Zwischen Schnoor & Schlachte

30 Stunden Tanz: NFF Club mit Festival-Livestream

Über seine Twitch-Seite zeigt der NFF Club seinen „Nur-für-Freunde-30,3h-Livestream“. Foto: SCREENSHOT

Auflegen mit Einmalhandschuhen? Nun, die Corona-Krise zwingt Veranstalter zu neuen Wegen und auf Umwege, um überhaupt irgendetwas möglich zu machen. Wie jetzt zum Beispiel im NFF Club an der Katharinenstraße in der Bremer Innenstadt, weit über Bremens Grenzen hinaus bekannt für durchgetanzte Nächte zu House- und Elektromusik, Dubstep und Trap.

Bremen - In Zusammenarbeit mit Dirtbass Events aus Sulingen wird dort jetzt ein 30-Stunden-Livestream vorbereitet. Der Spaß beginnt am Freitag, 15. Mai, um 18 Uhr – und er dauert bis Sonnabend, 16. Mai, 24 Uhr. Zu sehen ist der „Nur-für-Freunde-30,3h-Livestream“ dann über die NFF-Twitch-Seite (Link: https://www.twitch.tv/nffclub).

Die Idee: DJs legen im NFF Club auf – die Fans tanzen aber nicht im Club, sondern schön coronagerecht zu Hause. „Wir haben diesen Stream ins Leben gerufen, um den Gästen in dieser schwierigen Zeit, wo man weitestgehend auf soziale Kontakte verzichten soll und alle Clubs geschlossen sind, das Club- und Festival-Feeling ins Wohnzimmer zu bringen“, so Marius Kaulfers von Dirtbass Events. „Hinter dem Stream steckt eine aufwendige technische Produktion mit verschiedenen Kameraperspektiven, LED-Wall, Technikern, Nebelmaschinen, Lichttechnik und Co.“, heißt es weiter. Es wird alles angeworfen, was der Club hergibt. Das Auge tanzt mit.

NFF Club: 30 Stunden Musik mit 30 DJs

Mit einem 24-Stunden-Livestream hat der NFF Club schon einmal knapp 10 000 Menschen erreicht, so Kaulfers. Für die dieses Mal 30 Stunden Musik sorgen 30 DJs aus der Region, aus ganz Deutschland und aus Holland – unter ihnen Luke Madness, Kaylab, Smiles, Stunnah, Lukas Merkki, Miniro, DeJa-Vu, Blaze U, Housedestroyer, Gerald Le Funk, Averro, Noel Holler und Küstenklatsch. „Wir haben alle unsere Elektroschocker, Kontakte, Freunde und Familienmitglieder gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, bei uns aufzulegen“, heißt es dazu auf Facebook. Zum Thema Reservierung folgt der Tipp: „Einfach Mama und Papa fragen, ob Ihr die Füße auf den Tisch legen dürft.“ Dabei sollen die Füße doch bewegt werden!

Für die DJs im ansonsten leeren Club haben die Organisatoren klare Hygieneregeln festgelegt. Die schon erwähnten Einmalhandschuhe beim Auflegen „sind Pflicht“, heißt es darin beispielsweise. Händeschütteln, Abklatschen – alles nicht drin. Stattdessen gilt: „Bei einem DJ-Tausch wartet der folgende DJ oben vor dem Eingang, bis der aktuelle DJ das DJ-Pult verlassen und der Moderator diesen durch den Hinterausgang rausgelassen hat.“ Damit wäre alles geklärt. Und der Spaß kann beginnen.

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