbeitslose Personen. Gegenüber Dezember stieg die Zahl der Erwerbslosen um 11,3 Prozent bzw. 1 005 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr waren zwei Prozent bzw. 195 Personen mehr erwerbslos. Die Arbeitslosenquote aller zivilen Erwerbspersonen betrug 7,2 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 7,1 Prozent. Im niedersächsischen Durchschnitt lag die Quote im Januar bei 8,3 Prozent.

Als Ergänzung zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Arbeitsagentur auch Daten zur so genannten Unterbeschäftigung. Sie bilden das Geschehen am Arbeitsmarkt noch umfassender ab, da diese zusätzlich zu den Arbeitslosen auch Angaben zu Personen enthalten, die nicht als arbeitslos gelten, aber ohne Beschäftigung sind, wie beispielsweise solche in Arbeitsmarktmaßnahmen, beruflicher Weiterbildung und Arbeitsgelegenheiten. Nicht enthalten sind Beschäftigte in Kurzarbeit.

Die Unterbeschäftigung umfasste in Nienburg im Januar 13 018 Menschen. Das sind 824 bzw. 6,8 Prozent mehr als im Vormonat und 399 bzw. 3,2 Prozent mehr als im Januar des vergangenen Jahres.

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