Beim zweiten Arschbombenwettbewerb im Juli gibt es erstmals drei Disziplinen

Anmut und Stil ebenso wichtig wie ein dicker Po

Ein Athlet beim klassischen Paketsprung. · Archivfoto: Schritt
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Ein Athlet beim klassischen Paketsprung. · Archivfoto: Schritt

Weyhe - Von Philipp KösterBei dieser Veranstaltung im Freibad handelt es sich scheinbar nicht um ein Ereignis für Feingeister. Allein der derbe Titel lässt erahnen, dass es am Sonntag, 15. Juli, ab 14.30 Uhr massiv und voluminös zugeht. Denn dann geht im Schwimmbad der zweite offizielle Arschbombenwettbewerb von Gemeinde, Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und „Pro YOUgend“ über die Bühne.

Doch Masse ist nicht gleich Klasse, oder salopp gesagt: dicke Hintern nicht unbedingt das Erfolgsrezept. „Es geht um die Technik“, versichert Schwimmmeister Hubert Dollinger, der mit Bernd Klöker (DLRG), Jochen Badtke (Weyher Schwimmverein) und Dirk Pistol (Polizei) in der Jury sitzt. Moderiert wird die Konkurrenz von Marcus Grosser von „Pro YOUgend“.

Die Juroren achten neben der Höhe der Wasserfontäne auch auf die Originalität der Sprünge sowie auf die Haltung der Athleten.

Mitmachen können alle, die Spaß an der Sache haben. Gesprungen wird in zwei Altersgruppen: bis 14 sowie ab 15 Jahren.

Dollinger wünscht sich auch viele Mädchen und Frauen auf dem Sprungturm, nachdem bei der Premiere im vergangenen Jahr nur eine Teilnehmerin angetreten war.

Um entsprechend nicht nur die möglichst große Anzahl der „Bruttoregistertonnen“ als Erfolgsgarant in die Waagschale oder ins Becken zu werfen, sondern auch Kriterien wie Anmut und Stil, gibt es erstmalig drei Arschbomben-Disziplinen: Die erste ist der Paketsprung. „Das ist die klassischen Arschbombe. Der Teilnehmer springt wie ein Päckchen mit dem Hintern voraus ins Wasser“, sagt Dollinger. Beim zweiten Sprung, dem Anker, muss das Knie zur Brust gezogen werden, so dass die Ferse des anderen Beins und der Rücken zuerst ins Nass tauchen. „Da kann es schon die ein oder andere rote Hautpartie geben.“ Und nach der Pflicht kommt noch die Kür: Bei der offenen Arschbombe sind alle erdenklichen Freistil-Techniken zugelassen.

Die Wertungspunkte von null bis sechs pro Sprung werden wie beim Eiskunstlauf auf Täfelchen hochgehalten und addiert, bei Punktgleichheit gibt es einen Entscheidungssprung. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde, die jeweils ersten drei je ein kleines Geschenk. Anmeldungen sind ab sofort möglich, per Telefon unter 04203/17 44 oder per E-Mail unter freibad@gemeinde.weyhe.de.

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