Streit im Bus eskaliert

Notarzt reanimiert Opfer

Kirchweyhe / Stuhr - Das Opfer schwebt noch immer in Lebensgefahr: Bei einer Schlägerei hat ein 25-Jähriger auf dem Bahnhofsplatz in Kirchweyhe so schwere Kopfverletzungen erlitten, dass ihn der Notarzt reanimieren musste.

Aktueller Bericht

Laut Polizeibericht war es gestern gegen 4.20 Uhr zu der Schlägerei gekommen. „Ausgangspunkt der Auseinandersetzung waren Streitigkeiten, die während einer Busfahrt von einer Discothek in Wildeshausen nach Kirchweyhe ihren Ursprung hatten“, berichten die Beamten. „Dieser Streit eskalierte dann bei der Ankunft in Kirchweyhe.“

Einen aktuellen Bericht gibt es hier.

Als sie am Tatort eintrafen, war der 25-Jährige nicht mehr ansprechbar und musste vom Notarzt reanimiert werden. Er wurde mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen ins Krankenhaus nach Bremen gebracht. Die Polizei nahm am Tatort mehrere Personen fest. „Die Ermittlungen des genauen Herganges und die Vernehmung von Zeugen und Tatverdächtigen laufen auf Hochtouren“, berichten die Beamten.

Unabhängig davon hatten sie bereits am Freitagabend wegen gefährlicher Körperverletzung ermitteln müssen. In Stuhr-Fahrenhorst hatte ein 15-Jähriger gegen 21.55 Uhr einen 16-Jährigen attackiert: Mit einem Rahmenbügelschloss für ein Fahrrad schlug der 15-Jährige mehrfach auf sein Opfer ein, insbesondere auf den Kopf und ins Gesicht. Mit schweren Verletzungen musste der 16-Jährige ins Krankenhaus gebracht werden. Er war Zuhause von dem 15-Jährigen attackiert worden. Hintergrund der Tat sind nach Polizeiangaben länger andauernde Streitigkeiten, weil der 16-Jährige mit der Ex-Freundin des 15-Jährigen liiert ist. „Der Beschuldigte hält sich verborgen, Zeugen der Tat sind vorhanden“, berichten die Beamten.

25-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater
Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater
Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater
Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater
Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater
Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater
Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater
Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater
Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater
Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Massenschlägerei am Weyher Bahnhof in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt worden.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Florian Kater

Wegen roher Gewalt musste die Polizei außerdem am frühen Samstagmorgen in Brinkum ermitteln. An der Bahnhofstraße hatten gegen 3.50 Uhr mehrere Unbekannte auf einen 22-Jährigen eingetreten. Die Polizei sprach von zwei oder drei Tätern. Das Opfer habe sich zunächst ins Wohnhaus flüchten können. Dort habe es sich mit zwei Messern bewaffnet. „Nachdem ein unbekannter Täter an die Tür klopfte, ging das Opfer vor die Tür. Dort will es ein schussähnliches Geräusch wahrgenommen haben“, berichtet die Polizei zu dem Vorfall – und ebenso, dass sowohl das Opfer als auch seine Mutter über Facebook beleidigt und bedroht worden seien. „Eine Sachverhaltsklärung war aufgrund der Alkoholisierung des Opfers nicht abschließend möglich“, berichtet die Polizei.

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