Ausstellung „Sakralbauten“ eröffnet

Aquarelle in der Stiftskirche

Dr. Wilfried Lehnert (l.) erläutert Bürgermeister Wilhelm Bäker, Dieter Delecat und Pastor Herbert Köhler (v.r.) seine Arbeit.

Bassum - (bbk) · „Ich habe mir die Ausstellung gewünscht“, begann Pastor Herbert Köhler am Freitagabend seine Begrüßung der Gäste in der Bassumer Stiftskirche, in der Dr.

Wilfried Lehnert aus Brinkum seine Aquarelle zum Thema „Sakrale Bauten in der Region Syke-Hoya“ präsentiert. Köhler hat seinen Freund Lehnert vor zwei Jahren auf die Spur der sakralen Bauten geführt. 37 Exponate sind noch bis zum Jahresende im Seitenschiff des Gotteshauses zu sehen.

Bürgermeister Wilhelm Bäker zitierte in seiner Laudatio Wilhelm Busch: „Kunst ist die Verzierung dieser Welt.“ Kunst sei eine Form der zwischenmenschlichen Kommunikation, so Bäker und leitete so auf Wilfried Lehnert über, der von sich selbst sagt „Ich male gerne und lasse mich bei der Auswahl meiner Motive häufig von dem beeinflussen, was ich sehe und was mich interessiert“.

„Für die heutige Einführung bin ich geradezu prädestiniert“, witzelte Kunstpädagoge Dieter Delecat, der von seinem Sohn vor Jahren hören musste, dass Aquarellmalerei wohl nicht sein Ding sei. „Und er hatte zu diesem Zeitpunkt mit seiner mir attestierten Inkompetenz durchaus Recht. Diese denkwürdige Begebenheit hat meine Einstellung zu Aquarellen sehr geprägt. Ich gestehe, dass ich seitdem einen großen Respekt vor gut gemachten Aquarellbildern habe. Und die Bilder von Wilfried Lehnert gehören eindeutig dazu“, nahm Delecat sein Urteil vorweg. Bei der Betrachtung der Bilder falle auf, dass eine interessante Symbiose aus Beruf und Freizeit sichtbar werde. Als Ingenieur folge Lehnert immer peniblen Planungen in rechnerischer und zeichnerischer Hinsicht. „Die Bildkompositionen untermauern den sakralen Charakter der Werke. In der Farbgestaltung bewegen sie sich zwischen expressiver, lokalfarbiger und symbolischer Darstellungsweise“.

„Es ist eine tolle Idee, die Kirche für Ausstellungen zu nutzen“, sagte Äbtissin Isabell von Kameke. „Es ist umso schöner, wenn sich das Thema, so wie zu dieser Ausstellung, mit sakralen Bauten befasst“, so die Äbtissin weiter, die sich darüber freut, dass man ein paar Drucke der Motive als Postkarten erwerben kann.

Die Ausstellung ist noch bis zum Jahresende zu sehen, montags bis freitags, von 16 bis 18 Uhr sowie während der Gottesdienste.

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