Lukas-Schule feiert Richtfest / Einzug schon im Februar?

Alles im Zeitplan am 3,4-Millionen-Projekt

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Ein Ständchen zum Richtfest.

Bassum - Von Ulf KaackIn großen Schritten geht es voran: Mitte Mai der erste Spatenstich, zwei Monate später die Grundsteinlegung, und gestern nun das Richtfest, das im großen Rahmen gefeiert wurde.

Der Neubau der Lukas-Schule wächst und wächst.  „Alles im Zeitplan, keine besonderen Vorkommnisse“, so die Zwischenbilanz von einem zufrieden dreinblickenden Martin Batram, dem Vorsitzenden des Schulvorstandes. „Wenn es so reibungslos weiterläuft, können die vom Stuhrer  Architekten Tammo Klein entworfenen Räume im Februar bezogen werden“, ist er überzeugt.

Der Zeremonie gingen ein Trompeten-Intro sowie eine kurze Andacht von Klaus Giebel voran, der in seiner Eigenschaft als einer der  Motoren und Ideengeber der Lukas-Schule geschickt den christlichen Hintergrund sowie die baulichen und pädagogischen Aspekte miteinander verwob.

Unter dem Jubel der Schüler hob ein Baukran den dezent geschmückten Richtkranz auf das Dach des Rohbaus, wo ihn die Zimmerleute fachmännisch fixierten. Launig und feierlich die Worte des Meisters in luftiger Höhe, bevor er, der Tradition seiner Zunft folgend, eine Schnapsflasche mit dem Hammer zerschlug.

Anschließend führte  Gabriele Wilk-Batram, die Leiterin des weiterführenden Teils der Lukas-Schule, durch den großzügig dimensionierten Gebäudekomplex. Dort werden die Realschule und der gymnasiale Zweig in neun Klassenräumen sowie die Fachräume für naturwissenschaftliche Fächer untergebracht. Langfristig ist auch die Ansiedlung des Kindergartens und der Grundschule auf dem Areal geplant.

Für diesen ersten Abschnitt sind Baukosten in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro veranschlagt.  „Finanziert hat der Trägerverein diese Summe mit Spenden, Bank- und Elterndarlehen sowie mit Eigenkapital“, so Martin Batram.

Vor allem die Schüler freuen sich auf die Fertigstellung des neuen Domizils und waren entsprechend lautstark bei der Anbringung des Richtkranzes engagiert.

Anschließend gab es auf der zum Festgelände umgestalteten Baustelle eine ganze Reihe Attraktionen: Im Festzelt inszenierten die Kids eine Theateraufführung sowie verschiedene musikalische Darbietungen. Draußen verführten Bullenreiten, Torwandschießen und eine Hüpfburg zu spielerischen Aktivitäten. Das THW stellte eines seiner Einsatzfahrzeuge und seine Arbeit dar, und auch die Pfadfinder trugen zum Gelingen des Richtfestes bei, das im Laufe des Nachmittages schnell zum Volksfest avancierte.

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