Jettina Henke erreicht 13 von 15 Punkten / Erstmal für zwei Jahre im Rehdener Rathaus im Bereich Bürgerdienste tätig

Abschlussprüfung hervorragend bestanden

Jettina Henke bekam neben dem Blumenstrauß eine auf zwei Jahre befristete Stelle in der Samtgemeindeverwaltung. Dazu gratulierten Ralf Lammers (l.) und Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch.

Lemfoerde - REHDEN (kan) 13 von 15 Punkte hat Jettina Henke aus Hemsloh bei ihrer Abschlussprüfung als Verwaltungsfachangestellte erreicht. Das heißt, sie hat in ihrem Zeugnis keine Drei, sondern nur Zweien und Einsen. Grund genug für Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch und Ralf Lammers von der Verwaltung, stolz auf sie zu sein. Und eine Stelle für sie im Rathaus beim Fachdienst Bürgerdienste zu schaffen.

„Nicht befristet für ein halbes Jahr, wie es sonst üblich ist, sondern für zwei Jahre“, erklärte Hartmut Bloch gestern. Damit ist natürlich die Hoffnung verbunden, dass Jettina Henke danach in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit der Samtgemeinde treten will. Was die 20-Jährige auch bejaht. „Die Arbeit hier macht mir sehr viel Spaß“, sagte sie.

Als Schwerpunkt arbeitet sie in der Tagesbetreuung, das heißt, sie kalkuliert beispielsweise die Kosten einer Tagesmutter für die Ratsuchenden.

Bereits während ihrer dreijährigen Ausbildung im Rehdener Rathaus hat sie viel im Sozialamt gearbeitet. „Dafür brauchen die Angestellten viel Fingerspitzengefühl, denn die Klientel ist schon sehr unterschiedlich“, erzählte Bloch.

Aber auch in anderen Fachbereichen habe Henke mitgearbeitet. Dadurch sei sie breit gefächert ausgebildet worden, denn die Verwaltung brauche gutes Nachwuchspersonal, erklärte Ralf Lammers. Hilfreich sei für Jettina Henke dabei auch die einjährige Weiterbildung auf der Berufsfachschule Wirtschaft nach der Realschule gewesen. Dort habe sie bereits Rechnungswesen gehabt, so dass sie in diesem Fach auf der Berufsschule den anderen, die direkt nach der Realschule eine Ausbildung gemacht haben, einen Schritt voraus gewesen sei, erzählte Henke.

Mit dem erweiterten Schulabschluss hätte sie auch die Ausbildung im Rathaus auf zwei Jahre verkürzen können. Das wollte sie dann aber nicht. „Es ist gut, für drei Jahre erst einmal was zu haben“, sagte Henke. Und sie habe sich nicht so stressen wollen. Immerhin hatte sie in den vergangenen Wochen auch so genug Stress mit der Abschlussprüfung. Aus insgesamt 15 Fächern kamen vier schriftlich in der Prüfung dran und eines mündlich. „Aber die Lehrer haben uns alle sehr gut vorbereitet“, betonte Henke. Auch deshalb sei keiner durchgefallen und die Abschlussklasse habe insgesamt ein sehr hohes Niveau gehabt.

Dass Jettina Henke ihre Ausbildung gut abschließt, davon waren Lammers und Bloch überzeugt. Zwar sahen sie das Ergebnis gestern erst Schwarz auf Weiß, aber bereits während der vergangenen drei Jahre habe die 20-Jährige konstant gute Leistungen gezeigt und bereits während ihres dritten Ausbildungsjahres Urlaubs- und Krankheitsvertretung gemacht.

Daher war es auch eine einmütige Zustimmung seitens der Politik, als Bloch den Wunsch äußerte, die zusätzliche Stelle für Jettina Henke zu schaffen. „Das war keine große Diskussion“, sagte Bloch.

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