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„Kunst to go“ in Gröpelingen

„Kunst to go“ bietet der Verein „Kultur vor Ort“ den Kindern in Gröpelingen während der Corona-Zeit an – in einer Tüte mit Kunstmaterialien und Anleitungen zum Mitnehmen. Foto: KULTUR VOR ORT

Bremen – Kinderförderung mit Kunstprojekten – nicht so ganz einfach in der Corona-Zeit mit ihren vielen Abstandsregeln, Ein- und Beschränkungen. Workshops und Kurse sind praktisch nicht möglich, schon gar nicht für Kinder. Und so hat man sich jetzt etwas einfallen lassen im Kinderatelier „Roter Hahn“ in Gröpelingen. Der Verein „Kultur vor Ort“ bietet den Mädchen und Jungen dort jetzt „Kunst to go“ an – in Tüten.

Ziel sei es, Kindern die Möglichkeit zu geben, „ihren Alltag kreativ und bunt zu gestalten“, so Andrea Munjic von „Kultur vor Ort“. „Jede Woche gibt es neue, kreative Ideen und Kunstmaterialien, die im Kinderatelier mit der ,Kunst-to-go‘-Tüte abgeholt werden können.“ Dann könnten die Kinder zu Hause damit arbeiten. Zusätzlich zu den Materialien stecken Anleitungen in den Tüten, die gut angenommen würden. „Viele wurden bereits abgeholt. Dabei entstanden auch viele Gespräche mit den Kindern, Eltern und Geschwistern, wie sie ihr Leben rund um die Corona-Zeit erleben und bewältigen.“

Und was steckt nun drin in den Tüten? Mal zum Beispiel sind es Federn. Federn, die die Mädchen und Jungen zu Hause anmalen und „zu riesigen Flügeln“ zusammensetzen – Flügel wiederum, „vor denen sich die Kinder dann als Vögel fotografieren lassen können“, wie Munjic sagt. Oder es gibt „fliegende Mondraketen zum Selberbauen“. Oder „Druckmaterialien mit Radiernadel und Druckplatte, die die Künstler dann im Atelier für die Kinder drucken“. Der Phantasie sind also kaum Grenzen gesetzt. Und darin liegt eine schöne Botschaft: Der Phantasie kann die Corona-Krise nichts anhaben.

Rallye-Bögen im Schifffahrtsmuseum

Um Familien mit Kindern kümmert sich auch das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven. „Wir wollen Menschen erreichen, die sich nach Abwechslung und neuen Impulsen sehnen“, so Direktorin Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner. Mit der Kogge-Halle geht es los. Ab Sonnabend, 9. Mai, sind die Schiffe im Außenbereich wieder begehbar. Am 11. Mai öffnet auch der Bangert-Bau mit den Sonderausstellungen. Kinder und Familien können am Eingang verschiedene altersgerechte Rallye-Bögen bekommen, hieß es. Festgelegte Eintrittspreise nimmt das DSM bis einschließlich 24. Juni nicht. THOMAS KUZAJ

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