Schwafördener Weg: Sulinger Tafel jetzt auch offiziell in den neuen Räumen

„Absolut gut und sinnvoll“

Michael Klamt und Pastor Jörg Schafmeyer (v.l.) begrüßten gestern Nachmittag in den neuen Räumen der Sulinger Tafel die Gäste.
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Michael Klamt und Pastor Jörg Schafmeyer (v.l.) begrüßten gestern Nachmittag in den neuen Räumen der Sulinger Tafel die Gäste.

Sulingen - Ortwin Stieglitz, stellvertretender Bürgermeister der Samtgemeinde Kirchdorf, bezeichnet die Sulinger Tafel als „absolut gut und sinnvoll“, Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker als eine „tolle Einrichtung“, in der inzwischen auch Waren und Tatkraft aus der Samtgemeinde Schwaförden zum Einsatz kämen.

Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb sagt auch für die Zukunft Unterstützung zu. Koordinatoren und Helferkreis der Tafel haben gestern die neuen Räume am Schwafördener Weg offiziell eingeweiht.

Begrüßung durch Pastor Jörg Schafmeyer, erläuternde Worte von Koordinator Michael Klamt, Grußwort des Sulinger Bürgermeisters: Vertreter aus Politik und Verwaltung fanden Zeit zum Small-Talk mit den Helfern. Sponsoren und Vertreter von Vereinen, wie dem Angelsportverein, die gemeinsam mit den Helfern des Technischen Hilfswerks tatkräftig beim Umzug unterstützt hatten, tauschten sich aus.

Die Koordinatorinnen Helga Becker und Anneliese Siemering halfen, wo sie konnten, kamen erst mit andauerndem Verlauf der Veranstaltung mehr und mehr zur Ruhe. „Mir macht das nichts“, zwitscherte Siemering. Helga Becker: „So langsam fällt einem die Last von den Schultern.“

Nicht nur die Vorbereitungen zur offiziellen Einweihung, sondern auch die Chronologie der Verlagerung der Einrichtung in die Räume, in denen einst die Mitarbeiter des Bauunternehmens der Firmengruppe „Gerdes und Landwehr“ wirkten, dürften Spuren hinterlassen haben. Im Sommer 2012 hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt Sulingen sich darauf verständigt, der Tafel die Räume, die sie im Zuge des Sanierungsverfahrens Sulingen Nord von „Gerdes und Landwehr“ übernommen hatte, zur Verfügung zu stellen. Ursprünglich war der Umzug für Frühjahr 2013 angedacht. Michael Klamt: „Dass es so lange gedauert hat, daran sind wir nicht unschuldig.“ Klamt mit Blick in Richtung von Claudia Miklis vom Fachbereich Planung und Bau der Stadtverwaltung: „Kaum eine Woche, in der wir nicht neue Ideen an sie herangetragen haben.“ Dankesworte richtete Klamt an Rat und Verwaltung, an alle Helfer – an die des Umbaus, des Umzuges und nicht zuletzt an die der Einrichtung selbst.

Pastor Schafmeyer als Vertreter des Einrichtungs-Trägers Kirche hatte eingangs an die Entstehungsgeschichte der Tafel in Sulingen erinnert. Er sprach von sechs Jahren Weinen, aber auch von sechs Jahren Grund zur Freude. Betrüblich sei, dass im 21. Jahrhundert Einrichtungen wie die am Schwafördener Weg überhaupt erforderlich seien, erfreulich, dass man in sechs Jahren immer wieder Menschen gefunden habe, die bereit sind, zu helfen.

Laut Helga Becker werden die aktuell 360 Haushalte, die berechtigt sind, in den Räumen der Sulinger Tafel einzukaufen, von an die 50 Helfern betreut. „Die Zahlen sind inzwischen konstant“, sagt die Koordinatorin. „Bleibt einer weg, dann kommt ein anderer dafür.“

Zu den Helfern der ersten Stunde gehören Margret Antrecht, Ulla Pöttker und Elfriede Wolters. „Unsere Montagsrunde“, sagt Anneliese Siemering. „Wir haben uns hier gefunden“, erklärt Ulla Pöttker, „und schätzen gelernt.“ Die Räumlichkeiten am neuen Standort bezeichnen die drei Damen übereinstimmend als „deutliche Verbesserung“; angefangen beim Platzangebot bis hin zu den sanitären Anlagen. Margret Antrecht: „Und am schönsten ist, dass es hier im Winter nicht so kalt ist.“ · oti

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